Möchten Sie auf die mobile Seite wechseln?

JA NEIN

Jeep

Die Marke Jeep sollte es anfangs nicht geben. Der robuste Geländewagen Willys MB war eigentlich nur für das Militär konzipiert. Nach dem zweiten Weltkrieg fingen die Amerikaner an, den Jeep auch an Privatleute zu verkaufen. Über die Jahre entwickelte sich aus dem Ur-Jeep der Wrangler, der auch heute noch im Ganzen gesehen die Designsprache des Willys mimt. Im Vergleich zum Willys ist der Wrangler allerdings um fast einen Meter länger geworden, steht bulliger auf der Straße und ist nun auch als fünftürige Langversion Wrangler Unlimited erhältlich. Geblieben sind die sieben Kühlerschlitze in der aufrechten Front, sowie die Rundscheinwerfer. Mittlerweile tummeln sich um den Wrangler noch eine Reihe weiterer Fahrzeuge. Die Besonderheit: Jeep verkauft nach wie vor ausschließlich SUV und Geländewagen. Die Modellpalette reicht mittlerweile vom kompakten Jeep Renegade bis zum mächtigen Grand Cherokee. Mit der Verschmelzung von Chrysler und Fiat zu einem amerikanisch-italienischen Automobil-Großkonzern kommen nun auch moderne Turbobenziner in den SUV zum Einsatz. Auch effiziente Multijet-Dieselmotoren aus dem Hause Fiat werden in den aktuellen Modellen verbaut. Natürlich bleiben auf Wunsch auch die typisch amerikanischen V6-Motoren – im Grand Cherokee SRT sogar ein V8 – in den Geländewagen. Die Modelle Cherokee und Renegade wirken im Vergleich zur übrigen Palette europäischer, ohne den Charakter der Marke zu verlieren.

Eine europäischere Modellpalette steigert die Verkäufe

Der Jeep Renegade genießt momentan am meisten Aufmerksamkeit. Das SUV ist schließlich das erste der Kompaktklasse für den amerikanischen Geländewagen-Produzenten. Mithilfe von Fiat stellte man ein modernes Fahrzeug mit sparsamen Motoren und moderner Technik, wie viele Assistenzsysteme und einem Touchscreen-Infotainment-System, auf die Räder. Viele Details erinnern an den legendären Ur-Jeep. So sind die Rückleuchten den Tankkanistern nachempfunden, auf dem Tacho finden sich Schlammspritzer und in der Mittelkonsole Topografielinien. Die Verkaufszahlen sprechen für sich: das flippige SUV kommt bei den Kunden an. Ebenso der neue Cherokee. Das größere SUV wurde 2013 grunderneuert und ist nun rundlicher als die Vorgänger. Technisch ist er umfangreich überarbeitet worden. Dank der getroffenen Maßnahmen verkauft sich der Jeep Cherokee vor allem in Europa und Australien nun besser denn je.

Cherokee SRT Hellcat: Markstart 2017

Cherokee Hellcat im Juli 2017

Ab 2017 macht Jeep mit dem Grand Cherokee SRT Hellcat Ernst. Satte 717 PS unter der Ami-Haube sollen den deutschen Premium-SUV Feuer unterm Hintern machen.