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Paul Walker: Neue Klagen (Update)

Neue Klagen gegen Porsche

Im Streit um den tödlichen Unfall Paul Walkers hat Porsche einmal mehr Recht erhalten. Ein US-Gericht wies die Klage von der Witwe des Unfallfahrers Roger Rodas ab. Dennoch sind neue Klagen in Vorbereitung.

Neue Entwicklung im Fall des verunglückten Paul Walker. Seine Tochter Meadow erhält aus dem Besitz des Unfallverursachers Roger Rodas die Summe von 10,1 Millionen Dollar. Ihr Anwalt geht davon aus, dass dies nur ein Bruchteil dessen ist, was Walker im weiteren Verlauf seiner Karriere noch hätte erwirtschaften können. Diese Vereinbarung wurde bereits 2014 getroffen, ist aber erst jetzt an die Öffentlichkeit gelangt. Porsche wurde von jeglichem Vorwurf freigesprochen, ein Urteil, gegen das der Anwalt der Witwe von Roger Rodas Berufung eingelegt hat. Und auch von Meadow Walkers Anwalt wird eine neue Anklage vorbereitet. Angeblich hatte der Porsche schwere Design-Mängel, die die Sicherheit der Insassen gefährdeten. Danach hätte Paul Walker den Aufprall zwar überlebt, wäre dann aber bei lebendigem Leibe verbrannt, weil er nicht aus dem Wrack hätte aussteigen können.

Bildergalerie: Infos zu Paul Walkers Unfalltod

Porsche bezieht Stellung und weist Verantwortung ab

Vor kurzem noch hatte ein US-amerikanisches Gericht die Klage von Kristine Rodas, der Witwe von Unfallfahrer Roger Rodas, abgewiesen. In ihrer Klage machte Rodas eine mangelhafte Ausstattung, Konstruktionsfehler und technische Defekte am verunglückten Porsche Carrera GT für den Tod vom Fast-&-Furious-Darsteller sowie dessen Berater Roger Rodas verantwortlich. Laut "TMZ.com" sah es der verantwortliche Richter aber als erwiesen an, dass weder eine mögliche Seitenwindempfindlichkeit des verunglückten Porsche Carrera GT, noch ein durch etwaige Konstruktionsfehler entstander Brand Ursache für den Tod von Walker und Rodas seien. Nach wie vor gilt das überhöhte Tempo als Hauptunfallursache – mit 150 km/h war der Carrera GT nämlich doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt. Die Urteilsentscheidung bei der Klage von Meadow Walker gegen Porsche steht noch aus.

Offiziell: Porsche dementiert Schuld

Auf ihre Klage hatte Porsche bereits offiziell reagiert und in einem Gerichtsdokument jegliche Schuld am tragischen Unglück vom 30. November 2013 von sich gewiesen. Vielmehr ist für die US-Sparte der VW-Tochter Leichtsinn im Spiel gewesen. Laut "TMZ.com" stehe in diesem Dokument, dass der Unfall laut Porsche vor allem auf Fehleinschätzungen Walkers und Veränderungen am Auto zurückzuführen seien. Gerade weil der Hollywood-Star Walker ein "fähiger" Fahrer gewesen sei, hätte er die Gefahren einer zu schnellen Fahrweise des steuernden Roger Rodas erkennen müssen. Darüber hinaus sei der Porsche Carrera GT "falsch gefahren und schlecht in Stand gehalten worden" sein.

Walker und Rodas mit zu hoher Geschwindigkeit verunglückt

Es sieht so aus, als könnte sich die Klage der streitenden Parteien noch eine ganze Zeit hinziehen. Obwohl der Polizeibericht Porsche schon in erster Instanz Recht gab: Walker und Rodas seien mit 150 km/h unterwegs gewesen, weshalb die Geschwindigkeit als Hauptunfallursache gewertet wurde. Im November 2013 verunglückte "Fast & Furious"-Star Paul Walker tödlich in einem Porsche Carrera GT. Seitdem war nicht nur die Fangemeine und Familie des berühmten Darstellers in großer Trauer, sondern fragt sich seitdem, wer an dem Autounfall tatsächlich die Hauptschuld trage.

Forbes-Liste: Lukratives Jahr 2015 für verstorbenen Walker

az