AUTO ZEITUNG.de Top-Galerien

News
Blog
Erlkönige
Ratgeber
Specials
Tests
Videos

Umfrage

Wer siegt im Neuheiten-Duell BMW gegen Mercedes?:

AUTO ZEITUNG Mobil

AUTO ZEITUNG Mobil

Für unterwegs: Das mobile Autoportal

Mit AUTO ZEITUNG Mobil haben Sie Neuheiten und Erlkönige immer griffbereit – auf Ihrem iPhone, iPod oder Android-Smartphone mehr

Soziale Netzwerke

Auto Vergleichstest Ruhe vor dem Sturm

Sportwagen

Aston Martin Vantage V8 | Audi R8 4.2 FSI | Porsche 911 Carrera 4S
Aston Martin V8 Vantage

Der rassige Hecktriebler bietet extrem hohe Sicherheitsreserven

Schon im Stand zieht der neue Audi R8 4.2 FSI alle Blicke auf sich und wirkt äußerst dynamisch. Ob der 420 PS starke Mittelmotor-Sportler jedoch tatsächlich so schnell fährt wie er aussieht, klärt der Vergleichstest. Seine Gegner sind der 385 PS starke Aston Martin V8 Vantage und der Porsche 911 Carrera 4S mit 355 PS

Selten hat ein neuer Sportwagen für so viel Aufregung und Interesse gesorgt wie der Audi R8. Kein Passant, der sich nicht nach dieser Mittelmotor-Flunder umdreht, kaum ein Auto-Enthusiast, der nicht die Daten des Sportlers herunterbeten könnte. Doch es gibt auch Nörgler, die angesichts des R8 die Mundwinkel verziehen im sicheren Glauben, dass selbst dieses moderne Mittelmotor-Konzept einem kernigen Sportler vom Schlage eines Porsche 911 nie das Wasser reichen kann. Und wer einen perfekten Grandtourismo klassischer Bauart sucht, findet bei Aston Martin mit dem V8 Vantage ein mehr als attraktives Angebot. Was liegt also näher, als genau diese drei Athleten zusammenzustellen und ihnen die Sporen zu geben: Audi R8 4.2 FSI mit 420 PS gegen Aston Martin V8 Vantage mit 385 PS und Porsche 911 Carrera 4S mit 355 PS. Welcher ist der beste Sportler, welcher der talentierteste Reisewagen, und wessen Konzept setzt sich am Ende durch?

Karosserie

Der Porsche Carrera stand noch nie im Verdacht, ein geräumiges Auto zu sein. Doch er offeriert seinen Passagieren ein luftiges Raumgefühl – dank des relativ hoch aufragenden Dachs und des zierlichen Armaturenbretts. Aber dem Elfer mangelt es an Breite. Fahrer und Beifahrer sitzen dichter nebeneinander, als dies bei den Konkurrenten der Fall ist. Dafür entschädigt der Heckmotor-Klassiker mit seiner atemberaubend taillierten Silhouette und zwei Notsitzen im Fond, die umgeklappt als nützlicher Stauraum dienen – das Gepäckfach unter der Fronthaube hat lediglich 105 Liter Volumen. Ferner punktet der Stuttgarter mit solch pragmatischen Tugenden wie der besten Übersichtlichkeit, der höchsten Zuladung und der umfangreichsten Sicherheitsausstattung. Den Kapitelsieg untermauert er mit seiner unerschütterlich soliden Stahlblech-Hülle und dem gut verarbeiteten Innenraum. Jedoch schmälert der etwas zu hohe Kunststoffanteil den optischen und haptischen Genuss. Hier hält der Aston Martin mit stilvollen Details wie einem Alu-Tankdeckel, einem Aschenbecher aus satiniertem Glas oder der metallenen Armaturentafel gegen. Auch die lederbezogenen Türen und Cockpit-Oberflächen schmeicheln Augen und Fingerkuppen. Die lange Haube des Frontmotor-Vantage lässt sich kaum überblicken. Dafür erlaubt die große Heckklappe ein 300 Liter großes Gepäckabteil. Schade nur, dass noch nicht einmal 200 Kilogramm Zuladung erlaubt sind. Die unpraktischen Griffe der leicht nach oben öffnenden Türen, die eigenwillige Handbremse links vom Fahrer und versteckte Schalter wie der für die Tankentriegelung (im Fahrerfußraum, vom Türblatt verdeckt) oder die zehnsekündige Kalibrierungspause der Sportshift-Kupplung nach dem Start mindern die Funktionalität. Der zweisitzige Mittelmotor-R8 lässt seinen Insassen den meisten Raum: Breiter als der Porsche, höher als der Aston Martin und mit breiten Fußräumen gesegnet, räumt er im Raumangebot die meisten Punkte ab. Das Gepäckfach unter der riesigen Fronthaube fällt mit 100 Liter Volumen mickrig aus. Dafür hat der R8 eine 90 Liter fassende Ablage hinter den Sitzen. Die extravagante Linienführung erregt zwar Aufsehen, behindert aber das Hinaussehen. Wie beim Aston Martin wird auch die Karosserie des R8 aus Aluminium gefertigt und ist ähnlich perfekt verarbeitet. Nur das große und ungleichmäßige Spaltmaß der vorderen Haube und Kleinigkeiten wie die wackelige Blende auf dem Handbremshebel enttäuschen. Nervig ist zudem, dass die Gurte jedesmal geduldig hinter den Sitzen hervorgepult werden müssen und die Lehneneinstellung schlecht erreichbar ist.

karosserie
  Max.
Punkte
Audi R8 4.2 FSI Porsche 911 Carrera 4S
Raumangebot vorn 1006858
Raumangebot hinten 100-15
Übersichtlichkeit 702534
Bedienung/ Funktion 1008885
Variabilität 100-5
Zuladung/ Anhängelast 80915
Sicherheit 1507177
Qualität/ Verarbeitung 200192189
Kapitelbewertung 900453478
 

Autos im Test


Sportwagen
Audi R8 4.2 FSI
PS/KW 420/309
0-100 km/h in 4.50s,
Allradantrieb, permanent, 6 Gang manuell
Spitze 301 km/h
Preis 104400 €
mehr
Sportwagen
Porsche 911 Carrera 4S
PS/KW 355/261
0-100 km/h in 4.80s,
Allradantrieb, permanent, 6 Gang manuell
Spitze 288 km/h
Preis 107308 €
mehr
Sportwagen
Aston Martin Vantage V8
PS/KW 385/283
0-100 km/h in 5.40s,
Hinterrad, 6 Gang sequentiell
Spitze 280 km/h
Preis 115400 €
mehr