Skoda Kodiaq Scout (2017): Neue Informationen Skoda bringt Offroad-Kodiaq in Stellung

von Julian Islinger 29.03.2017

Sollen die allermeisten SUV einfach nur gut aussehen, ist der Skoda Kodiaq Scout (2017) nicht nur der Optik nach bereit für das echte Geländeabenteuer. Der robuste Allrounder im Offroad-Look fährt die Krallen aus.

Der neue Skoda Kodiaq Scout (2017) kraxelt mit seinem gut sichtbaren Unterfahrschutz und allerlei silbernem Zierrat querfeldein in Richtung Autohäuser. Der Unterbodenschutz ist aber längst nicht alles, was die Tschechen dem 4,7 Meter langen Kodiaq Scout (2017) spendiert haben: Der bei allen vier angebotenen Benzin- und Dieselmotoren serienmäßige Allradantrieb arbeitet mit einer elektronisch geregelten Lamellenkupplung, die kurz vor der elektronischen Differenzialsperre sitzt. Letztere reagiert im eingeschalteten Offroad-Modus besonders schnell, zusätzlich wird die Gasannahme des Skoda Kodiaq Scout (2017) langsamer, das Dämpfersystem DCC passt sich den gestiegenen Anforderungen an und sowohl ABS als auch ASR lassen mehr Schlupf zu. So kann der Kodiaq mit Hilfe der Bergan- und –abfahrhilfe die 194 Millimeter Bodenfreiheit und die Böschungswinkel von 22,0 Grad vorne und 23,1 Grad hinten komplett ausnutzen. Neben den 19 Zoll großen, an den Octavia RS erinnernden Alufelgen erhält das Tschechen-SUV in der Scout-Variante ab Werk getönte Heck- und hintere Seitenscheiben, einen Kühlergrill mit silberfarbenem Rahmen sowie auch Dachreling, Außenspiegel und Einfassungen der Seitenscheiben in Silber. Nicht zuletzt machen Scout-Plaketten an den Kodiaq-Kotflügeln und am Handschuhfach auf das geländefähigere SUV-Modell aufmerksam. Bei den Motoren lässt sich der Skoda Kodiaq Scout (2017) bei den Benzinern entweder mit dem 150 PS starken 1,4-Liter-TSI oder mit dem 180 PS starken Zweiliter-TSI mit 180 PS ordern. Bei den Diesel-Aggregaten stehen der Zweiliter-TDI mit 150 oder 190 PS zur Auswahl. 

Skoda Kodiaq im Video:

 
 

Skoda Kodiaq Scout (2017) gibt den Geländewagen

Die Ausstattung des Kodiaq basiert auf "Ambition", umfasst serienmäßig mit Alcantara bezogene Sitze mit dem Kodiaq-Logo, ein Infotainment-System mit Touchscreen, acht Lautsprechern und dem automatischen Notruf eCall, ein Multifunktionslenkrad, eine LED-Ambientebeleuchtung in zehn Farben sowie eine Einparkhilfe vorn und hinten und fünf Fahrprofile (Eco, Comfort, Normal, Sport, Individual, Snow). Im Snow-Modus stellen sich ABS, ASR und ACC (wenn an Bord) sowie das Motormanagement auf verschneite beziehungsweise glatte Fahrbahnen ein. Überhaupt bietet der Skoda Kodiaq Scout (2017) eine ganze Reihe von Assistenzsystemen an. Beginnend bei praktischen Helferleins wie dem Anhängerrangierassistenten und dem Aroundview-Monitor, der eine virtuelle Draufsicht und 180-Grad-Bilder von Kodiaq-Front und Heck ermöglicht, aber auch lebensrettende Technologien wie dem Notfallassistenten, der bei einem drohenden Unfall Fenster und Schiebedach schließt und die Sicherheitsgurte strafft. Mit dem Totwinkel-Assistenten, dem Querverkehrassistenten und dem Front Assist samit City-Notbremsfunktion wird aus dem gut aussehenden wie geländefähigen Skoda Kodiaq Scout (2017) schließlich auch noch ein extrem sicheres SUV. Preise gab Skoda noch nicht bekannt.

Fahrbericht Der neue Skoda Kodiaq
Neuer Skoda Kodiaq: Erste Fahrt  

Exklusiver Ritt im Kodiaq-Erlkönig

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