Pariser Autosalon 2016

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Skoda Kodiaq (Preis): Autosalon Paris 2016 (Update)

Skoda Kodiaq unter 27.000 Euro

Wenn der Skoda Kodiaq auf dem Autosalon Paris 2016 (1. bis 16. Oktober) seine Weltpremiere feiert, hat das Mittelklasse-SUV alle Zutaten für eine steile Bestseller-Karriere an Bord. Die Preise starten unter 27.000 Euro.

Gleich auf den ersten Fotos stürzt sich der Skoda Kodiaq ins Abenteuer, doch seine Erbauer müssen die Weltpremiere auf dem Autosalon Paris 2016 (1. bis 16. Oktober) keinesfalls fürchten. Denn auch wenn die Tschechen mit dem Skoda Kodiaq ein für die Marke völlig neues Segment ins Visier nehmen, zweifelt kaum jemand ernsthaft am Erfolg des Mittelklasse-SUV. Der große Bruder des Yeti trägt beste Gene aus dem Volkswagen Konzern, profitiert von den Qualitäten des modularen Querbaukastens (MQB) und hat mit dem Tiguan einen engen Verwandten, der vor kurzem erfolgreich in den Markt gestartet ist. Mit einer Länge von 4,70 Meter überragt der Skoda Kodiaq seinen Wolfsburger Teilespender um mehr als 20 Zentimeter und bietet daher auch im Innenraum noch mehr Platz. Beim Preis liegt der Kodiaq auf dem Niveau seines Bruders aus Wolfsburg (rund 26.000 Euro): Unter 27.000 Euro sind für die Basisversion angepeilt. Auf Wunsch können die Tschechen eine dritte Sitzreihe verbauen und den Kodiaq als Siebensitzer anbieten, im Alltag dürfte den meisten Kunden das üppige Kofferraumvolumen von 720 bis 2.065 Liter allerdings noch wichtiger sein. Und dank einer Anhängelast von bis zu 2,5 Tonnen und cleverem Rangierassistent für den Anhängerbetrieb nimmt der Skoda Kodiaq auch noch anspruchsvolleren Transportaufgaben den Schrecken. Mehr zum Thema: Mitfahrt im Kodiaq

Bildergalerie: Skoda Kodiaq gibt sein Foto-Debüt

Fahrbericht Skoda Kodiaq (Video):

 

Skoda Kodiaq kommt zum Autosalon Paris 2016

Doch der Innenraum des Kodiaq hat nicht nur Platz zu bieten, Skoda-typisch ist er auch mit vielen praktischen Details ausgerüstet. Neben insgesamt 30 Simply Clever-Lösungen vom ausfahrbaren Türkanten-Schutz bis zur elektrischen Kindersicherung für die Fondtüren sticht dabei vor allem das bis zu 8,0 Zoll große Touchscreen-Display ins Auge. Dahinter steckt ein leistungsfähiges Infotainment-System, das sich auf Wunsch mit LTE-fähigem WLAN-Hotspot oder einer Phonebox zum induktiven Laden von Smartphones aufrüsten lässt. Mit Apple CarPlay, Android Auto und MirrorLink lassen sich zahlreiche Inhalte komfortabel vom Handy auf das Display bringen und sicher bedienen. Sollte der Mensch am Steuer des Skoda Kodiaq (2016) dennoch einmal abgelenkt sein, wird das Mittelklasse-SUV von zahlreichen Sicherheits- und Assistenzsystemen in der Spur gehalten. Mehrere Kameras und Radar-Sensoren sind an Bord, damit der Skoda Kodiaq den Abstand zum Vordermann (ACC) halten, vor gefährlichen Spurwechseln warnen und im Stadtverkehr notfalls auch automatisch bremsen kann. Und beim Rangieren behält der Fahrer dank der zahlreichen Kameras mit Weitwinkelobjektiv auch dort den Durchblick, wo er eigentlich gar nicht hinsehen kann.

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Preis Skoda Kodiaq: Basis unter 27.000 Euro realistisch

Bei Antrieb und Motorenpalette greifen die Tschechen wie gewohnt ins Regal des Wolfsburger Mutterkonzerns, zum Marktstart Anfang 2017 stehen zunächst fünf Triebwerke mit 1,4 bis 2,0 Liter Hubraum zur Wahl. Den Einstieg markiert der Skoda Kodiaq 1.4 TSI mit 125 PS, darüber rangieren zwei weitere Benziner mit 150 und 180 PS. Wer lieber zu einem Drehmomentstarken Diesel greifen will, kann sich zwischen zwei TDI-Motoren mit 150 und 190 PS entscheiden. Mit Ausnahme des kleinsten Benziners sind alle Kodiaq auch mit dem Allradantrieb 4x4 erhältlich und versorgen dann mit Hilfe einer elektronisch geregelten Lamellenkupplung auch die Hinterräder mit Kraft. Doch egal ob zwei oder vier angetriebene Räder, die elektronische Differenzialsperre XDS+ ist bei allen Skoda Kodiaq mit an Bord und optimiert die Kraftverteilung zwischen den Vorderrädern. Unterm Strich haben die Tschechen ihrem SUV-Flaggschiff alles mitgegeben, was für einen erfolgreichen Marktstart nötig ist – und wenn alles nach Plan läuft und auch der noch nicht kommunizierte Preis stimmt, könnte der Skoda Kodiaq schon bald zu den meistverkauften Modellen der Marke zählen.

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Motorisierung
Leistung Drehmoment EU-Verbrauch
Skoda Kodiaq 1.4 TSI 125 PS 200 Nm 6,0 l/100km
Skoda Kodiaq 1.4 TSI 150 PS 250 Nm k.A.
Skoda Kodiaq 2.0 TSI 180 PS 320 Nm k.A.
Skoda Kodiaq 2.0 TDI 150 PS 340 Nm 5,0 l/100km
Skoda Kodiaq 2.0 TDI 190 PS 400 Nm k.A.

 

Benny Hiltscher