Kia Rio (2017): Preis & Crashtest (Update!) Kia Rio im Doppel-Crashtest

von Lena Reuß 07.09.2017
Inhalt
  1. Preis: Kia Rio (2017) startet bei 11.690 Euro
  2. Neuer Motoren im Kia Rio
  3. Crashtest-Ergebnis des Kia Rio
Eckdaten
Bauzeitraumab 2017
AufbauartenKleinwagen
Türen5
Abmessungen (L/B/H)4065/1725/1450
Leergewicht1110–1303 kg
Leistungvon bis 70 120 PS
AntriebsartenVorderrad
Getriebeartenmanuell/Automatik
KraftstoffartenBenzin/Diesel
AbgasnormEuro 6
Grundpreis11.690

Der Kia Rio (2017) geht in seine vierte Generation und steht seit dem 11. Februar 2017 bei den Händlern. Der Preis des südkoreanischen Kleinwagens beginnt bei 11.690 Euro.

Seit Februar kann die vierte Generation des Kia Rio (2017) zu einem Preis ab 11.690 Euro gekauft werden. Dafür erhalten die Rio-Käufer in der Basisausstattung Attract das Audiosystem, den Bordcomputer, den Dämmerungssensor, die elektrisch einstellbaren Außenspiegel und das Start-Stopp-System serienmäßig. Obendrein gibt's die Kia-typische Garantie von sieben Jahren. Der Kia Rio (2017) ist in den weiteren Ausstattungsvarianten Edition 7, Spirit und Platinum Edition sowie mit fünf Motorisierungen von 84 bis 120 PS erhältlich. Die Topausstattung Platinum Edition – mit 120 PS starkem 1.0 T-GDI 120 zum Preis von 21.290 – beinhaltet ein elektrisches Glasschiebedach, eine Klimaautomatik, eine Kunstlederausstattung, einen Smart-Key-Zugang, eine Aluminium-Sportpedalerie und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Standard sind zudem der Spurwechselassistent, der autonome Notbremsassistent mit Fußgängererkennung sowie das neue Siebenzoll-Navigationssystem mit der Smartphone-Integration via Android Auto oder Apple CarPlay und dem digitalen Radioempfang.

Kia-Modellpalette im Video:

 
 

Preis: Kia Rio (2017) startet bei 11.690 Euro

Der neue Kia Rio kommt mit völlig neuem Design und etwas größeren Abmessungen. Schon die ersten Fotos von der Präsentation in Paris machten klar, dass der Kia Rio (2017) auch mit seinem Design punkten möchte. Und dafür lieferte allein das vergangene Jahr 473.000 gute Gründe, denn der kleine Koreaner ist weltweit äußerst erfolgreich und der absatzstärkste Kia überhaupt. Mit der neuen Tigernase an der Front samt markantem LED-Tagfahrlicht soll der Kia Rio (2017) künftig auch in Deutschland noch mehr Kunden überzeugen, denn hierzulande steht der Kleinwagen auf der Beliebtheitsskala klar im Schatten anderer Modelle. Weil es dafür mehr als ein gelungenes Design braucht, haben sich auch die Ingenieure ins Zeug gelegt und die Technik des Kia Rio gründlich überarbeitet. Bei einer Länge von rund 4,06 Meter überragt der vierte Kia Rio (2017) seinen Vorgänger um 1,5 Zentimeter, die Breite legt um einen halben Zentimeter zu und das Dach wird um einen ähnlichen Wert abgesenkt. Eine längere Motorhaube und ein kürzerer Überhang am Heck sollen die Proportionen des Kia Rio weiter verbessern, die aufrechter stehende Heckscheibe und die auf ganzer Länge verlaufende Schulterlinie runden den neuen Look ab.

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Neuer Motoren im Kia Rio

Auch im Innenraum des Kia Rio (2017) setzen die Koreaner auf ein neues Design, wobei ein hochauflösendes, sieben Zoll großes Touchscreen-Display in der Mitte des Armaturenträgers alle Blicke auf sich zieht. Kia verspricht ein umfangreiches Infotainment-Angebot, das per Android Auto und Apple CarPlay Smartphones-kompatibel ist. Bei den Motoren bietet Kia einen neuen Einliter-Dreizylinder-Turbobenziner mit 100 oder 120 PS. Außerdem kommt der Kia Rio mit einem 1,2-Liter-Vierzlyinder und 84 sowie einem 1,4-Liter-Vierzylinder mit 100 PS. Komplettiert wird die Motorenpalette durch einen 1,4-Liter-Turbodiesel, der mit 70 und 90 PS angeboten wird. Bei der Sicherheitsausstattung bietet Kia Rio ein ganzes Paket an, bestehend aus einem autonomen Notbremsassistenten (AEB) mit Fußgängererkennung, einem Spurhalteassistent und eine Gegenlenkunterstützung.

Kia Rio im Crashtest
Im Crashtest erzielt der Kia Rio mit optionaler Sicherheitsausstattung die Bestnote von fünf Sternen. © Euro NCAP
 

Crashtest-Ergebnis des Kia Rio

Die Kia Rio (2017) wurde im Euro NCAP Crashtest gleich zweimal getestet: Einmal mit und einmal ohne die optionale Sicherheitsausstattung. Dabei macht sich das Sicherheitspaket in fast allen Disziplinen bemerkbar und verhilft dem Rio in der Gesamtwertung von drei auf fünf Sterne zu klettern. Am deutlichsten fällt der Unterschied – logischerweise – in der Kategorie Assistenzsysteme aus. Ohne Sicherheitspaket liegt der Kleinwagen bei 25 Prozent, ansonsten bei 59. Für die Verbesserung sorgen vor allem der Notbremsassistent und der Spurhalteassistent. Dies macht sich auch beim Schutz erwachsener Insassen bemerkbar, der bei 93 Prozent (ohne Sicherheitspaket 85 Prozent) liegt. Die Verletzungsgefahr ist hier allenfalls leicht. Kinder sind in beiden Varianten des Kia Rio (2017) sicher geschützt (84 Prozent). Bei einem Frontalaufprall besteht lediglich Verletzungsgefahr im Brustbereich kleinerer Kinder. Für die Fußgänger erhöht sich der Schutz durch das Sicherheitspaket von 62 auf 71 Prozent. Dabei profitiert der Rio vor allem vom Notbremssystem, das auch Fußgänger erkennt.  

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