Facelift: Mercedes CLS Mit frischem Schwung

18.01.2008

Ein neuer Motor sowie kleine Retuschen an Grill, Leuchten und Stoßfängern: Die Modellpflege beim Mercedes CLS findet vor allem unter dem Blech statt. Änderungen in Details bringen Technik und Optik auf den neuesten Stand

Grill, Stoßfänger, Seitenspiegel, Felgen: Viel mehr braucht es offenbar nicht, um aus dem 2004 präsentierten CLS den CLS Jahrgang 2008 zu machen. Mercedes hat das erste viertürige Coupé der Neuzeit überarbeitet und sich dabei äußerlich auf Details beschränkt, die dem Laien im Straßenalltag kaum ins Auge fallen dürften. In den Spiegeln und in den Rückleuchten blitzen nun pfeilförmige LED-Blinker auf, auch Brems- und Schlusslicht bedienen sich der Licht emittierenden Dioden.

Wichtiger vielleicht für Basismotor-Interessenten: Es gibt nun für 55.692 Euro den CLS 280, dessen drei Liter großer V6 231 PS und 300 Newtonmeter auswirft. Damit gelingt der Sprung aus dem Stand auf 100 km/h in 7,7 Sekunden, bei 245 km/h ist Schluss. 9,8 bis zehn Liter nimmt der neue Basismotor nach EU-Norm dafür und damit sieben Zehntel mehr als der bekannte Direkteinspritzer im CLS 350 CGI, der unverändert 292 PS leistet. Der kostet 61.404 Euro, er hat genau wie der 280 und der 320 CDI neu gestaltete 17-Zoll-Leichtemtallräder serienmäßig. CLS 320 CDI und CLS 500 bleiben motorseitig unverändert. Bei allen Modellen kann in der Fahrstufe "M" mit Schaltpaddeln hinter dem neuen Dreispeichenlenkrad ein Schaltvorgang ausgelöst werden.

Beim Herunterschalten gibt die Motorsteuerung des CLS 63 AMG nun Zwischengas, was Lastwechselreaktionen beim Anbremsen von Kurven vermindern soll. An dieser Stelle kommt auch die neue Sportabgasanlage zur Geltung. Ansonsten bekommt das 106.624 Euro teure Topmodell neue 19-Zoll-Felgen - statt bisher 18 Zoll.

In allen Modellen kommt als Option ein neues Navigations- und Bediensystem zum Einsatz. Die neue Telematikgeneration (NTG 2.5) ähnelt in Optik und Funktion dem System in der C-Klasse. Die Bedienung im bekannten Comand-Layout und die Lage des Bildschirm in der Mittelkonsole bleiben unverändert. Neu sind zum Beispiel eine Bluetooth-Einheit für den kabellosen Kontakt zum Handy, ein MP3-fähiger CD- und DVD-Player sowie vier Gigabyte Speicherplatz für Musikdateien. Zusätzlich ist ein Platz für SD-Karten vorgesehen.

Natürlich ist all dies nicht kostenlos: Zwischen 416 (CLS 320 CDI) und 1904 Euro (CLS 63 AMG) kosten die Änderungen, wenn man die neuen mit den alten Preisen vergleicht.
aof

Links zum Thema:
» Test Mercedes CLS 350 CGI - Direkt ins Ziel
» Top 100 der AUTO ZEITUNG - Unsere Besten
» Erlkönige von Audi, Porsche, VW
» VW Passat CC - Comfort-Coupé mit vier Türen

AUTO ZEITUNG

Tags:

Wirkaufendeinauto

So verkauft man Autos heute!

Copyright 2017 autozeitung.de. All rights reserved.