Aston Martin Vantage 2016: Erlkönig-Bilder zeigen Test-Mule auf dem Nürburgring Hard Work

28.10.2014

Aston Martin kündigt für die nächsten Jahre eine große Produktoffensive sowie eine rentablere Produktion an. Dazu haben sich die die Briten auch Hilfe aus Affalterbach gesichert. Es ist einiges im Busch. Besonders in der Eifel. Genauer: Am Nürburgring. Dort dreht ein Aston Martin Vantage-Mule fleißig Testrunden. Warum?

Man muss diese Frage geradeaus stellen: Was hat dieser Vantage-Testwagen auf dem Nürburgring zu suchen? Unsere Erlkönig-Fotografen waren verdutzt. Groß und schwer flogen ihnen die Fragezeichen über dem Kopf und landeten immer wieder kurz auf dem Finger über dem Auslöser. Das Ergebnis: Bilder, die man sich in Ruhe genauer ansehen muss und  Spekulationen anheizen.

 

Erlkönig-Bilder zeigen Aston Martin Vantage als Mule

Der Reihe nach: Könnte es sich hierbei um den Aston Martin Vantage 2016 (oder 2017?) handeln? Das denken nur diejeningen, die heute von einer 10-jährigen Mondexpidition zurückgekehrt sind. Dieser Vantage ähnelt zu sehr dem aktuellen Modell. Nüchtern betrachtet könnten die Kotflügel-Verbreiterungen auf eine Sonderedition, die "Carbon", "Nürburgring" oder "limited" im Namen trägt, hindeuten. Generell nicht langweilig aber eben auch keine Sensation. Gehen wir stattdessen gedanklich um die Ecke, steigen in den nächsten Flieger ins Empire und blicken hypothetisch hinter die Werksmauer in Gaydon. Es lohnt sich. Bei der kleinen Manufaktur ist einiges im Gange. 

Bereits Ende 2013 beteiligte sich Mercedes über seine Tuning-Tochter AMG mit fünf Prozent am britischen Autobauer und wird künftig die neuen V8-Motoren aus den Modellen Mercedes AMG GT und C 63 AMG auf die Insel liefern. Ebenfalls aus Stuttgart stammen neue Assistenz-, Sicherheits- und Multimediasysteme. Die V12-Triebwerke steuern weiterhin die Jungs von Ford bei.

Der Mercedes-Deal zählt wohl zu einer der letzten Amtshandlungen von Dr. Ulrich Bez, der kurz nach seinem 70. Geburtstag nach 13-jähriger Amtszeit Ende 2013 zurücktrat. Erst Anfang letzten Monats konnte mit Andy Palmer ein Nachfolger gefunden werden, der das Machtvakuum füllt. Viel Zeit, die ins Land ging. Derweil ging die kommende Luxus-Limousine Aston Martin Lagonda auf eine getarnte Promotiontour durch den vorderen Orient - doch eben nur dort.

Hierzulande warten Aston-Fans hingegen auf neues Futter, müssen sich aber noch gedulden. Die neueste Generation des Aston Martin DB9 ist erst für 2016 geplant. Sollte es wirklich so kommen, dann dürfte sich die Vorstellung des Vantage noch etwas hinauszögern. Ob die Baureihe Rapide eine Fortsetzung erfährt ist fragwürdig. Vielleicht kommen die Briten mit einem ganz neuen Modell um die Ecke? Mit einem neuen Aston Martin Vanquish ist nicht vor 2019 zu rechnen.  

Aston-Boss Palmer tritt ein großes Erbe. Ohne großen Konzern im Rücken, konnte Bez bis 2012 Gewinne einfahren. Zuletzt lahmte das Geschäft mit den Premium-Produkten ein wenig. Seinem Nachfolger übergibt er die Verantwortung mit Mercedes im Rücken die angekündigte Produktoffensive umzusetzen und die Traditionsmarke Aston Martin vor einer Krise zu bewahren. Eine Aufgabe, die das kleine britische Traditionsunternehmen in Zukunft vor große Herausforderungen stellt. Doch ohne Durchhaltevermögen und das einzigartig emotionale Image, wäre Aston Martin nie so weit gekommen. Und wie sagt ein englisches Sprichwort: "Work hard, play hard." Die Fans warten gebannt auf neues "Spielzeug".

Michael Gorissen

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