Pariser Autosalon 2016

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Skoda Kodiaq: Autosalon Paris 2016 (Update!)

Neue Fotos zeigen Skoda Kodiaq

In einem Video zeigt sich der Skoda Kodiaq schon jetzt im Serientrimm, später glänzt das SUV auf dem Autosalon Paris 2016. Der Siebensitzer kommt 2017 ab einem Preis von 25.000 Euro.

Mit einer Serie neuer Fotos und einem kurzen Teaser-Video wird unsere Vorfreude auf den Skoda Kodiaq gesteigert. Das neue Mittelklasse-SUV aus Mlada Boleslav wird am 1. September in Berlin enthüllt, einer breiteren Öffentlichkeit stellt sich der Offroader erstmals einen Monat später auf dem Autosalon Paris 2016 (1. bis 16. Oktober). Speziell das Video lässt dabei so gut wie keine Frage zum Design unbeantwortet und bestätigt einige kleinere Änderungen im Vergleich zur Studie VisionS, die vor wenigen Monaten einen Vorgeschmack lieferte. Neben dem Design sind auch viele technische Daten kein Geheimnis mehr, so wird sich der Skoda Kodiaq auf einer Länge von 4,70 Meter erstreckt und 1,91 Meter breit sein wird. In Kombination mit einer stattlichen Höhe von 1,68 Meter ergeben sich nicht nur gelunge Proportionen, sondern auch ein großzügiges Raumangebot: Mit 720 bis 2.065 Liter Kofferraum-Volumen ist der Skoda Kodiaq (2017) ein echter Lademeister, in Kombination mit dem optional umklappbaren Beifahrersitz können sogar bis zu 2,90 Meter lange Gegenstände transportiert werden. Auf Wunsch verbaut Skoda auch zwei Sitze in der dritten Reihe und macht den Kodiaq so zum Siebensitzer.

Bildergalerie: Skoda Kodiaq auf Autosalon Paris 2016 

Skoda Kodiaq im Video:

 

Skoda Kodiaq vor Autosalon Paris 2016 enthüllt

Als technische Basis des Skoda Kodiaq dient der Modulare Querbaukasten (MQB) des Volkswagen-Konzerns, dieser macht auch das Angebot verschiedener Antriebskonzepte vergleichsweise einfach. Als Plug-in-Hybrid generiert der Skoda Kodiaq eine Systemleistung von 225 PS, die das Kompakt-SUV in 7,4 Sekunden von null auf Tempo 100 und auf knapp 200 km/h beschleunigt. Dank der Hybrid-Technologie, die den 156 PS und 250 Newtonmeter Drehmoment starken 1,4 TSI mit einer 54 PS und 220 Newtonmeter Spitzen-Drehmoment leistenden E-Maschine kombiniert, soll sich der Skoda Kodiaq mit 1,9 Liter Benzin im Schnitt begnügen. Besonderer Clou: An der Hinterachse des Kodiaq sitzt ein zweiter Elektromotor mit bis zu 115 PS und 270 Newtonmeter Drehmoment, der unabhängig vom Vorderradantrieb arbeitet und daher ohne mechanische Verbindung zur Front auskommt. Bis zu 50 Kilometer kann der Skoda Kodiak rein elektrisch fahren, mit beiden Antrieben legt er insgesamt bis zu 1000 Kilometer zurück. Weil der Skoda Kodiaq auf dem Modularen Querbaukasten, kommt der Skoda deshalb mit Haldex-Kupplung für den Allradantrieb und aufgeladenen Vierzylindern, deren Leistung bei den Benzinern bis 220 und bei den Dieseln sogar bis 240 PS reichen dürfte. Auch hat der Kodiaq daher die aktuellste Infotainment-Generation und sämtliche Assistenzsysteme aus dem Superb. Allerdings nimmt sich der Skoda Kodiaq weniger ein Vorbild am neuen VW Tiguan, der bereits im Sommer in den Handel kommt. Bruder im Geiste wird stattdessen der nicht minder sehnlich erwartete US-Geländewagen sein, mit dem die Konzernmutter das Werk in Chattanooga auslasten und die VW-Zulassungen jenseits des Atlantiks ankurbeln will. Mit ein bisschen Glück gibt er auch den Preis für den neuen Skoda Kodiaq vor.

Mehr zum Thema: So fährt der neue Skoda Kodiaq

Skoda Kodiaq im Video:

 

Preis: Skoda Kodiaq ab 25.000 Euro

Denn genau wie das US-Modell sollte auch der Kodiaq mehr Auto für weniger Geld bieten und deshalb deutlich billiger werden als der Tiguan. Und der startet – zunächst allerdings nur mit Motoren ab 150 PS – bei rund 30.000 Euro. Mit dem neuen Skoda Kodiaq, der vor einiger Zeit noch unter den Arbeitstiteln Snowman und Polar bekannt war, wollen die Tschechen neue Absatzrekorde ermöglichen und künftig mehr als 1,5 Millionen Autos pro Jahr verkaufen. Schon im vergangenen Jahr haben wir das neue SUV als Erlkönig-Mule bei ersten Testfahrten erwischt, damals versteckte sich der Offroader noch unter einer gestreckten Yeti-Karosserie. Neben dem Siebensitzer ist auch eine Coupé-Variante denkbar, die für eine weitere Emotionalisierung der Marke sorgen soll und den BMW X4 ins Visier nehmen könnte. Zum geplanten Marktstart 2017 des Skoda Kodiaq bleibt es aber bei klassischen SUV-Proportionen, deren Skoda-Interpretation wir auf dem Pariser Autosalon 2016 erstmalig in Serientrimm betrachten dürfen. Mehr zum Thema: Alle Highlights auf dem Pariser Autosalon 2016

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Benny Hiltscher/Thomas Geiger/az