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Infiniti

Mit Infiniti betrat Nissan neues Terrain. 1989 stellten die Japaner ihre eigene Nobelmarke vor. Die ersten fast 20 Jahre blieben die luxuriösen Modelle den USA vorbehalten. Erst 2008 wagte sich Infiniti mit dem SUV FX50 auch auf den europäischen Markt. Die europäische Kundschaft reagierte zunächst verhalten auf den japanisch-amerikanischen Neuzugang. Doch spätestens mit der Namensumstellung zu Q und QX-Modellen etablierte sich Infiniti auch hierzulande. Eines der wichtigsten Modelle für Europa ist der seit 2013 angebotene Q50. Denn die Mittelklasselimousine kann auch mit einem 2,2-Liter-Dieselmotor geordert werden. Dieser stammt von Kooperationspartner Daimler. Neben dem Selbstzünder bietet Infiniti einen 2,0-Liter-Turbobenziner und einen V6-Hybriden an.  Die technische Besonderheit der Infiniti-Limousine stellt aber die Lenkung dar. Diese kommt ohne mechanisches Lenkgestänge aus und funktioniert über Sensoren. Der Lenkbefehl wird an Elektromotoren an der Vorderachse übermittelt. Die Lenkung lässt sich so je nach Vorlieben auf Krafteinsatz und Rückmeldung einstellen. Oberhalb des Q50 platziert sich die Oberklasselimousine Infiniti Q70. Mit dem letzten Facelift wurde das große Stufenheck dem dynamisch gezeichneten Q50 angepasst. Auch im Infiniti Q70 arbeitet der V6-Hybridmotor. Im Mittelklasse-SUV QX50 und im größeren QX70 gehen je ein V6-Diesel und ein –Benziner ans Werk. Der luxuriöse Infiniti QX70 kann sogar mit einem kraftvollen V8-Benziner mit 390 PS geordert werden. Die Kooperation von Renault-Nissan und der Daimler AG wird in naher Zukunft auch weiteren Einfluss auf Infiniti haben. Neben Dieselmotoren, die mittlerweile im Großteil der in Europa verkauften Modelle verbaut sind, werden auch gemeinsame Entwicklungen bei Infiniti anstehen. Das erste Modell der Kooperation ist der Kompakte Infiniti Q30.

Infiniti erreicht mit Kompaktautos neue Käufer

Das momentan interessanteste Modell Infinitis ist der Q30. Der Kompaktwagen ist eine Premiere für die Japaner und dürfte vor allem in Europa viele Kunden ansprechen. Die Basis liefert die A-Klasse von Mercedes. Die Motoren stammen von Renault und Mercedes und reichen vom 109 PS starken Diesel bis zum Zwei-Liter-Turbobenziner mit 211 PS. Entwicklung und Produktion des kompakten Infiniti fanden ausschließlich in Europa statt, da hier auch der Hauptabsatzmarkt vermutet wird. Trotzdem bleibt der Kompakte dank des eigenwilligen Designs unverkennbar ein Infiniti. Optional ist der Premium-Kompaktwagen auch mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb lieferbar. Wenig später folgt das Kompakt SUV QX30. Das kleine Infiniti-SUV basiert ebenfalls auf der Q30-Basis und teilt sich die Motorenpalette und den optionalen Allradantrieb mit dem Kompaktwagen.

Infiniti QX50 (2017): Vorstellung

Infinit weckt QX50-Vorfreude

Der Infiniti QX50 (2017) will nicht nur mit scharfem Design punkten, auch die Technik des Premium-SUV soll überzeugen. Vorstellung!