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Tesla Model S 2015: Software-Update

Ganz modern und drahtlos

Über ein Software-Update bekämpft Tesla im Model S die Reichweitenangst und spendiert eine ganze Reihe neuer Sicherheits-Assistenten

Bei Tesla läuft alles ganz modern und drahtlos. Über Twitter hat Firmengründer Elon Musk digital das neue Software-Update 6.2 für die Elektro-Limousine Tesla Model S angekündigt, über die Fahrzeug-eigene Internetverbindung sollen die Bits und Bytes in Kürze aufgespielt werden - und davon nicht zu wenige.

Tesla Model S Software 6.2: Umfangreiches Update

Drei verschiedene Sicherheitsassistenten sind quasi über Nacht neu mit an Bord. Ein automatischer Notbrems-Assistent soll bei einem nicht vermeidbaren Crash den Aufprall abschwächen. Dazu gibt es einen Totwinkel-Helfer, der per Grafik im digitalen Armaturenbrett vor Fahrzeugen auf der Nebenspur warnt, sowie einen neuen Seitenaufprall-Alarm.

Möglich wird die Adaption dieser recht tiefgreifenden neuen Features durch das serienmäßig verbaute Autopilot-Hardwarepaket. Das besteht aus 12 Ultraschallsensoren, Frontkamera und Radar, die zusammen einen Bereich von 4,8 Metern rund um das Auto überwachen. Auf dieser Basis können neue Funktionen einfach via Drahtlos-Update adaptiert werden. So soll das Tesla Model S eines Tages sogar von selbst an der Haustür des Besitzers vorfahren können.

Neben erwähnten Sicherheitssystemen schraubt Tesla auch am Problem der Reichweitenangst, das viele Elektroauto-Fahrer umtreibt. Mit dem Update berechnet das Navi nun automatisch den Weg zur nächsten Ladesäule, checkt, ob die Aufladestation schon besetzt oder defekt ist und plant bei längeren Fahrten Ladepunkte automatisch in die Route mit ein. Ganz modern und drahtlos - wie man es von Tesla kennt.

Jonas Eling