Alfa Romeo 4C Spider: Leichtbau-Cabrio Windmaschine

05.05.2015

Als offener Spider erobert das Kurvensuchgerät Alfa 4C die Herzen im Sturm

Als Coupé macht sich der Alfa 4C seit zwei Jahren beliebt, allerdings nur bei den Asketen unter den Sportfahrern. Denn hier ordnet sich fast alles dem Diktat des Leichtbaus und des Verzichts unter. So gesehen ist der nun pünktlich zum Sommer startbereite Spider der eigentlich wahre 4C, denn hier genießt man Kurvendynamik pur ohne festes Dach über dem Kopf.

Technisch fallen die Unterschiede zwischen dem Coupé und dem Spider nur gering aus, denn die tragende Struktur des 4C besteht grundsätzlich aus ultraleichtem, karbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK). Das Moncocque, also die Fahrgastszelle, behält dadurch seine Steifigkeit, auch wenn man das Dach weglässt wie beim Spider.


4C Spider: Ungefilterte Cabrio-Erfahrung


Dessen Stoffmütze des Cabrios schützt lediglich Fahrer und Innenraum vor eindringender Nässe, darüber hinausgehende Komfortfunktionen wie Schall- und Wärmedämmung werden nicht berücksichtigt.

Damit folgt auch der Spider einer gewissen Kompromisslosigkeit, nach der sich der Fahrer dem Fahrvergnügen unterzuordnen hat, indem man sich zum Beispiel dem ungefilterten Röcheln des hinter den Sitzen praktizierenden 1,7-Liter-Turbo hingibt, während dieser den knapp 1000 kg leichten Spider nach vorn schleudert.

Der Vierzylinder liefert seine 240 PS weiter an das hurtig schaltende Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, das dank Race Modus und Launch Control den Sprint auf 100 km/h in nur 4,5 Sekunden ermöglichen soll. Maximal rennt der Spider 257 km/h, wobei sich das Spaßpotenzial des ultra-agilen Roadsters eher auf kurvigen Landstraßen erschließt als auf der Autobahn.

Mit dem Start des Spider zum Sommer bekommt der Alfa 4C eine erweiterte Serienausstattung inklusive karbongefasster Bi-LED-Scheinwerfer und Audioanlage sowie Einparksensoren und Geschwindigkeitsregelung ohne Aufpreis. Der Sportlichste aller Alfa bleibt ein exklusives Vergnügen für 62.200 Euro (Coupé), der Spider kostet 72.000 Euro.

Jürgen Voigt

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