Kia Optima: IAA 2015 Es kann nur besser werden

Bei uns hat die koreanische Mittelklasse-Limousine einen schweren Stand. Der neue Kia Optima 2015 soll das ändern. Ob es reicht?

300.000 Autokäufer überzeugte der Kia Optima von seinen Fähigkeiten. Der Großteil trägt allerdings einen US-Ausweis in der Brieftasche, bei uns in Deutschland spielt der Optima keine Rolle. 374 Zulassungen vermeldet das Kraftfahrt Bundesamt für 2014. Das muss und soll sich ändern. Auf der IAA 2015 zeigt Kia den neuen Optima: Ein dynamisches Design, mehr Platz und gesteigerter Komfort sollen die Verkäufe in Europa endlich ankurbeln. 

 

Kia Optima 2015: Permiere auf der IAA 

 Optisch kann der Optima bei BMW 3er, Mercedes C-Klasse, Audi A4 und VW Passat mithalten. Auch das Raumangebot fällt üppiger aus: Länge (4855 mm), Radstand (2805 mm) und Höhe (1465 mm) legen um je zehn Millimeter zu, in der breite wächst der Optima um 30 Millimeter auf 1860 Millimeter. Das kommt den Fondpassagieren zugute, die sich über mehr Bein- und Kopffreiheit freuen. Auch sonst herrscht gehobenes Mittelklasse-Niveau im neuen Kia Optima, was vor allem an dem großen Ausstattungsumfang liegt. Das 7-Zoll-Touchscreen der Infotainment-Einheit fällt ordentlich aus, die Außenkamera zeigt die Umgebung im 360-Grad-Bereich an und automatisches Einparken gibt es ebenso gegen Aufpreis wie adaptives Kurvenlicht. Mit hochwertigen Holzintarsien und Ledergestühl verliert der Optima die Rücklichter der Konkurrenz nicht aus den Augen.

Erstmals gibt es optional ein adaptives Fahrwerk. Motorseitig stehen leider nur zwei Vierzylinder zu Wahl. Der Vierventiler-Benziner mit zwei Liter Hubraum leistet 163 PS und liefert ein Drehmoment von 196 Newontmeter. 141 PS stehen im 1.7 CDRi zur Verfügung. Dieselkunden entscheiden zwischen einem 6-Gang-Schaltgetriebe und einer neuen 7-Stufen-Automatik. Im Benziner erfolgen die Schaltvorgänge automatisch oder manuell über sechs Gänge. Eine Start-Stopp-Automatik wird nur für den Diesel angeboten. Folgen soll eine Plug-in-Hybrid-Version des Kia Optima. Erstmals ist auch ein Kombi-Modell geplant. Der Kia Optima Sportspace steht als Studie auf der Genfer Autosalon 2016.

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