Die langsamsten Autos: Top-11 Elf lahme Sprint-Krücken

19.01.2017

"Schneller, höher, weiter" war gestern. Wir entschleunigen den Alltag und zeigen die elf langsamsten Fahrzeuge auf dem internationalen Auto-Markt, darunter Schnecken von Mercedes, Opel und Ford. Hier kommen die 0-auf-100-Schlusslichter.

Manchmal muss man etwas Geschwindigkeit aus seinem Leben nehmen, innehalten, und sich auf das Wesentliche konzentrieren. Das Wesentliche sind in diesem Ranking passenderweise langsame Autos, und zwar ausschließlich die lahmsten Schnecken namhafter Hersteller. Gut, das war nicht ganz ehrlich, denn wer nennt schon einen Lada Taiga sein Eigen? Der robuste Geländewagen aus Russland ist jetzt nicht gerade für seine Sprinter-Qualitäten bekannt, sondern nimmt sich stattdessen bequeme 19 Sekunden, ehe die 100-km/h-Marke geknackt ist. Hektik kommt da keine auf und deshalb beginnen wir den Reigen der trägen Wellness-Schleudern lieber ganz gemächlich mit einer Beruhigungspille aus Stuttgart. Der Mercedes B 160 CDI rennt bei bester Laune in 14 Sekunden auf 100 km/h, was uns bei einer Leistung von 90 PS auch nur wenig verwundert. Nicht viel besser macht es sein italienischer Kollege. Im Fiat 500L Living 1.3 16V Multijet Dualogic vergehen 15,4 Sekunden, bis der wenig heißblütige Siebensitzer mediterraner Herkunft Tachostand 100 erreicht. Aber auch im deutschen Rüsselsheim hat man die ein oder andere Bremsrakete im Portfolio. Der Opel Corsa mit 1,2-Liter-Vierzylinder-Saugbenziner gönnt sich mit einer schmalen Leistung von 70 PS ganze 16 Sekunden – dann wird endlich dreistellig gefahren.

 

 

Top-11 langsame Autos: 15 Sek. auf 100

Doch damit ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Im unteren Mittelfeld tummeln sich die motorisierten Bremsklötze gleich im Trio um den Titel der langsamsten Beschleunigung. VWs Caddy 1.6 TDI, der erdgasbetriebene Qubo von Fiat und Fords Tourneo Connect 1.5 TDCi brauchen alle mehr als 17,5 Sekunden, ehe die Tachonadel geruht, sich auf der 100 einzupendeln. Eine echte "Zeitreise". Das absolute Schlusslicht unter den Schildkröten bildet allerdings der Kandidat aus Korea. Der klobige Hyundai H-1 Travel 2.5 CRDi benötigt unglaubliche 22,1 Sekunden, bis der 116-PS-Diesel den asiatischen Wandermönch auf Landstraßentempo geschoben hat. Für uns ist eine Fahrt im H-1 wie Yoga auf Rädern: Entspannend und mit Sicherheit auch irgendwann zielführend. Doch Halt, Stopp! Das Siegertreppchen muss sich der Hyundai mit einem Deutschen teilen. Denn VWs T6 2.0 TDI ist nochmal 0,1 Sekunde langsamer und verhilft dem dem Bulli so zum zweifelhaften Ruhm des derzeit "besten" Anti-Beschleunigers.

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