Porsche Rückruf (November 2017): Cayenne (Diesel) Porsche startet Cayenne-Rückruf

von AUTO ZEITUNG 26.10.2017

Wegen Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung müssen insgesamt 21.500 Porsche Cayenne Diesel in die Werkstatt. Außerdem: Der von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt verhängte Zulassungsstop für das SUV mit dem Dreiliter-V6-Diesel wurde aufgehoben.

Nach der Entdeckung einer unzulässigen Abschalteinrichtung bei Diesel-Motoren werden betroffene Porsche Cayenne für ein Software-Update zurückgerufen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe die Software freigegeben, voraussichtlich vom 6. November 2017 an würden die Kunden informiert und gebeten, einen Werkstatttermin zu vereinbaren, teilte Porsche am Donnerstag, 26. Oktober 2017, auf Anfrage mit. Der kostenlose Werkstattbesuch werde schnellstmöglich erfolgen und etwa eine Stunde in Anspruch nehmen. Betroffen sind europaweit rund 21.500 Fahrzeuge der Baujahre 2014 bis 2017, davon 6000 in Deutschland. Porsche hatte den Einsatz der Abschalteinrichtung beim Geländewagen Cayenne nach eigenen Angaben selbst dem KBA gemeldet und von "Unregelmäßigkeiten" in der Motorsteuerungs-Software gesprochen. Neben dem angeordneten Rückruf verhängte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) ein Zulassungsverbot für den Porsche Cayenne Diesel, der nun nach drei Monaten wieder aufgehoben wurde.

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Rückruf für Porsche Cayenne Diesel (Zulassungsstop)

Auch die Schweiz verhängte wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung einen Zulassungsstopp für den Porsche Cayenne mit Dreiliter-V6-Diesel und der Schadstoffeinstufung Euro 6. Das gab das Schweizer Bundesamt für Straßen (Astra) am Freitag, 18. August 2017, in einer Pressemitteilung bekannt. Von dem Zulassungsstopp waren lediglich Neufahrzeuge betroffen, bereits zugelassene Fahrzeuge müssten laut Astra aber nachgerüstet werden. Der Neuen Zürcher Zeitung zufolge drehte es sich bei dem Zulassungsstopp im August um 25 Porsche Cayenne, die zeitnah umgerüstet werden sollten.

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Anfang des Jahres musste Autobauer Porsche weltweit insgesamt 16.429 Fahrzeuge zurück in die Werkstätten rufen. Grund für die Maßnahme waren Ausbesserungen an fehlerhaften Schrauben an den Kraftstoffsammelrohren. Den Zuffenhusenern zufolge bestehe die Gefahr, dass sich die Verschraubungen lösen. Daher werden die Schrauben vorsichtshalber ersetzt. Der Autobauer betonte jedoch, dass es sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme handele. Von dem Rückruf betroffen sind die Porsche-Modelle 911 Carrera, 718 Boxster und 718 Cayman. Allein in Deutschland sind das 2576 Fahrzeuge. Die Halter wurden von ihrem zuständigen Porsche-Partner informiert und um die Vereinbarung eines Termins in der Werkstatt gebeten. Der Service ist für die Porsche-Besitzer kostenlos.

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