General Motors: USA verkaufen restliche GM-Anteile Kapitel abgeschlossen

10.12.2013

Die USA haben ihre restlichen Anteile an General Motors abgestoßen. Die amerikanischen Steuerzahler hat die Rettung viel Geld gekostet

Mehr als vier Jahre nach der staatlichen Rettungsaktion haben die USA ihre letzten Anteile am Autobauer GM zieht Chevrolet aus Europa zurück verkauft. Die Regierung habe die restlichen 31,1 Millionen Aktien nun abgestoßen, teilte Finanzminister Jack Lew am Montag in Washington mit.

 

General Motors: USA löhnen 50 Milliarden Dollar

«Dieses wichtige Kapitel in der Geschichte unserer Nation ist damit geschlossen», sagte er. Die Beteiligung habe den Steuerzahler am Ende insgesamt gut 10 Milliarden Dollar (7,5 Mrd Euro) gekostet. Die Kosten für einen Niedergang der Firma wären viel höher gewesen, meint das Finanzministerium.

Washington hatte für die GM-Rettung in der Wirtschaftskrise 2009 rund 50 Milliarden US-Dollar hingelegt und im Gegenzug 61 Prozent der Anteile erhalten. Ende 2010 kehrte der zweitgrößte Autobauer der Welt dann zurück an die Börse und der Staat reduzierte seine Beteiligung seitdem Stück für Stück. Auch Kanada hatte dabei geholfen, den Autobauer vor dem Untergang zu bewahren und hält ebenfalls noch GM-Aktien.

AUTO ZEITUNG

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