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Buick

Bereits seit 1903 werden Autos unter dem Namen Buick produziert. Damit zählt das Unternehmen zu den ältesten Autobauern Amerikas. Buick ist ein Teil des GM-Konzerns. Aktuell besteht ein großer Teil der Modellpalette aus Fahrzeugen aus Rüsselsheim. Das kultigste und wohl bekannteste Auto der Marke, der Regal, wird heute in der fünften Generation produziert. Er ist aber kein V6-Muscle-Car mehr, sondern eine viertürige Limousine auf Opel-Insignia-Basis. Der Wagen wurde nur an der Front an die Marke Buick angepasst, sonst ist der Buick Regal mit dem deutschen Schwestermodell nahezu baugleich. Einstiegsmotor ist ein 2,4-Liter-Vierzylinder mit 185 PS. Der Motor wird auch nur in der Basisausstattung ausgeliefert. Die übrigen Regal-Modelle werden mit einem Zweiliter-Turbobenziner ausgestattet. Der aufgeladene Vierzylinder ist eine leistungsgesteigerte Version des auch im Insignia angebotenen 2,0-Liter-Turbobenziners. Das Top-Modell des Buick-Mittelklässlers ist der Regal GS. Optisch basiert er auf dem Insignia OPC und kann auch mit Allradantrieb bestellt werden. Auf den V6 des deutschen Pendants muss der Amerikaner allerdings verzichten. Neben dem amerikanischen Markt, ist für Buick vor allem der chinesische Markt von Bedeutung. Ebenso müssen amerikanische  und chinesische Buick-Kunden auch auf den Kombi verzichten. Auch der Opel Cascada wird unter selben Namen als Buick in die USA importiert. Als einziger Antrieb für das Blechdachcabriolet wird der auch hierzulande erhältliche, 200 PS starke 1,6-Liter-Turbobenziner angeboten. Das kleine SUV Encore ist ein auf amerikanische Kunden angepasster Opel Mokka. Das Kompakt-SUV wird von einem Leistungsgesteigerten 1,4-Liter-Turbomotor mit 155 PS angetrieben. Allradantrieb gehört in den USA zum Serienumfang. Etwas individueller ist die Kompakt-Limousine Verano. Das Stufenheck basiert auf dem Opel Astra, ist aber vom Design her deutlich eigenständiger als Cascada und Encore. Unter der Haube des Buick Verano kommen die 2,4 und 2,0-Liter-Benzinmotoren aus dem Regal zum Einsatz.

Zukünftige Opel bei Buick

Die Pläne von GM sehen vor, das Buick und Opel auch in Zukunft eng miteinander arbeiten sollen und sich die Produktpalette beider Marken weitestgehend überschneidet. Kommende Modelle könnten sich also auch bald in Europa wiederfinden. So etwa das SUV Buick Envision. Der Mittelklasse-Crossover wird in den USA von einem 2,0-Liter-Turbobenziner mit 255 PS angetrieben. Das Buick-SUV wird mit einem intelligenten Allradantrieb ausgeliefert, der die Motorleistung je nach Bedarf auf die Räder verteilt. Der Buick Envision gibt einen Vorgeschmack auf einen Nachfolger des Opel Antara. Bei den Motoren dürfte der amerikanische Turbobenziner auch in Europa die Spitzenmotorisierung geben. Die übrigen Aggregate, inklusive Dieselmotoren, könnten vom Insignia übernommen werden. Auch der neue Buick LaCrosse könnte es nach Europa schaffen. Die Oberklasselimousine kommt im Sommer 2016 auf den US-Markt. Der Wagen wird von einem V6 angetrieben und ist ebenfalls mit dem Allradantrieb des Envision ausgestattet. Der Buick LaCrosse könnte einen Ausblick auf ein neues Topmodell von Opel geben und den Omega beerben.