Fahrbericht SSangyong Korando e-XDi200: Bilder und technische Daten SUV mit leisen Motoren

15.10.2013

Frische Optik, leisere Motoren und ein aufgewerteter Innenraum sollen die Chancen des koreanischen Kompakt-SUV erhöhen. Fahrbericht

Alle guten Dinge sind fünf: Nach vier Fehlstarts wagt jetzt der belgische Alcopa-Konzern als fünfter Importeur die Etablierung der koreanischen Marke SsangYong in Deutschland. Mit 111 Händlern und vier Modellen soll 2014 die Hürde von 1000 Neuzulassungen geknackt werden. Wichtigstes Auto im Portfolio ist das kompakte SUV Korando. Der von Italdesign Giugiaro entworfene und 2010 vorgestellte Koreaner wurde jetzt kräftig überarbeitet: Die aufgefrischte Front mit neuen Scheinwerfern samt LED-Tagfahrlicht und ein komplett erneuertes Armaturenbrett sind die wichtigsten optischen Veränderungen.   

 

Motoren in Europa entwickelt

Unter der Haube hat sich der SsangYong Korando von den Mercedes-Motoren aus der Zeit einer Kooperation in den 90er-Jahren verabschiedet und setzt nur noch neue, in Deutschland und Österreich entwickelte Vierzylinder mit zwei Liter Hubraum ein. Der Benziner leistet 149 PS, die Diesel gibt es mit 149 und 175 PS. Alle Motoren sind mit Front- und Allradantrieb zu haben, für den Benziner und den starken Diesel lässt sich die serienmäßige Sechsgang-Schaltung gegen Aufpreis (ca. 1500 Euro) durch eine Sechs-Stufen-Automatik ersetzen. Bei der ersten Fahrt im Korando e-XDi200 AWD, dem Topdiesel mit Allrad und Automatik, erwies sich das Triebwerk des Koreaners als kräftig, leise und kultiviert. Veränderte Motoraufhängungen und verstärkte Hilfsrahmen vermindern Vibrationen und Geräusche wirkungsvoll. Die Automatik reagiert allerdings etwas verzögert, die elektrische Servolenkung ist in der Mittellage schwammig, und das komfortbetonte Fahrwerk lässt in Kurven starke Wankbewegungen zu.

Das Interieur mit geschäumten Kunststoffen und Holzeinlagen wirkt überraschend hochwertig, die Verarbeitung ist gut. Allerdings sind die Ledersitze etwas zu weich und bieten zu wenig Seitenhalt. Weiteres Manko: Modische Assistenzsysteme fehlen bis auf den Tempomaten völlig. Dafür sind die Preise günstig: Der Einstiegstarif für den Basisbenziner liegt bei unter 20.000 Euro.

Unser Fazit

Der SsangYong Korando ist ein modisches SUV mit guter Verarbeitung und modernen Motoren. Aktuelle Assistenzsysteme fehlen allerdings.

Klaus Uckrow

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