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Maybach

Angefangen hat Maybach-Motorenbau mit Zeppelinmotoren. Ab 1921 verkaufte das schwäbische Unternehmen auch luxuriöse Privatfahrzeuge. In den 1940ern zog sich Maybach wieder aus dem Automobilbau zurück, bis Mercedes-Benz die Marke Anfang der 2000er-Jahre wiederbelebte. Als Sub-Marke mit eigener Produktionslinie im Mercedes-Werk-Sindelfingen rollten zwischen 2002 und 2012 die Luxuslimousinen Maybach 57 und 62 vom Band. Beide Modelle basierten auf der S-Klasse und teilten sich auch die großen V12-Motoren mit der Mercedes-Limousine. Maybach 57 und 62 unterscheiden sich vor allem in der Außenlänge. Der Maybach 57 misst 5,7 Meter, der 62 wurde auf 6,2 Meter gestreckt. Die beiden Versionen unterschieden sich auch in der Ausstattung. So konnte die Langversion etwa auch mit einer Trennscheibe zwischen Fahrer und Passagieren geordert werden. Als Basismotorisierung diente ein 5,5-Liter-V12 mit 550 PS. Zwei Turbos steigerten das maximale Drehmoment auf 900 Newtonmeter. In den sportlicheren Maybach 57 S und 62 S kam ein 6,0-V12-Motor zum Einsatz. Er produziert 612 PS und bringt den 57 S auf maximal 275 km/h. Der 62 S wurde für den Chauffeurdienst auf 250 km/h gedrosselt. Ab 2008 konnte der Maybach 62 auch mit einem Stoffverdeck für die Fondpassagiere bestellt werden. Das Landaulet genannte Cabriolet basierte auf dem 62 S und nutzte auch dessen 612 PS starken V12-Benziner.

Maybach als exklusives Markenlabel bei Mercedes

Nachdem die Eigenmarke Maybach 2013 gestrichen wurde, gliederte Mercedes den schwäbischen Traditions-Motorbauer ab 2014 als Ergänzungsmarke, ähnlich AMG, ein. Als eine Art luxuriösere Ausstattungslinie fährt die aktuelle S-Klasse unter dem Namen Mercedes-Maybach vor. Die Motorisierungen reichen vom V6 im Maybach S 400 mit 333 PS bis zum V12 im S 600 mit 530 PS. Alle Aggregate werden mit zwei Turbos aufgeladen. Ein Diesel ist weiterhin nicht geplant. Die Luxus S-Klasse steht dabei auf der nochmals verlängerten Langversion der Basis-S-Klasse. 2015 wurde Mercedes-Maybach um ein Top-Modell erweitert. Der S 600 Pullman mit verlängertem Radstand bietet im Fond vier Passagieren Platz und wird mit einem lederbezogenen Dachhimmel geliefert.

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