Neuer Skoda Kodiaq (2016): Erste Testfahrt Den neuen Kodiaq angetestet

von Volker Koerdt 24.08.2017

Noch bevor der neue Skoda Kodiaq (2016) sein Tarnkleid ablegt hatte, luden die Tschechen uns zur ersten Testfahrt ein. Sie zeigt: Das neue SUV hat das Zeug, seine Segment zu dominieren!

"Der neue Skoda Kodiaq zeigt die Eigenständigkeit und das Selbstbewusstsein sowie die Emotionalität unserer Marke sehr gut", kommentiert Skoda-Chef Bernhard Maier das neueste SUV aus seinem Hause. Wie der äußerst erfolgreiche Superb steht der neue Skoda Kodiaq (2016) auf der VW-Konzern-Technikplattform des modularen Querbaukastens (MQB). Unter der wuchtigen Motorhaube des Kodiaq, in dem ich zusammen mit Bernhard Maier fahre, arbeitet ein 150 PS starker Zweiliter-TDI. Der Turbodiesel hängt ordentlich am Gas und soll dem nur 1600 Kilogramm schweren SUV mit Allradantrieb zu standesgemäßen Fahrleistungen verhelfen. Die weitere des neuen Skoda Kodiaq Motorenpalette umfasst einen 190 PS starken 2.0 TDI sowie insgesamt drei Benziner: einen 1.4 TSI mit 125 PS, einen 1.4 TSI mit Zylinderabschaltung (150 PS) und einen 2.0 TSI (180 PS). Ein Basisdiesel (rund 120 PS) soll später nachgereicht werden. Für die schwächsten Benziner und Diesel ist Frontantrieb im neuen Skoda Kodiaq vorgesehen. Sitz- und Fahrgefühl fallen bei unserer ersten Ausfahrt mit dem neuen Skoda Kodiaq (2016) erfreulich komfortabel aus. Der Skoda-Chef bewegt das SUV auf dem Testgelände zielsicher und locker durch die Pylonen. Dabei zeigt sich, wie agil und handlich das SUV zu fahren ist. "Der Kodiaq hat eine äußerst präzise Lenkung mit guter Rückmeldung", so Maier. Auch der Abrollkomfort gefällt auf Anhieb. Der neue Skoda Kodiaq (2016) eignet sich nicht nur für die sportliche Gangart, sondern ist auch gut zum Cruisen.

Neuer Skoda Kodiaq (2016) im Fahrbericht (Video):

 

 

Erste Testfahrt im neuem Skoda Kodiaq (2016)

Typisch für die tschechische Automarke ist ein üppiges Raumangebot. Da macht auch der neue Skoda Kodiaq (2016) keine Ausnahme. Sein Innenraum hat die gleiche Länge wie der des Superb. Der Neuling bietet mit einer Länge von 4,70 Metern sowohl im Fond als auch für Fahrer und Beifahrer ein hervorragendes Platzangebot. Der von uns gefahrene Kodiaq verfügt über eine dritte Sitzreihe, so dass der Kodiaq zum Siebensitzer avanciert. Auch eine fünfsitzige Variante ist erhältlich. Auffallend großzügig fällt hinten im hoch aufragenden SUV – neben dem Skoda-typischen verschwenderischen Knieraum – die Kopffreiheit aus. Selbst für Großgewachsene. Vorne schränkt allerdings die breite Mittelkonsole den Fußraum etwas ein. Auch für das Gepäck ist mit 700 Litern bei der fünfsitzigen Variante genügend Stauraum vorhanden. Im Cockpit des neuen Skoda Kodiaq (2016) herrscht die typische Sachlichkeit von Skoda vor. Die Instrumente sind gut ablesbar, alle Bedienelemente sind klar gegliedert und geben keine Rätsel auf. Und doch ist vieles neu beim Interieur und bei der Connectivity des Kodiaq. Längsstehende Luftausströmer und ein acht Zoll großer Navi-Bildschirm zeigen auf Anhieb, dass auch in Tschechien moderne Zeiten eingekehrt sind. So sind viele Online-Services wie Google Earth oder Apple CarPlay zugänglich. Inforuf, Werkstatt- und SOS-Notruf sind ebenfalls per Taste abrufbar. Das Skoda Connect ermöglicht mit die Navigationseinstellung von zu Hause aus via Smartphone und Skoda-App. Auch über den Fahrzeugstatus, beispielsweise den Tankinhalt, kann man sich jederzeit informieren.

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Neuer Kodiaq mit "Simply Clever"-Ideen

Im Cockpit setzt Skoda vorläufg noch auf klassische Rundinstrumente. Etwa ein Jahr nach Markteinführung wird der neue Skoda Kodiaq (2016) aber auch mit einem programmierbaren Display erhältlich sein. Auch die unterschiedlichen Temperamente der Fahrer wurden mit dem sogenannten "Mode"- Schalter berücksichtigt. Hier können unterschiedliche Fahrmodi eingestellt werden, von "Normal" über "Sport" bis hin zu "Snow". Eine "Downhill-Funktion" soll die Geländegängigkeit des neuen Skoda Kodiaq auch abseits der Straße unterstützen. Zudem ist der Tscheche der erste Skoda, für den es auf Wunsch Voll-LED-Leuchten gibt. Selbstverständlich verfügt das SUV über typische "Simply Clever"-Ideen. So sind jeweils ein Regenschirm links und rechts in den Türverkleidungen integriert, die beim Aussteigen herausgezogen werden können. Die Ablagen sind so großzügig ausgelegt, dass sie ein Volumen von 30 Litern aufweisen. "Aber wir haben noch eine Überraschung", grinst Maier. Er öffnet eine der Türen des neuen Skoda Kodiaq (2016) – und siehe da: Wie von Geisterhand erscheint ein Anschlagschutz. Praktisch. Wer eine der Türen gegen ein anderes Auto oder einen Gegenstand knallt, wird vor Lackschäden bewahrt.

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Skoda Kodiaq fordert die Oberklasse

von Volker Koerdt von Volker Koerdt
Unser Fazit

Schon bei der ersten Begegnung kann man dem neuen Skoda Kodiaq eine große Karriere prophezeien. Fahrkomfort, Fahrdynamik, Raumangebot und auch die auf den ersten Blick schon gute Verarbeitung öffnen dem neuen Kodiaq die Türen, selbst im Premium-Segment der SUV zu wildern.

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