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Mercedes E-Klasse T-Modell/Mercedes GLE: Vergleich Mercedes-Kombi gegen -SUV

Marcel Kühler Testredakteur
Inhalt
  1. Mercedes E-Klasse T-Modell & Mercedes GLE im Vergleich
  2. Fahrkomfort: E-Klasse T-Modell & GLE mit Luftfederung
  3. Motor/Getriebe: Mercedes E-Klasse T-Modell verbraucht weniger
  4. Messwerte & Technische Daten Mercedes E 350 d T-Modell & Mercedes GLE 350 d 4Matic
  5. Fazit

Überlegener Komfort, souveräne Fahrleistungen, viel Platz: Der Mercedes GLE 350 d und das Mercedes E 350 d T-Modell weisen einige Parallelen auf. Doch was erweist sich im Vergleich als besser – SUV oder Kombi?

Der Vergleiich Mercedes GLE gegen Mercedes E-Klasse T-Modell zeigt: Wer sich für ein edles, geräumiges Reiseauto interessiert, hat bei den Schwaben die Qual der Wahl. Denn die Stuttgarter haben in ihrem breit gefächerten Angebot zahlreiche Modelle, die diese Eigenschaften mit Bravour erfüllen – zum Beispiel den neuen Mercedes GLE. Mit Platz, Komfort und Kraft empfiehlt sich der große Offroader als kompetenter Reisebegleiter. Aber auch der traditionsreiche Oberklasse-Kombi vom Typ Mercedes E-Klasse erfüllt das Anforderungsprofil von Vielfahrern mit erhöhtem Genussbedarf perfekt. Doch welcher der beiden Nobel-Schwaben bietet das bessere Gesamtpaket?

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Der Mercedes GLE im Video:

 
 

Mercedes E-Klasse T-Modell & Mercedes GLE im Vergleich

Fest steht: In keinem der zwei Daimler-Modelle herrscht auch nur ansatzweise so etwas wie Platzmangel. Gleichwohl bietet der Mercedes GLE den durchweg geräumigeren Innenraum und stellt sich mit einem maximalen Stauvolumen von sagenhaften 2055 Litern als der noch talentiertere Transporter heraus. Zum Vergleich: In den für sich genommen gleichfalls riesigen Kofferraum des Mercedes E-Klasse T-Modell passen bis zu 1820 Liter. Und auch in Sachen Sitzkomfort spielt der Mercedes GLE, der zwar rund 10.000 Euro teurer ist, dafür aber mit Allrad daherkommt, in einer eigenen Liga. Die Vordersitze lassen sich weitreichend an jede Statur anpassen und verwöhnen mit einer hochkomfortablen Polsterung. In der zweiten Reihe sitzt man sogar noch besser. Die sehr bequeme Rückbank erinnert mit ihrer lässigen Sitzhaltung und der soften Polsterung an ein flauschiges Sofa. Aber auch die Sitzgelegenheiten des Kombis gefallen auf langen Strecken und stützen den Oberkörper seitlich wirkungsvoll ab.

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Fahrkomfort: E-Klasse T-Modell & GLE mit Luftfederung

Für einen möglichst sänftengleichen Federungskomfort sorgt in beiden Fällen eine optionale Luftfederung, die hier wie da zusätzlich adaptive Dämpfer beinhaltet. Damit gleichen die zwei Sternträger lange und kurze Wellen kompetent aus. Selbst gröbste Fahrbahnschäden wie etwa tiefe Schlaglöcher oder Fräskanten glätten sie nahezu bis zur Unkenntlichkeit. Ein Vergleichsvorteil für den Mercedes GLE: Dank seiner diversen Offroad-Modi kapituliert das Set-up des SUV im Gegensatz zu dem des Mercedes E-Klasse T-Modells vor schwierigen Waldpfaden und ähnlichen Herausforderungen nicht so schnell.

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Motor/Getriebe: Mercedes E-Klasse T-Modell verbraucht weniger

Neben dem gehobenen Fahrkomfort bietet Daimler auch eine immense Antriebssouveränität. Beide Schwaben sind im Vergleich mit dem seidig weich laufenden Reihensechszylinder-Biturbodiesel vom Typ OM 656 ausgerüstet. Das Triebwerk entwickelt ein maximales Drehmoment von 600 Newtonmetern und leistet im Mercedes E-Klasse T-Modell 286 PS. Der Mercedes GLE bringt es auf 272 PS. Derart gerüstet sprintet der E 350 d in gemessenen 5,7 Sekunden auf Tempo 100. Der Mercedes GLE 350 d benötigt für dieselbe Übung 6,6 Sekunden. Und auch darüber hinaus wirkt der Kraxler längst nicht so spritzig wie der Kombi, beschleunigt jenseits der Autobahn-Richtgeschwindigkeit mit spürbar weniger Nachdruck und schafft maximal 230 km/h, während der E 350 d mit einem Überschuss von 20 km/h vorbeizieht. Dass der Selbstzünder in der Praxis mit dem Offroader mehr Mühe hat, liegt indes weniger an den fehlenden 14 PS als am eklatant höheren Gewicht. Schließlich bringt der Mercedes GLE satte 300 Kilogramm mehr auf die Waage. Entsprechend höher fällt ferner der Verbrauch aus. Während die E-Klasse mit 6,9 Liter Diesel über die Runden kommt, schluckt der GLE 8,6 Liter – was freilich für ein derart großes und schweres SUV immer noch aller Ehren wert ist.

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Messwerte & Technische Daten Mercedes E 350 d T-Modell & Mercedes GLE 350 d 4Matic

AUTO ZEITUNG 14/2019Mercedes E 350 d T-ModellMercedes GLE 350 d 4Matic
Technik
Zylinder/Ventile pro Zylin.R6/4; BiturbodieselR6/4; Biturbodiesel
Hubraum2925 cm³2925 cm³
Leistung210 kW/286 PS200 kW/272 PS
Max. Gesamtdrehmoment600 Nm600 Nm
Getriebe/Antrieb9-Stufen-Automatik/Hinterrad9-Stufen-Automatik/Allrad
Messwerte
Leergewicht (Werk/Test)1860/- kg2160/- kg
Beschleunigung (Test)  
0 - 100 km/h5,7 s6,6 s
Höchstgeschwindigkeit (Werk)250 km/h230 km/h
Verbrauch (Test/EU)6,9/5,5 l D/100 km8,6/6,9 l D/100 km
CO2-Ausstoß (Test/EU)-/145 g/km-/187 g/km
Preise
Grundpreis59.262 Euro69.496 Euro

 
Marcel Kühler Marcel Kühler
Unser Fazit

Unentschieden! Für das Mercedes E-Klasse T-Modell sprechen in diesem Vergleich die besseren Fahrleistungen und der niedrigere Verbrauch. Der Mercedes GLE punktet mit dem nochmals üppigeren Raumangebot. Ein teures Vergnügen sind beide.

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