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Lada

Lada entdeckt sich neu: Moderne Technik, Motoren auf europäischem Standard und ein ansprechendes Äußeres sollen der Marke ein neuen Image verleihen. Bisher waren die Russen vor allem für ihren robusten Geländewagen Niva bekannt, der zuletzt in Deutschland als Taiga verkauft wurde. Der Offroader wird seit 1976 nahezu unverändert gebaut  und seit der Markteinführung von einem Vierzylinder mit 1,7-Litern-Hubraum angetrieben. Der 82 PS starke Benziner bringt den Lada-Geländewagen auf 137 km/h, erfüllt seit dem letzten technischen Update auch die Euro-5-Abgasnorm. Der Niva verfügt über einen permanenten Allradantrieb, sowie einer zuschaltbaren Geländereduktion und Differentialsperre. Der Lada Taiga kommt so auch in unwegsamem Gelände gut voran. Lada bietet in Deutschland eine speziell für Jäger ausgestattete Sonderversion des Taiga 4x4 an. Der Geländewagen lässt sich dann mit Extras, wie einer Wildwanne im Kofferraum oder einem Gewehrhalter ausstatten. Neben dem robusten Geländewagen, bietet der deutsche Lada-Importeur hierzulande auch den Kleinwagen Kalina, sowie die Limousine Granta an. Auf dem russischen Heimatmarkt verkauft Lada zudem den Kombi und Lieferwagen Largus an. Er basiert auf dem Dacia Logan MCV der letzten Generation. Lada gehört mehrheitlich zum japanisch-französischen Renault-Nissan-Konzern. Die Beteiligung des Großkonzerns bringt weitere Entwicklungsgelder ins russische Togliatti. Nachdem auch auf dem russischen Heimatmarkt die Verkaufszahlen zuletzt rückgängig waren, soll Lada mit modernen Modellen konkurrenzfähig werden. Die Pläne sehen vor, dass Lada ähnlich Dacia preisgünstige, aber dennoch moderne Autos auf den Markt bringt. Die ersten Neuentwicklungen kommen 2016 auf den Markt.

Lada kehrt mit modernen Autos zurück

Den Anfang der modernen Lada-Modelle macht die kleine Stufenhecklimousine Vesta. Der Kleinwagen basiert auf einer neuen Plattform, die zusammen mit Renault entwickelt wurde. Das Design stammt von Steve Mattin, der bei Volvo unter anderem auch für das SUV XC60 verantwortlich war. Angetrieben wird der Lada Vesta von einem 1,6-Liter-Benziner, der 106 PS leistet. Neben einem Fünfgang-Schaltgetriebe von Renault steht auch ein Automatikgetriebe zur Auswahl. Im Innenraum finden sich Annehmlichkeiten wie ein sieben Zoll-Touchscreen, eine Scheibenwischautomatik oder ein Tempomat. Zum Serienumfang zählen neben Airbags und ABS auch ESP, eine Berganfahrhilfe und eine SOS-Knopf. Somit gilt der Lada Vesta als bestausgestatteter Kleinwagen seiner Klasse auf dem russischen Markt. Mitte 2016 folgt ein kleines SUV namens XRAY. Der Kompakt-Offroader von Lada basiert auf dem Dacia Sandero und nutzt auch dessen Technik. Das Design lehnt sich am Vesta an. Ob die neuen Modelle auch nach Westeuropa kommen steht noch nicht fest. Vorerst sind Vesta und XRAY nur für Osteuropa geplant.

Lada Kalina NFR (2016): Vorstellung

Lada über 200 km/h schnell!

Der Lada Kalina NFR braucht nur 9,2 Sekunden von null auf 100, knackt die 200 km/h-Grenze und ist damit der schnellste Lada aller Zeiten.