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Ferrari F40 zur Stretchlimousine umgebaut

F40 auf der Streckbank

Ob dieser Nachbau des Ferrari F40 einen hohen Preis erzielt? In Japan ist eine Stretchlimousine auf Basis des italienischen Kult-Sportwagens ein weiteres Mal käuflich zu erwerben.

Der Ferrari F40 gehört definitiv zu den Sportwagen, bei deren Anblick Auto-Fans noch heute das Herz vor Freude hüpft. Jedoch bekommen wir diesmal eine Interpretation aus Japan vor Augen geführt, bei der sich der Sachverhalt dann doch sehr schnell und sehr stark ändert. Zwar handelt es sich hier um eine ziemlich einzigartige Ausführung des italienischen Sportlers, optisch hat dieser F40 jedoch nur noch bedingt etwas mit seinem italienischen Vorbild zu tun. Statt auf die flache Silhouette des Originals setzten die Macher auf eine höherliegende Karosserie, ein Toyota MR2 stellte hier das Basismodell. Überlieferungen zufolge ist die Ferrari-Replica, für die im Internet ein neuer Eigentümer gesucht wird, eine dreitürige Ausführung. Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung, dass die langgezogene F40-Limousine lediglich über die hinteren Türen besteigbar. Zumindest Front- und Heckpartie erinnern dann doch entfernt an den rassigen Ferrari, der bei seinem Erscheinen im Jahr 1987 der stärkste und schnellste Serien-Sportwagen war.

Bildergalerie: Ferrari F40 als Strechtlimousine

Ferrari F40 mit 1,6-Liter-Vierzylinder statt 3,0-Liter-V8

Interessenten, die sich nun bereits Gedanken über eine Reise nach Japan machen, sei noch eine wichtige Information mit auf den Weg gegeben: Dieser besondere Ferrari F40 hat nicht den üblichen 3,0-Liter-V8 mit 478 PS und einem Drehmoment von 577 Newtonmeter unter der Haube. Stattdessen bildet bei der immerhin in Ferrari-Rot gehaltenen Replica ein 1,6-Liter-Benziner mit vier Zylindern das Herzstück... Erwartungsgemäß wird hiermit also nicht nur die Höchstgeschwindigkeit in Höhe von 324 km/h deutlich verpasst, auch eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in gerade mal 4,0 Sekunden kann sich der neue Besitzer in die Haare schmieren.

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Ferrari F40 kostete damals 475.000 D-Mark

Dafür gibt es laut Anzeige jedoch immerhin auch so manches Feature als Voraussetzung für gehobeneres Fahrvergnügen: CD-Wechsler, Klimaanlage, Servolenkung, Keyless Entry, Schiebedach, ABS und auch ein Anti-Diebstahl-System ist an Bord! Die Leder-Schalensitze des außergewöhnlichen Ferrari F40 deuten auf ein straffes Fahrgefühlt hin, auf die Reifen sind rote Felgen in 19 Zoll aufgezogen. Auch wenn sich die Preiserwartungen des Verkäufers im Verborgenen halten: Es ist davon auszugehen, dass die Summe bei weitem nicht so hoch sein wird, wie für eine Original-Version des Ferrari F40. Schließlich wurden während der Produktionszeit bis 1992 lediglich 1315 Ausführungen gefertigt, pro Auto wurde eine Summe von etwa 475.000 DM fällig. Der F40 war ein Jubiläumsmodell zu Ehren des 40. Geburtstages der Traditionsmarke im Jahr 1987.

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Patrick Freiwah