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Fiesta ST/Cooper S/Corsa OPC/208 GTi/Polo GTI: Test

Rasanter Fünfkampf mit 999 PS

Ford Fiesta ST, Mini Cooper S, Opel Corsa OPC, Peugeot 208 GTi und VW Polo GTI bieten viel Fahrspaß für unter 25.000 Euro. Wir lassen die fünf starken Flitzer gegeneinander antreten und sagen, welcher der wilden Kleinwagen am meisten zu bieten hat.

Das Budget für den Zweitwagen soll bei rund 25.000 Euro liegen, das neue Auto soll aber auch noch jede Menge Spaß machen? Kein Problem: Nahezu jeder Hersteller hat eine heißblütige kleine Spaßkiste im Programm. Egal, ob Ford Fiesta ST, Mini Cooper S, Opel Corsa OPC, Peugeot 208 GTi oder VW Polo GTI – im Club 25 herrscht gute Laune. Wir sind mit fünf der wildesten Vertreter auf die Piste gegangen und küren den besten Sportler im Kleinwagen-Dress. Beginnen wir ganz pragmatisch: Wie viel Raum bieten die Kleinen auf rund vier Meter Grundfläche? Genug. In vier von fünf Fällen sind es sogar Fünfsitzer. Lediglich der Mini stellt hinten nur zwei Plätze zur Verfügung. Aber selbst  zwei Personen sitzen im Briten eng beieinander. Ohnehin ist der Cooper S im Fond ausgesprochen knapp bemessen. Sogar der Kofferraum geht im Vergleich nur als besseres Handschuhfach durch. Lediglich mickrige 211 Liter finden hinter den Fondlehnen Platz, selbst bei umgelegten Lehnen werden es nicht mehr als 731 Liter. Da zeigt selbst der VW Polo mit 280 bis 952 Litern deutlich mehr Transportqualitäten, ganz zu schweigen von den drei weiteren Mitstreitern. Fahrer und Beifahrer fühlen sich jedoch im Mini gut untergebracht. Lediglich die Sicht nach schräg oben wird vom weit nach vorn ragenden Dach verhindert. Da muss man sich schon mal weit vorbeugen, um bei Grün nicht den Ampelstart zu verpassen. Auch der Peugeot 208 GTi bietet vorn ordentliche Raumverhältnisse, und der Opel Corsa OPC fällt noch etwas luftiger aus. VW Polo GTI und Ford Fiesta ST hingegen knapsen mit Raum. In beiden kommt der Fahrer deutlich intensiver mit der Tür in Tuchfühlung als bei der Konkurrenz.

Bildergalerie: Fiesta ST gegen Cooper S, Corsa OPC, 208 und Polo GTI

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Sein Alter kann der Ford Fiesta ST nicht immer verbergen

Deutlich gegensätzlicher präsentieren sich Polo und Fiesta bei der Bedienung. Ford nutzt beim Fiesta noch das alte, umständliche Multimediasystem mit viel zu kleinem Monitor. Die neuen Mondeo- oder Focus-Modelle zeigen bereits, wie gut es auch in Zukunft beim Fiesta funktionieren wird. Im VW Polo GTI geht alles intuitiv von der Hand. Lediglich die Bedienung des Touchscreens während der Fahrt erfordert deutlich mehr Feingefühl als die vorbildliche Ansteuerung sämtlicher Funktionen über den Dreh-/Drücksteller im Mini Cooper S. Das von BMW übernommene System ist in Sachen Bedienkomfort die klare Nummer Eins. Gut, aber nicht immer ganz logisch im Aufbau der Menüpfade fallen die Konzepte im Opel und Peugeot aus. Nicht nur beim Bediensystem hinkt der Kölner Flitzer etwas der Zeit hinterher, auch bei der Sicherheitsausstattung ist er nicht mehr up to date: Im Fiesta gibt es weder moderne Lichtsysteme noch Spurhalteassistent oder Verkehrszeichenerkennung. Der Peugeot bietet zwar nicht unbedingt mehr als Opel und VW, aber dafür sind bei ihm viele Details bereits im Grundpreis mit drin. Wirklich in der Gegenwart angekommen ist hier nur der Mini. Er profitiert von einer modernen BMW-Technikstruktur. Die Optionsliste lässt kaum Wünsche offen, nur die hohen Aufpreise stören. Ganz umsonst gibt es bei Mini die sehr anständige Verarbeitungs- und Materialqualität. Der Polo ist noch eine Spur sauberer im Finish. Der ST und der 208 GTi leisten sich hier und da zwar kleine Nachlässigkeiten, gefallen aber mit einer grundsoliden Karosseriestruktur. Der Corsa hingegen knarzt deutlich im Blech.

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Mini Cooper S und VW Polo GTI punkten auch mit Komfort

Die Kombination aus dem kurzen Radstand eines Kleinwagens und einer sportlichen Fahrwerksabstimmung lässt nur wenig Spielraum für guten Fahrkomfort. Dass es dennoch geht, zeigen vor allem Mini Cooper S und VW Polo GTI. Allerdings verfügen sie auch über optionale adaptive Dämpfer. Damit verarbeiten sie Kanten und Fugen spürbar eleganter als vor allem der brettharte OPC. Insbesondere die Passagiere im Fond des Opel spüren Schläge deutlich stärker im Kreuz, als es in den anderen kleinen Sportlern der Fall ist. Selbst die insgesamt kernig abgestimmten Fiesta ST und 208 GTi zeigen ein feines Ansprechverhalten und der Peugeot obendrein mit viel Last auf den Achsen gute Nehmerqualitäten auch auf üblen Bodenwellen. Dennoch absolvieren Mini Cooper S und Polo GTI lange Etappen deutlich gelassener. Die trockene Ansprache von Federn und Dämpfern des Corsa kompensieren die besten Sitze im Feld zumindest teilweise. Die serienmäßigen Recaro-Schalensitze passen perfekt. Sie unterstützen den Rücken optimal, stützen den Oberkörper mit ihren starken Wangen bei der Kurvenhatz und schaffen es, einen exzellenten Sitzkomfort zu generieren. Mit guter Kontur und langstreckentauglicher Polsterung gefallen die Polo- und die Mini-Sportsitze. Deutlich enger geschnitten sind die Recaro-Sportsitze im Fiesta ST und daher nicht für jede Statur geeignet. Die optionalen Schalensitze des 208 GTi (Paket inklusive Sperrdifferenzial etc.) hingegen verfehlen ihren Anspruch mit einer viel zu weichen Polsterung und nachgiebigen Seitenwangen.

Ein guter, satter Klang ist bei unseren fünf Heißspornen durchaus erwünscht, lästige Nebengeräusche sind es allerdings nicht. Vor allem der Ford Fiesta ST gefällt mit einer kernigen Komposition seines satt klingenden Vierzylinders. Nervige Wind- und Abrollgeräusche hält Ford gekonnt von den Insassen des ST fern – das gilt mit leichten Einschränkungen auch für den Mini Cooper S. Selbst die etwas lauter aufspielenden Peugeot 208 GTi und VW Polo GTI bleiben auch bei hohem Tempo im Rahmen. Beim Opel wird es mit steigender Geschwindigkeit hingegen laut im Innenraum. Für Kleinwagen nicht unbedingt üblich sind die serienmäßigen Klimaanlagen der fünf Rivalen. Aber nur der französische Kurvenstar kühlt seinen Innenraum mit einer Zwei-Zonen-Klimaautomatik statt mit manueller Betätigung wie die anderen vier.

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Die fünf schnellen Kleinwagen bieten allesamt rund 200 PS

Vier Zylinder, vier Ventile pro Topf und sechs Vorwärts-Gänge im H-Schalt-Schema finden sich in allen Testwagen. Mit Overboost erreicht der Cooper S kurzzeitig 300 Newtonmeter, hängt ziemlich bissig am Gas und ist sehr elastisch – besonders in der Sport-Stellung unter den "Driving Modes" (280 Euro). Beim Sprint auf 100 km/h liegt der Mini knapp vorn, gefolgt vom ebenso starken und fast genauso elastischen VW Polo GTI. Trotz 200 PS im Overboost-Modus ist der Fiesta ST bei Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit nur Schlusslicht, doch wer sich an ein paar Zehnteln oder km/h nicht stört und zum Ford greift, wird mit einer der besten Kleinwagen-Schaltungen belohnt. Die Gassen sind klar definiert, die Wege kurz, der Knauf ist hoch und Sportfahrer-freundlich griffgünstig positioniert – Eigenschaften, die auch der Mini besitzt, der darüber hinaus mit niedrigeren Drehzahlen sowie automatischem Zwischengas beim Runterschalten punktet. Außerdem klappt im Münchner Briten das Zusammenspiel zwischen Kupplung- und Gaspedal sehr gut – übrigens auch im roten Wolfsburger. Das GTI-Getriebe ist sinnvoll abgestuft, und die Drehzahlen sind am niedrigsten. Allerdings fehlt der Polo-Schaltung das gewisse sportliche Etwas, ein Hauch mehr Knackigkeit, die griffgünstigere Schaltknauf-Position für den Fahrer – doch all das ist Klagen auf einem sehr hohen Niveau. Dass die Peugeot Motorsport-Abteilung bei der Entwicklung des 208 GTi ihre Hände im Spiel hatte, macht sich schnell bemerkbar. Die knappen Schaltwege und eine kurze Getriebe-Übersetzung mit nur geringem Drehzahlabfall beim Gangwechsel erinnern an einen Markenpokal-Renner. Dass der Verbrauch des 208 GTi im Vergleich zu Mini und VW einen Liter höher liegt, kann man verschmerzen. Der Corsa OPC zeigt sich im Vergleich auffällig durstig. Das 207 PS starke und relativ niedrig verdichtende Opel-Aggregat läuft zwar recht kultiviert, ist aber im schweren Corsa nicht so durchzugsstark und elastisch wie erwartet.

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Auf der Rennstrecke dominiert der Peugeot 208 GTi das Feld

Fahrspaß ist auch in diesem Kleinwagen-Vergleich eine sehr subjektive Angelegenheit. Die ultradirekte Lenkung des Peugeot 208 GTi, sein tänzelndes Heck bei Lastwechseln und die spitze Bremse, die schon auf den ersten Zentimetern Pedalweg volles Pfund zupackt, sind nicht jedermanns Sache, bereiten uns auf abgesperrter Teststrecke aber jede Menge Spaß. Trotzdem bewerten wir hier nicht die Freude am Fahren auf der Rennstrecke, sondern alle relevanten Punkte, die für ein berechenbares, reaktionsschnelles Handling verantwortlich sind. Der Peugeot 208 GTi ist auf dem Rundkurs übrigens mit Abstand der Schnellste – teilweise erkauft mit dem "Peugeot Sport"-Paket (3890 Euro) inklusive Sperrdifferenzial, Brembo-Bremse, Spurverbreiterungen, 18-Zöllern und Tieferlegung. An die bereits genannte, sehr zackig reagierende Lenkung muss man sich erst einmal gewöhnen. Auch die Abstimmung des elektromechanischen Richtungsgebers im Corsa OPC hat ihre Macken. Im Alltag passt alles prima, wer allerdings unter leichtem Leistungseinsatz aus Kurven herausbeschleunigt, wird mit dem Einsatz des automatischen Sperrdifferenzials (2990 Euro im Paket) konfrontiert. Dessen Wirkung sorgt zwar für eine gute Traktion, tritt aber so plötzlich auf, dass es einen regelrecht in die Kurve hinein zieht. Insbesondere im Grenzbereich weiß man nicht immer genau, ob die Sperre noch unterstützen kann oder ob die neuen Michelin Pilot Sport 4 doch schon ihre Haftgrenze erreicht haben, sodass dann auch die beste Technik machtlos ist. Zurück zum Peugeot, der zwar mit recht kurzen Bremswegen erfreut, dessen volle Bremskraft aber schon nach gefühlten zwei Zentimetern Pedalweg erreicht ist. Umgekehrt muss man im Opel die rechte Sohle schon sehr weit senken, bevor die Beläge richtig zupacken. Dennoch: Der Corsa OPC bremst hervorragend (optionale Brembo-Bremsen), nur noch getoppt vom Mini, dessen Stopper sich auch noch sehr gut dosieren lassen.

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Letztere Eigenschaft fällt uns auch im VW Polo GTI auf – seine Bremswege fallen jedoch deutlich länger aus als bei den vier Rivalen. Auf der Habenseite des Wolfsburgers stehen seine gefühlvolle Lenkung, die hervorragende Traktion und die erstklassige Fahrsicherheit mit adaptivem Sportfahrwerk (290 Euro). Wer dem Polo ob seines nicht vollständig abschaltbaren ESP Langeweile unterstellt, der hat ihn nicht ausprobiert. Denn das Stabilitätsprogramm steht einer schnellen Rundenzeit nicht im Wege, lässt den Polo an der langen Leine. Die serienmäßige E-Differenzialsperre XDS verteilt die Antriebskräfte per Bremseingriff schnell, unauffällig und wirkungsvoll. Doch wie beim Opel bremst auch hier das Fahrzeuggewicht, und andere Pneus könnten den VW sicher noch agiler machen – dann aber sicher mit Abstrichen in Sachen Fahrsicherheit. Die muss man auch im adaptiv gedämpften (500 Euro) Mini machen, der zum Teil empfindlich auf Lastwechsel reagiert. Wer bei flotter Fahrt und mit leicht eingeschlagenen Rädern einen Gangwechsel wagt – etwa in langen Autobahnkurven – sollte seitlich etwas Platz einplanen, da sich der Mini gerne in die Kurve eindreht. Bei starker Verzögerung aus hohem Tempo wird außerdem das Heck unruhig. Nicht der Schnellste, aber einer der spaßigsten Sportler in diesem Test ist der Fiesta ST, und das ohne teure Dynamik-Zutaten wie bei den Wettbewerbern. Der Einssechser-Turbo könnte trotz Overboost – kurzzeitig 200 statt 182 PS – etwas mehr Punch vertragen, und die Reifen dürften gern mehr Querbeschleunigung aufbauen. Jedoch sagt die geringste Punkteausbeute in diesem Kapitel nichts über das Fahrerlebnis aus. Die Ford-Lenkung arbeitet direkt und gefühlvoll zugleich, die Bremswirkung ist gut, und das Fahrwerk erlaubt abenteuerliche Manöver, bei denen man im Mini Cooper und im Peugeot 208 GTi schon alle Hände voll zu tun hätte, um das Fahrzeug auf Kurs zu halten.

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Unter 25.000 Euro schaffen es – inklusive der testrelevanten Extras – letztlich nur der Ford Fiesta ST und der VW Polo GTI. Besonders der Ford ist mit 20.640 Euro ein unschlagbar günstiges Angebot, und wer im Netz stöbert, findet Neufahrzeuge für unter 16.000 Euro. Auch beim Unterhalt fährt man im Ford recht günstig. Ganz oben in der Preistabelle des Testfeldes rangiert der Opel Corsa OPC mit optionalem Performance-Paket für insgesamt 27.780 Euro. Auch sonst ist der Rüsselsheimer kein Schnäppchen, denn er hat die höchsten Versicherungstypklassen und obendrein den größten Wertverlust. Nur ein Jahr Mobilitätsgarantie verbessert die Bilanz des Corsa OPC auch nicht gerade. Weil der Peugeot 208 GTi das große Dynamik-Besteck von Peugeot Sport an Bord hat (3890 Euro), steht er dem Corsa im Kostenkapitel fast in nichts nach – noch vor dem hochwertigen Mini. Jedoch muss man für ihn pro Jahr bloß 92 Euro Steuern zahlen. Eine Kostenüberraschung ist der im Vergleich günstige VW Polo GTI  – trotz vier Türen (800 Euro) und adaptiven Sportfahrwerks (290 Euro). Sonst gehören die VW immer zu den teuersten Testwagen, hier ist der Polo mit 23.365 sogar der zweitgünstigste unter den fünf kleinen Sportlern. Unser Gesamt-Fazit lesen Sie unterhalb der Tabellen mit technischen Daten und Messwerten.

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Technische Daten Ford Fiesta
ST
Mini
Cooper S
Opel Corsa
OPC
Zylinder/Ventile p.Z. R4/4; Turbo R4/4; Turbo R4/4; Turbo
Nockenwellenantrieb Zahnriemen Kette Kette
Hubraum 1596 cm³ 1998 cm³ 1598 cm³
Leistung
bei
134 kW/182 PS
(147 kW/200 PS)
5700 /min
141 kW/192 PS
4700–6000 /min
152 kW/207 PS
5800 /min
Max. Drehmoment
bei
240 (290) Nm
1600–5000 /min
280 (300) Nm
1250–4750 /min
245 (280) Nm
1900–5800 /min
Getriebe 6-Gang,
manuell
6-Gang,
manuell
6-Gang,
manuell
Antrieb Vorderrad  Vorderrad Vorderrad, mech.
Sperrdifferenzial
L/B/H in mm 3975/1709/1456 2831/1727/1414 4036/1736/1479
Gepäckraum 295 – 979 l 211 – 731 l 280 – 1080 l
0-100 km/h 7,2 s 6,3 s 7,0 s
Höchstgeschw. 223 km/h 235 km/h 230 km/h
100-0 km/h
kalt/warm
35,4 / 34,9 m 33,5 / 33,3 m 33,7 / 33,9 m
Handling 1:46,9 min 1:45,6 min 1:47,1 min
Testverbrauch 8,5 l S/100 km 7,7 l S/100 km 9,3 l S/100 km
Grundpreis 20.640 Euro 24.100 Euro 24.790 Euro
Platzierung 3 2 5
Technische Daten Peugeot
208 GTi
VW
Polo GTI
Zylinder/Ventile p.Z. R4/4; Turbo R4/4; Turbo
Nockenwellenantrieb Kette Zahnriemen
Hubraum 1598 cm³ 1798 cm³
Leistung
bei
153 kW/208 PS
6000 /min
141 kW/192 PS
4300–6200 /min
Max. Drehmoment
bei
300 Nm
3000 /min
320 Nm
1450–4200 /min
Getriebe 6-Gang,
manuell
6-Gang,
manuell
Antrieb Vorderrad, mech.
Sperrdifferenzial
Vorderrad
L/B/H in mm 3962/1829/1479 3983/1682/1443
Gepäckraum 285 – 1076 l 280 – 952 l
0-100 km/h 6,6 s 6,5 s
Höchstgeschw. 230 km/h 236 km/h
100-0 km/h
kalt/warm
34,6 / 34,7 m 36,2 / 34,8 m
Handling 1:44,2 min 1:46,8 min
Testverbrauch 8,4 l S/100 km 7,3 l S/100 km
Grundpreis 23.900 Euro 22.275 Euro
Platzierung 3 1

Werte in Klammern mit Overboost

Michael Godde
Fazit

Mit dem VW Polo GTI hat Volkswagen den perfekten Spaßmacher kreiert. Er überzeugt in nahezu allen Kapiteln. Er meistert den Alltag mit gutem Komfort und fordert mit seinem agilen Handling in der Freizeit zur Kurvenhatz. Dass er zudem auch beim Preis mit dem Fiesta ST mithalten kann, macht ihn im Club 25 unschlagbar. Platz zwei geht an den Mini Cooper S. Die zweite Generation des Mini ist deutlich erwachsener geworden, ohne die britische Eigenständigkeit und die erfrischende Dynamik zu verlieren. Der Nutzwert stand allerdings nicht im Fokus der Entwickler, der Komfort hingegen überzeugt. Ford Fiesta ST und Peugeot 208 GTi teilen sich den dritten Rang. Beide setzen auf ultimativen Fahrspaß. Der freche Kölner ist zudem das absolute Topangebot, während der teure Franzose im Gegenzug mit üppiger Serienausstattung überzeugt. Der Opel Corsa OPC ist bereits in der Basiskonfiguration zu teuer und setzt weder bei Komfort und Handling noch beim Antrieb Akzente.