General Motors & Holden: Rückzug aus Australien Kahlschlag in "Down Under"

11.12.2013

Autoriese General Motors hat seinen Rückzug aus "Down Under" verkündet. Der Markt sei hartumkämpft und die Fertigungskosten zu hoch

65 Jahre nach Fertigungsbeginn in Australien: Opel verkündet Rückzug ist das Ende der Ära Holden beschlossen. Der US-Autobauer General Motors (GM) stellt bis 2017 seine Produktion auf dem Kontinent ein und streicht dort fast 3000 Arbeitsplätze.

Damit verkündet innerhalb kurzer Zeit bereits der zweite Autohersteller seinen Rückzug aus "Down Under": Im Mai kündigte bereits Rivale Ford an, zum Jahr 2016 die Fertigung einzustellen und keine Modelle mehr für das Land zu entwickeln.

 

General Motors: Rückzug wegen fehlender Zuschüsse

GM-Chef Dan Akerson machte für die Entscheidung unter anderem den starken australischen Dollar und die hohen Produktionskosten verantwortlich. Zudem habe Australien nur einen sehr kleinen aber dafür hartumkämpften heimischen Markt, teilte GM am Mittwoch mit.

Für einen Verbleib in dem großen Land hatte GM höhere staatliche Zuschüsse gefordert, die australische Regierung lehnte das jedoch ab. Der US-Konzern ist seit den 40er-Jahren auf dem fünften Kontinent mit der Tochtergesellschaft Holden vertreten. Zuletzt wurden die Australier selbst den heimischen Fahrzeugen jedoch immer untreuer:

Laut Statistik wuchs der Importanteil an den Neuzulassungen innerhalb der vergangenen 25 Jahre von 22 Prozent auf satte 85 Prozent. Nach dem Rückzug der beiden Giganten Ford und General Motors wäre nach aktuellem Stand Toyota der einzige Konzern, der in Australien noch Autos produziert.

AUTO ZEITUNG

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