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Mini Countryman (Preis): LA Auto Show 2016

Countryman startet bei 26.500 Euro

Wer so große Pläne wie der Mini Countryman hat, braucht auch Größe. Auf der LA Auto Show 2016 (18. bis 27. November) debütiert deshalb der bisher größte Serien-Mini aller Zeiten. Preis: ab 26.500 Euro.

Wenn der Mini Countryman (2017) in wenigen Wochen auf der LA Auto Show 2016 (18. bis 27. November) vorgestellt wird, verabschiedet sich die Marke endgültig von ihrem Ideal möglichst kleiner Autos. Denn Mini will nicht länger nur mit Lifestyle punkten, sondern auch mit handfesten Fakten. Deshalb machen die Briten jetzt auch beim Mini Countryman (2017) Schluss mit lustig und blasen ihren kleinen Abenteurer zu einem vollwertigen City-SUV auf. Mit Mini hat der Maxi dann zwar nicht mehr viel zu tun, wenn er in der Länge um 20 und im Radstand um knapp acht Zentimeter zulegt. Aber dafür bietet er jetzt fünf tatsächlich vollwertige Sitze und einen ordentlichen Kofferraum. Der ist bis zu 220 Liter größer als beim Vorgänger, fasst mindestens 450 Liter und lässt sich mit einer um 13 Zentimeter verschiebbaren und natürlich asymmetrisch geteilten Rückbank auf bis zu 1.390 Liter erweitern. Mini hat jedoch nicht nur Platz geschaffen, sondern auch das Laden leichter gemacht: Die elektrische Heckklappe öffnet sich auf Wunsch auch berührungslos, zum Schutz der Ladekante gibt es eine Klappkonsole, die beim Picknick auch als Bank dient, und damit Lademeister nicht den Überblick verlieren, bieten die Briten als neue Funktion von Mini Connected den so genannten 'Find Mate' an: Der zeigt an, ob mittels Bluetooth-Chips markierte Gegenstände alle an ihrem Platz sind und erinnert schusselige Fahrer, wenn sie Nebensächlichkeiten wie die Brieftasche oder den Kulturbeutel daheim vergessen haben. Die Anzeige erfolgt wie immer bei Mini auf dem Pfannkuchengroßen Zentral-Instrument, das jetzt allerdings ebenfalls eine Neuerung erfährt: Zum ersten Mal kann man das Display auch wie einen Touchscreen bedienen und muss nicht mehr am Rändelrad zwischen den Sitzen fingern.

Bildergalerie starten: Mini Countryman für die LA Auto Show 2016

Video: Mini Countryman (2017)

 

LA Auto Show 2016: Countryman startet bei 26.500 Euro

Auch unter der Haube geben sich die Briten plötzlich ziemlich vernünftig. Zwar fällt in jedem zweiten Satz noch immer die Floskel vom Go-Kart-Feeling und mit je zwei Benzinern und zwei Dieseln von 136 bis 192 PS, von denen selbst der langsamste 197 km/h schafft, fährt der Mini Countryman (2017) den meisten anderen City-SUV locker davon. Doch weil selbst Verbrauchswerte von bestenfalls 4,3 Litern offenbar noch zu hoch sind und ihnen vor allem Amerikaner und Chinesen auf den Füßen stehen, gibt es bei Mini jetzt zum ersten Mal einen Plug-In-Hybrid. Der stammt, wie übrigens auch die anderen Motoren, die Achtgang-Automatik und der effizientere Allrad-Antrieb vom braven Münchner Plattformbruder 2er Active Tourer und kombiniert den 136 PS starken Dreizylinder-Benziner im Bug mit einem E-Motor an der Hinterachse. So steht der Mini Cooper S E Countryman All4 mit einer Systemleistung von 224 PS und einem gemeinsamen Drehmoment von 385 Nm zumindest bis zum Debüt des Countryman John Cooper Works an der Spitze der Leistungstabelle. Aber man kann mit dem Teilzeitstromer nicht nur flotter beschleunigen als mit den anderen Modellen, sondern auch bis zu 40 Kilometer weit rein elektrisch fahren und so den Verbrauch theoretisch auf 2,1 Liter drücken. So wird der größte Mini aller Zeiten zugleich auch zum sparsamsten. Apropos Größe: Maxi ist beim Mini Countryman (2017) nicht nur das Format, sondern auch der Preis. Denn für die 20 Zenteimeter mehr Länge verlangen die Briten knapp 2.500 Euro Aufschlag und starten deshalb mit dem Countryman Cooper jetzt erst bei 26.500 Euro.

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Thomas Geiger