Insignia Grand Sport/A4/Mondeo/Talisman/Superb: Test Der Insignia gegen A4, Mondeo und Co.

von AUTO ZEITUNG 16.11.2017
Inhalt
  1. Test: Insignia im Mittelklasse-Vergleich
  2. Ford Mondeo mit höchster Zuladung
  3. Kia fair eingepreist und ausreichend komfortabel
  4. Insignia mit bestem Handling im Test
  5. Mäßiger Federungskomfort im Talisman
  6. Skoda Superb ist das günstigste Angebot

Mit der zweiten Generation des Insignia möchte Opel die Mittelklasse-Konkurrenz aufmischen. Ein erster Test gegen A4, Mondeo, Talisman, Superb und Optima soll die Siegerqualitäteten des Insignia zutage fördern. Denn: Das neue Modell verspricht Verbesserungen bei Raumangebot, Sicherheitstechnik und Fahrverhalten. Wie stark ist der große Opel wirklich?

Audi A4

Ihrem Premiumanspruch wird die Limousine aus Ingolstadt bei diesem Vergleichstest vollkommen gerecht – und das ohne ausufernde Kosten. Entscheidenden Anteil daran hat die clevere Konfiguration des Testwagens: So bieten die straff gepolsterten und vielfach einstellbaren Sportsitze des A4 eine tolle Abstützung. Kostenpunkt: günstige 390 Euro. Eine lohnenswerte Investition stellen die adaptiven Dämpfer für 980 Euro dar. Diese gibt es mit sportiver oder komfortabler Grundabstimmung, wobei der getestete A4 über letztere verfügte. Nach Anregungen beruhigt sich die Karosserie sehr schnell wieder, und so wirkt der Audi deutlich gelassener als seine Konkurrenten. Zudem sprechen seine Feder- und Dämpferelemente feinfühlig auf Querfugen und Kanten an, und selbst grobe Fahrbahnschäden werden souverän verarbeitet. Das gute Abschneiden im Komfortkapitel wird durch den herausragenden Geräuscheindruck komplettiert. Mit 150 PS beschleunigt der Bajuware zwar nicht ganz so vehement wie Insignia, Mondeo oder Talisman, die Fahrleistungen reichen aber völlig aus, und mit etwas Anlauf ist Tempo 220 drin. Außerdem ist der Zweiliter-TDI sehr wirkungsvoll gedämmt und legt im Test an der Zapfsäule die größte Zurückhaltung an den Tag (Testverbrauch: 5,2 Liter). Ungewohnt knorpelig präsentiert sich hingegen die Sechsgang Schaltbox – gerade beim Herunterschalten vom dritten in den zweiten Gang ist Nachdruck gefordert.

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Test: Insignia im Mittelklasse-Vergleich

Mit seinem neutralen Fahrverhalten, der guten Traktion und der rückmeldungsfreudigen Lenkung überzeugt der Audi auf dem Handlingkurs – an die Rundenzeiten der stärkeren Rivalen von Ford (180 PS) und Opel (170 PS) kommt er im Test aber nicht heran. Zwar integriert der A4 seine Insassen gut ins Fahrzeug, das Raumangebot fällt aber besonders im Fond wegen der niedrigen Dacheinzüge und der endlichen Innenbreite geringer aus als bei der Konkurrenz. Diese kann dagegen in puncto Verarbeitungsgüte und Materialqualität nicht mit dem feinen Ingolstädter mithalten. Unterm Strich sichert sich der komfortable, sparsame und edle Audi A4 somit den Testsieg. Ford Mondeo Der seit 2014 angebotene Ford Mondeo gehört mittlerweile zu den Routiniers im Segment. Gleichzeitig zählt er immer noch zu den Besten seiner Klasse, was den Federungskomfort betrifft – speziell wenn der Kölner, wie unser Testwagen, die adaptiven Dämpfer (2300 Euro im Paket) an Bord hat. Lediglich der Audi A4 vermittelt auf schlechten Straßen durch sein noch sanfteres Anfedern mehr Geschmeidigkeit. Allerdings ist das elektronisch geregelte Fahrwerk erst ab der 1250 Euro teuren Ausstattung Titanium erhältlich. Dies und die optionale 18-Zoll-Bereifung (900 Euro) sorgen dafür, dass der Mondeo das teuerste Fahrzeug in diesem Testfeld ist.

Der Opel Insignia Grand Sport im Video:

 
 

Ford Mondeo mit höchster Zuladung

Trotz seiner ausladenden Karosserie gehört der Mondeo nicht gerade zu den Raumwundern im Test. So bieten etwa der Kia und gerade auch der Skoda Superb hinten deutlich mehr Beinfreiheit. Vorn verschenkt der Mondeo durch die hohe Sitzposition etwas Kopffreiheit. Und auch das minimale Kofferraumvolumen fällt mit 541 Litern in diesem Konkurrenzumfeld eher durchschnittlich aus. Genau wie der Opel und der Skoda verfügt der Mondeo aber über eine große Heckklappe, die Vorteile in der Beladbarkeit mitbringt – gerade im Vergleich zu den klassischen Stufenheck-Limousinen von Audi, Kia und Renault. Darüber hinaus punktet der Ford mit der höchsten Zuladung: 653 Kilogramm. Apropos Gewicht: Mit 1702 Kilogramm ist der Ford der schwerste Testkandidat. Umso höher ist seine Performance in den Fahrdynamikprüfungen einzuschätzen. Auf dem Handlingkurs distanziert der Ford mit Ausnahme des noch schnelleren Insignia die übrigen Test-Kontrahenten. Außerdem marschiert die stattliche Fließheck- Limousine dank ihres kraftvollen,180 PS starken Turbodiesels mit strammen Schritten voran. So beschleunigt der Ford gemeinsam mit dem Opel am schnellsten auf 150 km/h. Allerdings konsumiert der Mondeo am meisten Kraftstoff: 6,8 Liter auf 100 Kilometern. Dies und der vergleichsweise hohe Testwagenpreis verhindern eine bessere Platzierung als den vierten Platz im Gesamtklassement.

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Kia Optima

Mit seinem siebenjährigem Garantiepaket, dem guten Raumangebot und der bereits ab Werk reichhaltigen Komfort- und Multimediaausstattung liefert der Kia Optima einige Kaufargumente. Ein besseres Abschneiden in diesem Vergleichstest verhindert aber vor allem der Dieselmotor des Koreaners: Mit 1,7 Liter Hubraum und 141 PS ist er deutlich schwächer als etwa die bärigen Selbstzünder von Ford oder Opel. 10,4 Sekunden vergehen, bis die coupéhafte Limousine aus Korea Tempo 100 erreicht – der neue Insignia benötigt für diese Übung knapp zwei Sekunden weniger. Mit einem Testverbrauch von 6,4 Litern verlangt der Optima zudem nach deutlich mehr Dieselkraftstoff als Audi und Skoda. Mehr zum Thema: Kia Optima will Europa erobern

 

Kia fair eingepreist und ausreichend komfortabel

Dass der Kia auf dem Handlingparcours nur den Renault hinter sich lassen kann und einen deutlichen Rückstand auf die dynamischen deutschen Kontrahenten hat, ist unter anderem ebenfalls seinem antrittsschwachen Motor geschuldet. Zudem liefert die sehr leichtgängige Lenkung nur wenig Rückmeldung. Souveräner präsentiert sich der Koreaner dagegen im Komfortkapitel: Er federt sensibler an als der Renault Talisman und zeigt bei voller Beladung auf welliger Fahrbahn recht geringe Ausfederbewegungen. Allerdings wirkt die Karosserie schon bei kleineren Anregungen zittrig. Die Abschottung gegen Abroll- und Windgeräusche ist vergleichsweise wirkungsvoll, doch den weich gepolsterten Sitzen mangelt es vor allem an Kontur und Seitenhalt. Auf langen Strecken sitzt man deshalb gerade im Audi A4 oder im Opel Insignia deutlich bequemer. Außer dem Skoda Superb offeriert kein anderer Testkandidat seinen Fondpassagieren so viel Raum wie der Kia, gerade die Beinfreiheit ist immens. Das im Testwagen verbaute Panoramaglasdach schränkt allerdings die Kopffreiheit empfindlich ein. Routiniert: die blitzsaubere Verarbeitung, an die weder der Opel noch der Ford heranreichen. Letztendlich landet der Optima aber auf dem letzten Rang, mit dem bewerteten Preis von 36.190 Euro und den üppigen Garantieleistungen empfiehlt er sich vor allem kostenbewussten Käufern.

Opel Insignia

Bereits beim ersten Blick in den Innenraum wird klar: Der neue Insignia ist eindeutig ein Fahrerauto. Sämtliche Bedienelemente sind klar auf den Piloten ausgerichtet. Viel Platz gibt es obendrein. Vorn finden selbst extreme Langbeiner aufgrund der großzügigen Einstellmöglichkeiten der herausragenden Komfortsitze eine bequeme Sitzposition. Auch hinten haben Großgewachsene wegen des enormen Knieraums und der üppigen Innenbreite eigentlich nichts zu mäkeln – wäre da nicht das flach auslaufende Dach, das die Kopffreiheit im Fond merklich einschränkt. Mit 490 Litern bietet der Opel zwar nur das nach dem Audi zweitkleinste Standard-Kofferraumvolumen, hängt dafür aber mit einer dreiteilig umlegbaren Rückbank (95 Euro) sowie der großen Heckklappe alle Wettbewerber im Test in puncto Variabilität ab. Reichlich hinzugewonnen hat der neue Opel bei der Sicherheitsausstattung, die mit Ausnahme der des Audi allen Wettstreitern überlegen ist. So kann der Rüsselsheimer etwa mit Matrix-LED-Scheinwerfern und einem Querverkehrwarner bestückt werden. Ein autonomer Notbremsassistent ist serienmäßig. Bei der Verarbeitungsgüte gibt es jedoch noch Luft nach oben, wie teils schlampig eingepasste Blenden beweisen.

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Insignia mit bestem Handling im Test

Auf dem Handlingkurs beweist der Insignia im Test mit der schnellsten Rundenzeit jede Menge Sportsgeist. Allerdings erkauft er sich seine Agilität durch eine vergleichsweise straffe Fahrwerksabstimmung. Gerade im Sport-Modus der adaptiven Dämpfer stützt sich die Karosserie bei schnellen Kurvenfahrten weitgehend über die haftstarken Continental-Reifen ab. Und auch in den softeren Kennlinien der Dämpfer überspielt der Opel Unebenheiten nicht so gekonnt wie etwa der Audi oder der Ford. Dafür glänzt er mit dem kürzesten Kaltbremsweg, der gerade einmal 32,9 Meter beträgt. Ebenfalls prima: der kraftvolle Turbodiesel, der ebenso druckvoll beschleunigt wie das zehn PS stärkere Ford-Triebwerk und genau wie der Kia auf einen Durchschnittsverbrauch von 6,4 Litern kommt. Am Test-Ende platziert sich der Insignia knapp hinter dem Skoda Superb auf dem dritten Rang.

Renault Talisman

Mit seiner prägnanten Scheinwerfergrafik und dem dynamisch gestalteten Blechkleid ist der Talisman eine imposante Erscheinung. Der Innenraum wirkt aufgrund des großen Touchscreens angenehm reduziert, allerdings reagiert das System nicht immer sensibel auf Berührungen. Fahrer und Beifahrer haben in der französischen Limousine am wenigsten Bewegungsfreiheit. Das liegt einerseits an den niedrigen Dachholmen, zum anderen fällt der Fußraum deutlich schmaler aus als etwa im luftigen Insignia. Dafür sitzt man im Renault im Test vorn etwas kommoder als im Kia oder im Ford. Leichte Abstriche müssen Käufer bei der Sicherheitsausstattung machen: Zwar ist ein Notbremsassistent optional erhältlich (590 Euro im Paket), er leitet allerdings nur eine Teilverzögerung ein und bremst den Talisman nicht bis zum Stillstand ab.

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Talisman kostet ab 27.000 Euro

 

Mäßiger Federungskomfort im Talisman

Tritt der Fahrer selbst auf die Bremse, steht der Renault mit kalter und warmer Anlage nach gut 34 Metern. Besser als bei den Rivalen ist der klar definierte Druckpunkt samt sehr präzisem Pedalgefühl. Für die langsame Rundenzeit im Handling ist das rigoros und früh regelnde ESP verantwortlich. Die je nach Geschwindigkeit mit- oder gegenlenkenden Hinterräder (Option, 1700 Euro) vermitteln zwar gerade in engen Kurven reichlich Agilität, allzu dynamischen Ambitionen schieben die Regelsysteme aber rasch und mit Nachdruck einen Riegel vor. Mit 160 PS schiebt der stets an ein etwas träge wirkendes Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe gebundene Dieselmotor bis Tempo 140 kräftig an. An Autobahnsteigungen geht dem 1,6-Liter-Triebwerk aber etwas die Luft aus, und der Testverbrauch fällt mit 6,6 Litern deutlich höher aus als beim über einen Liter sparsameren Audi A4. Trotz optionaler adaptiver Dämpfer wirkt der Talisman mit 19-Zoll-Bereifung (Option) auf Querfugen etwas hölzern. Die Verbundlenkerhinterachse quittiert Frostaufbrüche im Asphalt mit stößigem Ansprechen. Die serienmäßige fünfjährige Herstellergarantie und die umfangreiche Multimediaausstattung bescheren dem Renault im Kostenkapitel dafür wichtige Zähler. Mehr als Rang fünf ist im Test am Ende aber nicht drin.

Skoda Superb

Der große Tscheche spielt mit seinem Raumangebot eigentlich eine Liga höher als die Wettbewerber. Vor allem hinten bietet der Superb überragende Platzverhältnisse, an die so manche Oberklasse Limousine nicht heranreicht. Das Gleiche gilt für den riesigen Kofferraum der Fließheck-Limousine, der mit 620 Litern sogar noch etwas größer ist als das üppige Gepäckabteil des Renault Talisman (608 Liter). Schade nur, dass die maximale Zuladung mit 465 Kilogramm ziemlich mau ausfällt. Der Opel, erst recht aber der Ford dürfen wesentlich mehr Gewicht einladen. Dafür lässt sich der Skoda im Test spielend leicht bedienen. Ähnlich wie im Kia landet der Fahrer im Interieur eindeutig beschriftete Tasten und Regler sowie einfache Menüstrukturen vor. Die Sicherheitsausstattung des Superb ist allerdings nicht ganz so umfangreich wie die des Audi oder des Opel. Gleichwohl beinhaltet sie unter anderem serienmäßige Features wie einen Notbremsassistenten inklusive Fußgängererkennung und eine Multikollisionsbremse, die das Fahrzeug nach einem Unfall automatisch zum Stehen bringt. Mehr zum Thema: Superb Limo ab 25.750 Euro

 

Skoda Superb ist das günstigste Angebot

Mit seinen unaufgeregten Fahreigenschaften empfiehlt sich der Skoda fürs lange Reisen. Das Fahrwerk, das im vorliegenden Fall adaptive Dämpfer beinhaltet, gleicht kleinere Unebenheiten und auch viele gröbere Straßenschäden wirkungsvoll aus. Dazu passt der harmonische Antrieb. Mit seinem 150-PS-Turbodiesel ist der relativ leichtgewichtige Superb ausreichend motorisiert, beschleunigt in 8,8 Sekunden auf Landstraßentempo und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von immerhin 220 km/h. Mit einem Verbrauch von 5,6 Litern präsentiert er sich überdies sehr sparsam. Allerdings gibt es agilere Fahrzeuge im Test. So erreicht der Skoda auf dem Handlingkurs nur die viertschnellste Zeit. Viel gravierender aber: Die Bremswege fallen mit 36,1 Metern im kalten und 35,6 Metern im warmen Betriebszustand deutlich länger aus als bei der Konkurrenz. Durch dieses Manko verspielt der Superb den möglichen Testsieg – Platz zwei für den günstigen Tschechen.

Technische DatenKia Optima 1.7 CRDiRenault Talisman Energy dCi 160 EDC
Motor4/4, Turbodiesel4/4, Turbodiesel
Hubraum1685 ccm1598 ccm
Leistung141 PS160 PS
Maximales Drehmoment340 Nm380 Nm
Getriebe7-Gang, Doppelkupplung6-Gang, Doppelkupplung
AntriebVorderradVorderrad
0-100 km/h10,4 s8,7 s
Höchstgeschwindigkeit203 km/h215 km/h
Leergewicht1455 kg1522 kg
Kofferraum510 l608 l
L/B/H in mm4855/1860/14654849/1868/1463
Testverbrauch6,4 l D/100 km6,6 l D/100 km
Grundpreis30.090 Euro35.700 Euro
Testwagenpreis36.190 Euro37.600 Euro
Platzierung65
Technische DatenFord Mondeo 2.0 TDCiOpel Insignia Grand Sport 2.0 CDTI
Motor4/4, Turbodiesel4/4, Turbodiesel
Hubraum1997 ccm1956 ccm
Leistung180 PS170 PS
Maximales Drehmoment400 Nm400 Nm
Getriebe6-Gang, manuell6-Gang, manuell
AntriebVorderradVorderrad
0-100 km/h8,7 s8,7 s
Höchstgeschwindigkeit225 km/h226 km/h
Leergewicht1509 kg1507 kg
Kofferraum541 l490 l
L/B/H in mm4871/1852/14824897/1863/1455
Testverbrauch6,8 l D/100 km6,4 l D/100 km
Grundpreis34.350 Euro29.515 Euro
Testwagenpreis38.800 Euro36.385 Euro
Platzierung43
Technische DatenSkoda Superb 2.0 TDIAudi A4 2.0 TDI
Motor4/4, Turbodiesel4/4, Turbodiesel
Hubraum1968 ccm1968 ccm
Leistung150 PS150 PS
Maximales Drehmoment340 Nm320 Nm
Getriebe6-Gang, manuell6-Gang, manuell
AntriebVorderradVorderrad
0-100 km/h8,8 s8,9 s
Höchstgeschwindigkeit220 km/h221 km/h
Leergewicht1410 kg1430 kg
Kofferraum541 l480 l
L/B/H in mm4861/1864/14684726/1842/1427
Testverbrauch5,6 l D/100 km5,2 l D/100 km
Grundpreis29.350 Euro36.050 Euro
Testwagenpreis33.810 Euro38.760 Euro
Platzierung21

von AUTO ZEITUNG von AUTO ZEITUNG
Unser Fazit

von Marcel Kühler und Caspar Winkelmann Der neue Opel Insignia ist nicht nur im Vergleich zum Vorgänger ein richtig gutes Auto geworden. Auch im direkten Konkurrenzumfeld dieses Tests punktet er mit bestechender Fahrdynamik und brachial verzögernder Bremsanlage. Platzangebot und Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen ebenfalls. So rückt er den Spitzenmodellen im Segment nah aufs Blech – Platz drei im Test für den gelungenen Rüsselsheimer. Der Gesamtsieg geht an den Audi A4. Dank der cleveren Testwagenkonfiguration kann das einzige Premium-Modell in diesem Feld seine Stärken, wie den geringen Durst, gekonnt ausspielen, ohne im Preis nach oben auszubrechen. Auf Rang zwei landet der Skoda Superb, der mit seinem üppigem Raumangebot und günstigen Preisen viele Punkte sammelt. Die schwache Vorstellung beim Bremsen wirft ihn aber zurück. Mit feinem Federungskomfort und guter Vorstellung auf dem Handlingkurs landet der Ford Mondeo auf dem vierten Platz. Der selbstbewusste Testwagenpreis und der hohe Verbrauch kosten aber Punkte. Direkt dahinter rangiert der schicke Renault Talisman. Er zeigt sich mit seinem üppigen Ladevolumen von der praktischen Seite. Federungskomfort und Handling gehören aber nicht zu seinen Stärken. Die rote Laterne des Tests geht wegen des schlappen Antriebs an den Kia Optima – da helfen auch das gute Raumangebot und die großzügigen Garantien nur bedingt weiter.

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