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Vergleich Kompaktklasse: Toyota Auris vs. Hyundai i30 2013

Neues aus Fernost

Fahrkomfort

Mit ihrer straffen Polsterung und der guten Schulterabstützung erweisen sich die Toyota-Sitze als ausgesprochen langstreckentauglich. Im Vergleich dazu sind die Möbel des Hyundai i30 etwas zu weich. Im Fond allerdings reisen wiederum die Auris-Passagiere mit vergleichsweise stark angewinkelten Beinen etwas unkomfortabler.

Ein besseres Ablagenangebot bringt dem Hyundai in der Ergonomie einige Zähler, dafür kann der Auris mit einer serienmäßigen Klimaautomatik punkten. Wer jedoch die Temperatur von Fahrer und Beifahrer separat regeln lassen möchte, muss zur teuren Executive-Version greifen. Eine Zweizonen-Regelung gibt es nur für die höchste Ausstattungsstufe.

Beim Fahrkomfort erweist sich der Hyundai in der Summe als der Kandidat mit den sensibler ansprechenden und etwas schluckfreudigeren Federelementen. Hier gibt sich der Toyota Auris deutlich straffer. Besonders seine Hinterachse teilt mitunter spürbare Schläge aus. In voll beladenem Zustand geraten aber auch die Federelemente des i30 zum Beispiel auf kurzen Bodenwellen erkennbar an ihre Grenzen.

FahrkomfortMax. PunkteToyota Auris 2.0 D-4DHyundai i30 blue 1.6 CRDi
Sitzkomfort vorn150132127
Sitzkomfort hinten1006870
Ergonomie150126128
Innengeräusche503232
Geräuscheindruck1006062
Klimatisierung503533
Federung leer200128133
Federung beladen200125127
Kapitelbewertung1000706712
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Motor & Getriebe

Hyundai setzt auf Downsizing und vertraut auf einen nur 1,6 Liter großen Selbstzünder mit 128 PS. Dagegen schenkt Toyota dem Auris reichlich bemessene 2,0 Liter Hubraum ein, aus dem die Japaner zwar „nur“ 124 PS, dafür aber mehr Drehmoment holen: Der Auris stellt 310 Nm von 1600 bis 2400 /min bereit, der i30 260 Nm von 1900 bis 2750 /min. Beide verfügen über ein Start-Stopp-System, das beim Hyundai i30 der blue-Version vorbehalten bleibt. Leichtlaufreifen und ein länger übersetztes Getriebe drücken den Normverbrauch auf 3,7 Liter, der Testverbrauch des Hyundai liegt allerdings bei 5,4 Liter Diesel pro 100 km.

Der Toyota Auris verfügt in jedem Fall über ein Start-Stopp-System, benötigt in der Praxis aber 0,3 Liter mehr. Während er bei der Beschleunigung kaum einen Vorsprung gegenüber seinem Rivalen herausfahren kann, gelingt ihm dies bei der Höchstgeschwindkeit (200 km/h, Hyundai: 188 km/h) und bei der Elastizitätsprüfung, wo der i30 unter seiner langen Übersetzung leidet. So verliert er zwischen 60 und 100 km/h über vier Sekunden auf seinen Konkurrenten.

Immerhin wirkt das Aggregat des i30 beim morgendlichen Kaltstart spürbar laufruhiger als der Auris-Motor.

Motor und getriebeMax. PunkteToyota Auris 2.0 D-4DHyundai i30 blue 1.6 CRDi
Beschleunigung150103102
Elastizität1006859
Höchstgeschwindigkeit1505344
Getriebeabstufung1007680
Kraftentfaltung503231
Laufkultur1005355
Verbrauch325274279
Reichweite251720
Kapitelbewertung1000676670
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Toyota Auris 2.0 D-4D

PS/KW 124/91

0-100 km/h in 9.30s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 200 km/h

Preis 23.150,00 €

Hyundai i30 blue 1.6 CRDi

PS/KW 128/94

0-100 km/h in 9.40s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 188 km/h

Preis 22.960,00 €