BMW 5er (2017): Preis, Motoren & Crashtest Neuer BMW 5er mit fünf Sternen

von Alexander Koch 13.04.2017
Inhalt
  1. Preis: BMW 5er (G30) startet bei 45.200 Euro
  2. Marktstart: 5er seit Februar 2017 im Handel
  3. Crashtest: BMW 5er (2017) mit fünf Sternen
  4. Preise für den BMW 5er
Eckdaten
Bauzeitraumseit 2017
AufbauartLimousine/Kombi
Türen4/5
Abmessungen (L/B/H)4936/1868/1479 mm
Leistungvon 190 bis 462 PS
AntriebsartenHinterrad/Allrad
Getriebeartenmanuell/Automatik (Wandler)
KraftstoffartenBenzin/Diesel/Hybrid
AbgasnormEuro 6
Grundpreis45.200 Euro

Seit Anfang Februar steht der BMW 5er (G30) (2017) bei den Händlern. Der Preis für die Oberklasse-Limousine – die beim Crashtest fünf Sterne erlangte – startet zunächst ab 45.200 Euro!

Ab einem Basispreis von 45.200 Euro kommt der BMW 5er G30 (2017) am 11. Feburar auf den Markt. Schon jetzt kann er im Online-Konfigurator zusammengestellt werden. Wenn er dann in den Showrooms der Händler steht, verschieben sich die Kräfteverhältnisse in der Business-Klasse dramatisch, denn der neue 5er macht sich große Hoffnungen auf die Pole Position. Bei ihrer neuen Oberklasse-Limousine, setzen die Münchner vor allem auf etwas, was in Zeiten des hoch automatisierten Fahrens und der elektrischen Euphorie ein wenig an Bedeutung verloren hat: die Fahrdynamik. Allerdings weiß auch Projektleiter Johann Kistler, dass die Elektronik immer wichtiger wird. Deshalb bekommt der neue BMW 5er (2017) natürlich wieder ein paar mehr Assistenzsysteme mit noch mehr Autonomie. Es gibt den Display-Schlüssel aus dem Siebener, der aussieht wie ein Smartphone und auch als Fernbedienung zum Einparken taugt. Und genau wie im Siebener kann man auf dem riesigen Bildschirm des BMW 5er über der Mittelkonsole nun mit den Fingerspitzen durchs Menü surfen, wenn man sich partout nicht auf die erweiterte Sprachbedienung oder die ebenfalls neue Gestensteuerung verlassen möchte. Natürlich lässt sich der neue 5er auch als gewöhnliches Fahrzeug benutzten und nicht nur als Rechner auf Rädern. Nagelneue Achsen, eine neue Lenkung und eine weiter perfektionierte Federung in verschiedenen Konfigurationen mit oder ohne Verstelldämpfern, eine Hinterradlenkung und eine um bis zu 100 Kilo abgespeckte Konstruktion machen den Münchner tatsächlich zum neuen Maßstab für Fahrdynamik in diesem Segment. Der BMW 5er (2017) fühlt sich engagierter und lebendiger an, bindet den Fahrer besser ins Geschehen ein und macht in Kurven deutlich mehr Laune als die Konkurrenz aus Süddeutschland.

Fahrbericht Neuer BMW 5er: Erste Fahrt
Neuer BMW 5er: Erste Fahrt im G30  

BMWs neuer 5er bleibt sportlich

BMW 5er (2017) im Video:

 

 

Preis: BMW 5er (G30) startet bei 45.200 Euro

Wer zwischen zwei Terminen mal einen Abstecher auf die Landstraße macht, erlebt den BMW 5er (2017) deshalb als Athleten im Anzug, der sich erfrischend aufgeweckt die Ideallinie entlang hangelt. Und trotzdem, so versprechen es die Bayern zumindest, taugt der 5er (2017) natürlich auch als luxuriöser Autobahn-Kurier für Vielfahrer mit dichtem Kalender. In Fahrt bringen ihn dabei zur Markteinführung im Februar zunächst je zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren wahlweise mit Heck- oder Allradantrieb, die trotz teilweise deutlich mehr Leistung um bis zu 13 Prozent sparsamer geworden sind. An der Basis steht für 45.200 Euro der 520d, dessen zwei Liter großer Diesel auf 190 PS kommt und mit 235 km/h das langsamste Triebwerk in der Palette ist. Dafür ist der Motor des BMW 5er (2017) in der Efficient Dynamics Edition auch mit mageren 3,8 Litern zufrieden. Darüber rangiert als zweiter Diesel und erster Sechszylinder der 530d mit drei Litern Hubraum, 265 PS und den standesgemäßen 250 km/h Spitze. Wo die Diesel des BMW 5er (2017) den Erwartungen entsprechen, müssen sich die Freunde des Benziners auf eine Enttäuschung gefasst machen. Dort geht es zunächst mit einem 252 PS starken 530i los, der jetzt nur noch vier Zylinder und zwei Liter Hubraum hat. Wer im BMW 5er (2017) wirklich den klassischen Reihensechser will, muss schon zum 540i greifen, bekommt dann aber auch stolze 340 PS. Kurz nach der Markteinführung folgen dann bereits die ersten Varianten: Für Sparer gibt es einen Plugin-Hybrid mit 252 PS, 45 Kilometern elektrischer Reichweite und einem theoretischen Verbrauch von zwei Litern und für Sportler den M550i mit 462 PS und einem Sprintwert von vier Sekunden. Die Preise für die Motorisierungen sind weiter unten in der Preisliste zu finden.

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Marktstart: 5er seit Februar 2017 im Handel

Dabei wird es nicht bleiben, sagt Projektleiter Kistler und stöhnt fast ein bisschen unter der Zahl der Varianten. "Wir müssen zwei Millionen Geschmäcker treffen und dabei die größte Spreizung abdecken: Von einem betont sparsamen und eher vernünftig bewegten 518i bis zum sportlichen M5." Nicht umsonst wächst beim BMW 5er (2017) die Variantenzahl deshalb mit Heck- oder Allradantrieb, einem halben Dutzend Fahrwerkskonfigurationen und Motoren vom Vier- bis zum Achtzylinder, vom Power-Modell aus Garching bis zum Plug-In-Hybriden schon auf über 80 verschiedene Baumuster. Und da sind die Langversion des Fünfers für China, der schon für Genf 2017 avisierte Kombi und der unförmige aber umso einträglichere Fünfer GT für den nächsten Herbst noch gar nicht mitgezählt. In Form und Format nahezu unverändert, dafür sparsamer und vor allem schlauer. Innen so gestaltet, dass sich alte Kunden genauso zurechtfinden wie Apple-Jünger. Obendrein endlich mal wieder ein BMW für die Freude am Fahren – so will der BMW 5er (2017) ab Februar die neue E-Klasse ganz schön alt aussehen lassen und sich wieder an die Spitze der Business-Limousinen setzen. Mag sein, dass es dem neuen BMW 5er (2017) sogar gelingt. Doch ein Spaziergang wird das nicht und auch kein bequemer Platz. Denn ein Jahr später kommt der neue Konkurrenz aus Ingolstadt und die Karten werden schon wieder neu gemischt.

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Crashtest: BMW 5er (2017) mit fünf Sternen

Wie zu erwarten erreichte der BMW 5er (2017) beim Euro-NCAP-Crashtest fünf Sterne und heimste zudem viel Lob ein. In sämtlichen Kategorien des Crashtests erhielt der 5er (2017) nämlich gute Bewertungen. Lediglich der Knieairbag wurde von den Testern moniert, er habe sich im Crashtest nicht schnell genug entfaltet – trotzdem hatte es auf den Dummy keine sichtbaren Auswirkungen. BMW äußerte sich auch dazu: Die Entwickler hätten dieses Problem bei hausinternen Crashtests nie gehabt und halten es für eine technische Anomalie. Beim Insassenschutz für Erwachsene erreichte der 5er (2017) starke 91 Prozent, der Schutz für Kinder wird mit 85 Prozent der möglichen Punkte bewertet. Der Fußgänger-Schutz erhielt beim BMW 5er (2017) sehr gute 81 Prozent, bei den Assistenzsystemen schnitt das Auto mit 59 Prozent ab. Da nicht alle Assistenzsysteme serienmäßig an Bord sind, konnten sie nicht in die generelle Bewertung einfließen – daher die vergleichsweise niedrige Prozentzahl. Doch die Assistenten, die an Bord des BMW 5er (2017) waren, zeigten sich effektiv: So hat der Notbremsassistent alle Kollisionen bei niedrigen Tempo vermieden und die bei höheren deutlich abgemildert. Auch die aktive Motorhaube, die sich bei Kollisionen leicht aufstellt, funktioniert bestens, habe aber scharfe Kanten.

 

Preise für den BMW 5er

 
TypPreis
520d (190 PS, 400 NM)ab 45.200 Euro
530d (265 PS, 620 NM)ab 54.300 Euro
530i (252 PS, 350 NM)ab 49.800 Euro
540i (340 PS, 450 NM)ab 57.700 Euro
M550i (462 PS, 650 NM)ab 82.700 Euro
 

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