Porsche 911 Turbo: Tuning von JP Performance J.P. Kreamers neuer Turbo-911er

von Julian Islinger 06.07.2017

PS-Profi J.P. Kraemer bringt mit dem von JP Performance getunten Porsche 911 Turbo sein neuestes Schmuckstück in Stellung. Im Vorfeld wurde der Porsche nahezu komplett ausgenommen und neu zusammengesetzt, am Ende soll er 600 PS und mehr haben.

Dem von JP Performance getunten Porsche 911 Turbo sieht man auf den ersten Blick an, dass er einige Modifikationen und Umbauten über sich hat ergehen lassen – und damit sind mitnichten nur die schicken Apple-Zierstreifen an den Seiten gemeint, die an den legendären 1980er Porsche 935 K3 erinnern sollen. So stammen die von JP Performance neu verbauten und 3,5 cm breiteren Kotflügel und die Motorhaube vom Porsche 911 GT3 und die neue, ultraleichte Stoßstange ist vom GT3 Cup inspiriert. Der aufgemotzte 911 Turbo ist etwa 40 Kilogramm leichter als die Basis-Version, was die Tuner rund um J.P. Kraemer vor einige Herausforderungen stellte: Die Porschenase ging aufgrund des Gewichtsverlusts um einige Zentimeter aus den Federn.

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JP Performance bringt Porsche 911 auf 600 PS

Für Diskussionen dürften die Carbonkappen sorgen, die JP Performance in Anlehnung an die ikonischen Renn- und Rallyewagen der 80er auf die Vorderräder des Porsche 911 Turbo geschraubt hat. Von den schönen Rotiform-Felgen sieht man nix mehr, dafür sollen die Kappen eine bessere Luftzirkulation an der Bremse generieren. Auch die Aerodynamik soll sich durch die Kappen verbessern, da sich der Fahrtwind viel stärker an einer offenen Felge verfängt, als das bei einer glatten Oberfläche der Fall ist. Wirklich zum Tragen kommen solche Effekte allerdings erst bei Geschwindigkeiten über 300 km/h. Am Heck wurde der von JP Performance selbstgebaute Auspuff mit 997-MK2-Cup-Endschalldämpfer in die Mitte verlegt, außerdem gab es einen neu modellierten Riesen-Spoiler ans Heck geflanscht. Nach dem Einbau eines neuen Ladeluftkühlers und neuer Downpipe soll der 911 Turbo übrigens die längste Zeit 520 PS gehabt haben, möglicherweise sind es inzwischen schon fast 600 PS, am Ende soll er laut J. P. Kraemer "Raketenschnell" werden – wir dürfen in Zukunft also mit weiterem Performance-Tuning rechnen.

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