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Alpina

Alpina startete 1978 mit dem Verkauf getunter BMW-Modelle. Seit 1983 wird das kleine Unternehmen aus Buchloe im Ostallgäu als eigener Autohersteller geführt. BMW bleibt aber immer noch enger Partner. Alpina hat sich darauf spezialisiert, verschiedene BMW-Serienmodelle zu veredeln und auf Basis von BMW-Motoren wahre PS-Monster zu kreieren. Das Einstiegsmodell ist momentan der Alpina B3. Er basiert auf der 3er Reihe von BMW, wird von Alpina allerdings mit einem Reihensechzylinder ausgeliefert. Zwei Turbos puschen die Leistung des Dreiliter-Aggregats auf 410 PS. Die Leistung kann wahlweise über die Hinterräder oder via Allradantrieb auf die Straße übertragen werden. In 4,3 Sekunden absolviert der Mittelklassewagen den Sprint auf 100 km/h. Dabei bleibt der als Kombi oder Limousine angebotene Alpina vom Design her sehr zurückhaltend. Besondere Merkmale sind etwa der geänderte Frontspoiler oder die 20-speichigen-Leichmetallfelgen. Mit derselben Optik wartet auch der Alpina D3 auf. Die Dieselversion schöpft aus drei Litern Hubraum 350 PS und wird von zwei Turbos beatmet. Dieselben Motorisierungen wie B3 und D3 nutzen auch die Cabrio- und Coupé-Modelle der 4er-Reihe. Auch sie werden mit einem dezenten Spoilerpaket und Sonderfarben, wie dem Alpina-Blau Metallic, aufgewertet. Das einzige SUV in der Alpina-Produktpalette ist der XD3. Der auf dem BMW X3 basierende Offroader wird ausschließlich als Diesel angeboten und nutzt den 3,0-Reihensechszylinder-Selbstzünder aus dem Alpina D3. Das Mittelklasse-SUV spurtet aus dem Stand in nur 4,9 Sekunden auf 100 km/h, was angesichts eines Leergewichts von zwei Tonnen beachtlich ist. In der Oberklasse ist der B5 angesiedelt.

Mehr Leistung für den Alpina B5 serienmäßig

Zum Modelljahr 2016 spendierte Alpina seinem Oberklassemodell B5 eine Leistungssteigerung. Der als Limousine und Touring angebotene B5 erhielt den überarbeiteten V8 mit 600 PS. Dieser wurde zuvor nur in der Sonderedition BMW Alpina B5 Bi-Turbo Edition 50  verbaut. Der 4,4 Liter große Achtzylinder produziert ein maximales Drehmoment von brachialen 800 Newtonmeter. Aus dem Stand erreicht der B5 die 100 km/h Marke in gerade einmal 4,2 Sekunden und ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 328 km/h ein wahrer Sportwagenjäger. Somit zählt der B5 zu einem der schnellsten Limousine der Welt. Der Kombi schafft 323 km/h Spitze. Der Oberklasse-Alpina verzichtet aber auf einen prolligen Auftritt. Eine Achtgang-Automatik von ZF, inklusive Einzelzylinderausblendung, leitet die Leistung an die Hinterräder weiter. Die Dieselversion D5 kommt mir sechs Zylindern aus. Der Alpina-Oberklässler nutzt den Dreiliter-Selbstzünder mit 350 PS aus D3 und XD3. Oberhalb des B5 ist der B6 angesiedelt. Der Wagen ist als Alpina B6 Edition 50 und als viertüriges Alpina B6 Gran Coupé. Sowohl Cabrio und Coupé der Edition 50 Reihe, als auch der B6 Gran Coupé nutzen den großen V8 mit 600 PS. Das Allradgetriebene Alpina Gran Coupé knackt die 100 km/h-Marke bereits nach 3,8 Sekunden. Das nächste Projekt des allgäuer BMW-Edeltuners ist die neue Generation des B7. Der 4,4-Liter-V8 dürfte auch in der Luxusklasselimousine Einsatz finden. Ob der Bi-Turbo in Sachen Leistung noch zulegt, steht noch nicht fest, ist aber denkbar.

BMW Alpina B7 Bi-Turbo: Genfer Autosalon 2016
BMW Alpina B7: Genf Autosalon 2016

Das ist der neue Alpina B7

Der vielleicht beste BMW 7er kommt aus Buchloe zum Genfer Salon. Der neue Alpina B7 Biturbo punktet mit 608 PS und schafft 310 km/h.