25.10.2012
Kraftstoff-Forschung: Entwicklung von neuem Sprit mit weniger Verbrauch
Sauberer Sprit
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Kraftstoffforschung: neuer Sprit für weniger Verbrauch
Bei der Entwicklung neuer Kraftstoffe und neuer Kraftstoff-Komponenten setzt die Aral-Forschung auch eine Miniatur-Raffinerie ein ... © ARAL
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Kraftstoffforschung: neuer Sprit für weniger Verbrauch
... Diese weltweit einzigartige Anlage kann die von Chemikern und Forschern entwickelten Kraftstoff-Kompositionen unter eigener Regie herstellen ... © ARAL
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Kraftstoffforschung: neuer Sprit für weniger Verbrauch
... Natürlich nur in homöopathischen Mengen, doch das reicht, um die Eigenschaften eines neuen Energieträgers sofort an Prüfmotoren zu testen ... © ARAL
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Kraftstoffforschung: neuer Sprit für weniger Verbrauch
... Langwierige Leerlaufphasen bleiben den Forschern so erspart, und die notwendigen Entwicklungszeiten für neue Kraftstoffe verkürzen sich enorm ... © ARAL
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Kraftstoffforschung: neuer Sprit für weniger Verbrauch
... Das ist wichtig, um schnell auf die sich ständig verändernden Anforderungen reagieren zu können – zum Beispiel durch neue Motorenkonzepte oder kommende Abgas- und Umweltauflagen © ARAL
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Kraftstoffforschung: neuer Sprit für weniger Verbrauch
„Wir wollen nicht mehr, sondern bessere Bio-Produkte beimischen“ – Dr. Peter Sauermann, Kraftstoffforscher © ARAL
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Aral forscht am Kraftstoff der Zukunft. Der neue Sprit soll für weniger Verbrauch sorgen und helfen, die Kohlendioxid-Emissionen zu senken
Um Verbrauch und Abgasemissionen weiter zu senken, muss nicht nur neue Motor- und Fahrzeugtechnik entwickelt werden, die Autos beim Gewicht abspecken hilft. Auch ein neuer Kraftstoff-Mix könnte künftige Modelle sauberer und sparsamer machen: Statt mit dem Zusatz von Ethanol wie heute beim E10 sollen Kraftstoffe beispielsweise mit Bio-Butanol ergänzt werden.
Dieser Alkohol wird mit einem ganz neuen Verfahren über geeignete Mikroorganismen aus Zellulose und anderen Bio-Reststoffen gewonnen. Vorteil: Selbst wenn das Benzin wie beim E10 nur zu maximal zehn Prozent mit Biotreibstoff angereichert wird, sinkt der Verbrauch im Vergleich zu heute. Die Aral-Forschung arbeitet an diesem Thema.
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Zudem gilt es, Alternativen zum fossilen Rohstoff Öl zu finden. Denn bekanntlich sind die Rohöl-Vorräte begrenzt, und der Energiebedarf wächst. Dr. Peter Sauermann, Chef der Aral-Forschung, prophezeiht: „Durch die wachsende Mobilität insbesondere in China und Indien sind alle Spar-Initiativen schnell aufgebraucht.“ Nach aktuellen Erkenntnissen nimmt allein die Zahl der Pkw bis zum Jahr 2050 von derzeit 700 Millionen auf etwa zwei Milliarden zu.“
So eine Entwicklung verlangt klare Forschungsschwerpunkte – etwa bei der Erschließung und dem Abbau neuer Quellen wie den Ölvorräten, die in Sanden und Schiefer gebunden sind. Das künftige Interesse gilt auch der Nutzung von Erdgas. Der Aral-Forscher bestätigt: „Nach Studien des Welt-Erdölkongresses in Qatar geht man derzeit von Gasvorräten aus, die noch für 200 Jahre reichen.“ Einen Schwerpunkt sieht der Leiter der Aral-Forschung in der Nutzung von Biomasse: „Produkte auf Biobasis können einen wichtigen Beitrag zur CO2-Vermeidung leisten und stellen damit eine sinnvolle Ergänzung zum herkömmlichen Kraftstoff dar.“
Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen, die bei der Verbrennung nur so viel umweltschädliches Kohlendioxid abgeben, wie sie während ihres Wachstums gebunden haben. Das eröffnet die Möglichkeit, fossile Kraftstoffe durch Bio-Bestandteile zu „strecken“ und gleichzeitig die Abgasemission zu senken – wie beim Butanol. Aktuelle Forschungsprojekte zeigen, dass die Verflüssigung von Komplettpflanzen zu BTL (Biomass To Liquid) sehr aufwändig ist.
Es lässt sich zwar eine „wunderbare Diesel-Komponente“ herstellen, die sauber läuft und die Kraftstoffeigenschaften verbessert. Doch der technische und finanzielle Aufwand über die Vergasung und Verflüssigung ist riesig. Die Energie, die man in diese Technik hineinsteckt, ist enorm, und bis heute konnte nicht final gelöst werden, wie sich die Bäume, Sträucher und Bio-Restprodukte energiesparend einsammeln lassen.











