Umweltprämie/Klimaprämie für Dieselautos: So gehts! Klimaprämie nur noch bis Jahresende

von Alexander Koch 29.11.2017
Inhalt
  1. Klimaprämie für alte Diesel bei Alfa Romeo (ausgelaufen)
  2. Umweltprämie von Audi
  3. Umweltbonus bei BMW
  4. Umweltprämie bei Citroën & DS (ausgelaufen)
  5. Umweltprämie von Fiat, Fiat Professional und Abarth (ausgelaufen)
  6. Umweltbonus bei Ford
  7. Umweltprämie von Hyundai
  8. Umweltprämie von Jeep (ausgelaufen)
  9. Umweltbonus bei Lexus
  10. Umweltprämie von Mazda
  11. Umweltprämie von Mercedes
  12. Umstiegsbonus bei Mini
  13. Klimaprämie bei Mitsubishi
  14. Klimaprämie von Nissan
  15. Umweltbonus bei Opel
  16. Umweltprämie von Peugeot (ausgelaufen)
  17. Umweltprämie von Porsche
  18. Umweltbonus bei Renault
  19. Umweltbonus bei Seat
  20. Umweltprämie von Skoda
  21. Umstiegsbonus bei Smart
  22. Umweltprämie von Toyota
  23. Umweltbonus bei VW
  24. Umweltprämie von VW Nutzfahrzeuge
  25. Keine staatliche Umweltprämie für Diesel

Zahlreiche Autobauer führen Umweltprämien für alte (Diesel-) Autos ein: Bei Kauf eines Neuwagens locken bis zu fünfstelligen Zuzahlungen für einen Neuwagen, allerdings laufen die meisten Prämien zum Jahresende aus. So die Klimaprämie kassieren!

Der Diesel steht wegen seiner Abgase in der Kritik, Ballungszentren mit schlechter Luft drohen ihm deshalb Fahrverbote. Seit dem ersten Diesel-Gipfel im August 2017 ist aber klar, dass es zumindest vorerst keine staatliche Umwelt- oder Abwrackprämie für alte Dieselautos geben wird. Weshalb diverse Autobauer mit eigenen, bis zu fünfstelligen Umweltprämien für alte (Diesel-) Autos locken, in der Regel aber nur noch bis Jahresende. Die Voraussetzung, um die Zuschüsse zu kassieren, sind bei allen Autobauern gleich: Der Kunde muss sich für ein Neufahrzeug der jeweiligen Marke entscheiden. Wir fassen zusammen, wie die Umweltprämien der Autobauer aussehen.

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Klimaprämie für alte Diesel bei Alfa Romeo (ausgelaufen)

Wer einen neuen Alfa Romeo Stelvio, Giulia, Giulietta oder Mito kauft und sein altes Auto mit der Schadstoffeinstufung Euro 4 oder schlechter (Benzin und Diesel) eintauscht, erhielt bis Ende September 2017 eine Umweltprämie in Höhe von bis zu 4000 Euro. Dabei bekamen Mito-Kunden 2000 Euro, Käufer des Alfa Romeo Stelvio 3000 Euro und Interessenten für die beiden Modelle Giulietta und Giulia 4000 Euro.

 

Umweltprämie von Audi

Audi schließt sich dem Umweltprogramm an und bietet ab sofort je nach Fahrzeug eine Umweltprämie von 3000 bis 10.000 Euro. Die Vorraussetzung: Der Kunde lässt sein altes Auto mit Dieselmotor der Schadstoffklasse Euro 1 bis Euro 4 verschrotten und kauft sich einen neuen Audi oder einen jungen Gebrauchtwagen von Audi. Wer sich für einen Audi mit Plug-in-Hybrid-Antrieb entscheidet, bei dem die Förderbedingungen der staatlichen E-Auto-Prämie erfüllt sind, für den verdoppelt Audi den Herstelleranteil von bisher 1500 Euro. Obendrauf kommt die eigentliche Umweltprämie. Audi-Kunden, die sich für ein Erdgas-betriebenes G-Tron-Modell entscheiden, erhalten neben der Umweltprämie weitere 1000 Euro. Die Umweltprämie gilt bis Ende 2017.

 

Umweltbonus bei BMW

BMW bietet bis zum 31. Dezember 2017 einen Umweltbonus für Dieselautos an, sogar schon ab einer Schadstoffklasse von Euro 4 oder schlechter. Im Gegensatz zu den Kölnern beschränkt sich die Prämie auf den Kauf eines BMW i3, eines Plug-In-Hybriden oder einen Neuwagen von BMW oder Mini mit Euro 6 und einem Ausstoß von maximal 130 Gramm CO² je Kilometer (NEFZ). Auch hier variiert die Höhe der Prämie je nach Modell, sie wird aber nicht mit staatlichen Subventionen für E-Autos oder Hybride verrechnet. 

 

Umweltprämie bei Citroën & DS (ausgelaufen)

Citroën lockte Diesel-Kunden bis Ende September mit einer Umweltprämie von bis zu 7000 Euro. Alle Diesel-Besitzer mit Euro-4-Norm oder schlechter konnten ihren alten Diesel egal welcher Marke gegen ein neues Modell von Citroën oder DS eintauschen. Die Höhe der Umweltprämie lag zwischen 2000 und 7000 Euro und richtete sich nach dem ausgewählten Modell. So gab es für den Citroën C3 Picasso oder den DS 3 besipielsweise 3000 Euro. Wer einen Citroën C4 Aircross kaufte, konnte sogar bis zu 7000 Euro sparen.

 

Umweltprämie von Fiat, Fiat Professional und Abarth (ausgelaufen)

Zu gleichen Voraussetzungen wie bei Alfa Romeo gewährte auch Fiat beim Neukauf eines Modells aus der 500-Familie, eines Tipo, eines Doblò oder eines Qubo bis Ende September einen Umweltbonus zwischen 2560 Euro und 4800 Euro. Je nach Variante des Fiat 500 betrug die Prämie zwischen 2800 und 3300 Euro, beim Fiat Tipo waren es 2560 Euro. Käufer des Fiat Doblò erhielten einen Rabatt von 4800 Euro, beim Fiat Quobo betrug der Bonus 2800 Euro. Der Kauf eines neuen Abarth 595 oder eines 124 Spider wurde mit einer Prämie von 3300 Euro oder 4500 Euro bezuschusst. Die Transportersparte Fiat Professional bot sogar den Umtausch von Euro-5-Fahrzeugen (nur gewerbliche Kunden) an und beim Kauf eines neuen Ducato 6000 Euro, beim Kauf eines neuen Talento oder Fullback eine Umweltprämie in Höhe von 4500 Euro.

 

Umweltbonus bei Ford

Ford bietet für Autos mit Einstufungen in den Schadstoffklassen Euro 1, 2 oder 3 sowie einer Zulassung bis spätestens 2006 eine Umweltprämie von 2000 bis 8000 Euro. Dafür müssen sich die Kunden allerdings noch 2017 für einen neuen Ford entscheiden, die Höhe der Prämie hängt vom Modell ab. Zur Umweltprämie von Ford gehört auch, das alte Auto über den Händler kostenlos verschrotten zu lassen. Obendrein möchten die Kölner 100.000 Kunden eine einjährige Mitgliedschaft bei "Call a Bike", einem Fahrradverleih der Deutschen Bahn mConnect, schenken.

 

Umweltprämie von Hyundai

Hyundai bietet Kunden, die sich nach mindestens sechs Monaten der Zulassung von ihrem Euro-1,-2,-3 oder -4-Diesel trennen, eine Umweltprämie von bis zu 10.000 Euro. Die Pkw der Euro-3-Norm oder schlechter werden verschrottet. Wer einen Euro-4-Diesel abgibt, kann neben der Prämie außerdem von der Inzahlungnahme profitieren. Für einen Hyundai i10 und einen Hyundai ix20 bringt der "Green Deal" jeweils 2500 Euro. Für einen Hyundai i20 sind es 3800 Euro. Der Kauf eines Hyundai Ioniq Hybrid wird mit 4000 Euro bezuschusst. Wer einen Hyundai i30, Tucson oder H-1 als Neuwagen kauft, bekommt jeweils 5000 Euro auf den Kaufpreis angerechnet. Käufer des Hyundai i40 Kombi, Santa Fe oder Grand Santa Fe erhalten sogar eine Prämie von 10.000 Euro.

 

Umweltprämie von Jeep (ausgelaufen)

Auch Jeep-Neuwagenkäufer bekamen bis zum 30. September 2017 beim Kauf eines neuen Jeep Renegade, Compass, Cherokee oder Grand Cherokee eine Umweltprämie. Im Falle des Compass betrug sie 2000 Euro, beim Renegade 3000 Euro. Die beiden Geländewagen Cherokee und Grand Cherokee wurden mit 4000 beziehungsweise 5500 Euro unterstützt. Voraussetzung: Der Käufer musste sein altes Auto mit Euro 4 oder schlechter eintauschen.

 

Umweltbonus bei Lexus

Lexus-Neulunden können von einem Umweltbonus in Höhe von bis zu 6000 Euro profitieren. Neben der Umweltprämie von 3000 Euro umfasst das Angebot eine Hybridprämie von ebenfalls 3000 Euro. Dafür müssen sie ihr gebrauchtes Dieselfahrzeug gegen ein neues Lexus-Hybridmodell eintauschen.

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Umweltprämie von Mazda

Mazda bietet Besitzern von Diesel-Fahrzeugen mit Euro-1 bis Euro-4-Norm eine Wechselprämie beim Kauf eines neuen Mazda. Bedingung ist der Wechsel auf ein Skyactiv-Auto mit Euro-6-Norm (außer Mazda MX-5). Dabei können sowohl Privat als auch Gewerbekunden von bis zu 6000 Euro Bonus profitieren. Das abzugebende Auto muss allerdings mindestens sechs Monate auf den Kunden zugelassen sein. Für Euro-1 bis Euro-3-Fahrzeuge muss der Kunde einen Verschrottungsnachweis erbringen, Euro-4-Diesel können alternativ auch in Zahlung genommen werden. Die Höhe der Wechselprämie richtet sich nach dem gekauften Fahrzeug (Mazda2: 3200 Euro, Mazda3: 4500 Euro, Mazda6: 6000 Euro, CX-3: 4500 Euro, CX-5: 4500 Euro). Die Aktion läuft bis zum 31. Dezember 2017.

 

Umweltprämie von Mercedes

Der Autobauer Daimler bietet den Besitzern alter Dieselfahrzeuge eine Umtauschprämie von 2000 Euro, wenn sie ein neues Mercedes-Benz-Fahrzeug kaufen. Für einen Smart Electric Drive gibt es 1000 Euro, wie ein Sprecher im August 2017 mitteilte. Die Prämie bekommen Besitzer von Diesel-Autos aller Marken mit den Abgasnormen Euro 1 bis Euro 4, wenn sie bis Ende des Jahres einen neuen Mercedes-Diesel mit Euro 6, einen Plug-in-Hybriden oder einen elektrischen Smart kaufen. Die alten Autos müssen mindestens sechs Monate auf die aktuellen Besitzer zugelassen sein. Den Angaben zufolge zahlt Daimler zusätzlich den Wertausgleich für einen Euro-1- bis Euro-3-Wagen, wenn dieser verschrottet wird. Euro-4-Diesel können nur bei einem Händler in Zahlung gegeben werden. Die Umtauschprämie soll es dann zusätzlich zum dafür vereinbarten Preis geben.

 

Umstiegsbonus bei Mini

Wer seinen Euro 4-Diesel oder einen älteren Wagen zur Verschrottung geben will, bekommt auch bei Mini dafür einen Bonus beim Kauf eines neuen Modells. Der Käufer profitiert von 2000 Euro beim Kauf eines Euro 6-Minis. Wer sich für einen Plug-in-Hybrid entscheidet, kann gleich doppelt sparen, denn zusätzlich wird die gesetzliche E-Autoprämie fällig. Bis zum Ende des Jahres wird der Rabatt gewährt.

 

Klimaprämie bei Mitsubishi

Mitsubishi fördert mit 8.500 Euro den Wechsel auf einen Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander. Wer sich bis zum 31. Dezember 2017 für das SUV entscheidet, kann zusammen mit dem staatlichen Umweltbonus für Elektro- und Hybridautos in Höhe von 1500 Euro einen gesamten Preisvorteil von 10.000 Euro erzielen.

 

Klimaprämie von Nissan

Auch Nissan beteiligt sich an den Rabattaktionen der Hersteller und bietet für die Elektro-Modelle Leaf und e-NV200 jeweils 2000 Euro Nachlass, wenn der alte Diesel unter Euro 5 verschrottet wird. Zusätzlich profitiert der Kunde von 2000 Euro staatlichem Umweltbonus und der Nissan-Umweltprämie, die nochmal mit 3000 (Leaf) bzw. 3250 Euro (e-NV200) zu Buche schlägt. Bis zum 31. Dezember 2017 haben Kunden Zeit sich zu entscheiden.

 

Umweltbonus bei Opel

Bei der Abwrackprämie für ältere Diesel-Fahrzeuge zieht auch Opel nach. Der Autobauer bietet den Besitzern älterer Dieselautos der Abgasnorm Euro 4 und niedriger modellabhängige Prämien an, wenn sie einen Opel-Neuwagen kaufen. Der Umweltbonus beträgt zwischen 1750 Euro beim Karl und 7000 Euro beim Insignia, wie Opel mitteilt. Dafür muss der Käufer seinen Alt-Diesel verschrotten lassen.

 

Umweltprämie von Peugeot (ausgelaufen)

Auch Peugeot wollte Autofahrer mit einem Diesel der Euro-4-Norm oder schlechter bis Ende September 2017 mit einem Bonus von der französischen Marke überzeugen. Je nach Modell gab es für die Kunden bis zu 7000 Euro.

 

Umweltprämie von Porsche

Porsche-Kunden erhalten ebenfalls eine Umweltprämie: Wer seinen gebrauchten Diesel mit den Schadstoffeinstufungen Euro 1 bis Euro 4 gegen einen neuen, viertürigen Porsche eintauscht, erhält eine Prämie in Höhe von 5000 Euro. Die Aktion gilt bis Ende 2017.

 

Umweltbonus bei Renault

"Tschüss, alter Diesel! Die Renault Wechselprämie": Wer als Privatkunde seinen alten Diesel-Pkw mit der Abgasnorm Euro 1, Euro 2, Euro 3 oder Euro 4 beim Kauf eines Neuwagens von Renault in Zahlung gab, erhielt eine Umweltprämie in Höhe von bis zu 7000 Euro. Voraussetzung war, dass der alte Wagen mindestens sechs Monate auf den Besitzer zugelassen ist und bis zum 31. Oktober 2017 einen Neuwagenkaufvertrag für einen Renault mit Diesel- oder Benzinmotor unterschrieben wurde. Der Umweltbonus richtete sich nach dem Wert des Neuwagens und reichte von 2000 Euro für den Renault Twingo über 5000 Euro für den Renault Mégane bis zu 7000 Euro für den Renault Espace.

 

Umweltbonus bei Seat

Seat bietet Kunden, die bis Ende 2017 ihr gebrauchtes Dieselauto mit den Schadstoffeinstufungen Euro 1 bis Euro 4 gegen einen Neuwagen von Seat eintauschen, eine Umweltprämie von 1750 Euro bis 8000 Euro an. Die eingetauschten Dieselautos werden durch den Seat-Händler verschrottet. So erhalten Käufer des Seat Mii einen Bonus von 1750 Euro, während der Erwerb eines Seat Ibiza mit 3000 Euro unterstützt wird. Der Kauf der Modelle Leon und Toledo werden jeweils mit einer Umweltprämie in Höhe von 5000 Euro bedacht, für den Seat Alhambra gibt es 8000 Euro. Außerdem gewährt Seat beim Kauf eines Neuwagens mit CNG-Antrieb eine weitere Prämie von 2000 Euro. Am Beispiel des Seat Mii 1.0 MPI Ecofuel summieren sich die Prämien auf 3750 Euro. Als weiteres Modelle mit CNG-Antrieb ist der Seat Leon erhältlich. Für den frisch vorgestellten Seat Ibiza wird zeitnah eine Erdgas-Variante nachgereicht.

 

Umweltprämie von Skoda

Skoda stockt die Umweltprämie auf: Für die besonders umweltfreundlichem Modelle Citigo G-Tec und Octavia G-Tec gewähren die Tschechen eine zusätzliche Sonderprämie von 2000 Euro. Das ergibt eine Förderung von insgesammt 7000 Euro. Allgemein gewährt Skoda allen Kunden, die zugunsten eines Neuwagens ihr altes Dieselauto mit den Schadstoffnormen Euro 1 bis Euro 4 eintauschen, eine Umweltprämie von bis zu 5000 Euro. Das Angebot gilt bis Ende des Jahres 2017, CNG-Modelle werden zusätzlich mit 1000 Euro gefördert. So bezuschusst Skoda den Kauf eines Citigo mit 1750 Euro, für den Fabia gibt es 3000 Euro. Bei dem Erwerb eines Skoda Rapid erhält der Kunde einen Bonus von 3500 Euro, beim Skoda Yeti sind es 4000 Euro. Die größten Prämien erhalten die beiden Modelle Skoda Octavia und Skoda Superb, jeweils in Höhe von 5000 Euro. Das Angebot ist bis zum 31. Dezember 2017 gültig.

 

Umstiegsbonus bei Smart

Wer seinen Euro 4-Diesel oder schlechter eintauschen möchte, bekommt beim Kauf eines Elektro-Smarts 1000 Euro vom Händler erlassen. Zusätzlich gibt es den staatlichen Umweltbonus. Die Aktion läuft noch bis Ende des Jahres.

 

Umweltprämie von Toyota

Wer von der Prämie von Toyota profitieren möchte, muss seinen alten Diesel gegen ein Hybridauto eintauschen. Als Voraussetzung geben die Japaner an, dass der Wagen zuvor mindestens sechs Monate auf den Halter angemeldet gewesen sein muss. Zu den 2000 Euro von Toyota addiert sich dann auch noch die staatliche Subvention für E-Autos in Höhe von nochmal 2000 Euro. Die Umweltprämie von Toyota gilt für die Modelle Yaris Hybrid, Auris Hybrid, Auris Touring Sports Hybrid, Rav4 Hybrid, C-HR Hybrid und Prius sowie Prius+.

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Umweltbonus bei VW

Auch VW hat Anfang August 2017 eine Umweltprämie gestartet, die je nach Modell bis zu 10.000 Euro betragen kann. Voraussetzung für den Bonus ist die gleichzeitige Verschrottung eines älteren Dieselmodells mit den Schadstoffeinstufungen Euro 1 bis Euro 4. So kassieren Kunden, die sich für den VW Up entscheiden, 2000 Euro. Die Umweltprämie auf einen neuen VW Polo beträgt 3000 Euro, für die Golf-Familie, den Tiguan und das Beetle Cabrio 5000 Euro. Einen Umstieg auf den VW Touran belohnen die Wolfsburger mit einer Umweltprämie von 6000 Euro, im Falle des Passats, des Arteons und des Sharans mit 8000 Euro. Neukunden des VW Touareg werden mit 10.000 Umweltprämie belohnt. Auch Käufer von Elektro-, Hybrid- oder Erdgasfahrzeugen erhalten eine Umweltprämie: Sie beträgt im Falle eines Erdgasfahrzeugs 1000 Euro, beim Hybriden 1785 Euro und beim Elektroauto 2380 Euro. Sämtliche Prämien gelten bis zum 31. Dezember 2017, die staatliche Prämie für Elektroautos kommt obendrauf.

 

Umweltprämie von VW Nutzfahrzeuge

Bis Ende Dezember 2017 bietet auch VW Nutzfahrzeuge eine Umweltprämie als Anreiz, sich vom alten Auto zu trennen und für einen Caddy oder einen T6 zu entscheiden. Voraussetzung für den Bonus ist ein aktueller Verwertungsnachweis des alten Dieselautos mit einem Abgasstandard von Euro 1 bis Euro 4. So können Kunden für den Caddy 4000 Euro, für den Caddy in der Erdgas- oder in der CNG-Variante 5000 Euro, für den Transporter 6000 Euro, für die Caravelle-Ausführung des T6 7000 Euro und für den VW Multivan 10.000 Euro Umweltprämie einstreichen.

 

Keine staatliche Umweltprämie für Diesel

Noch im Vorfeld des Diesel-Gipfels hatte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil eine Umweltprämie ins Gespräch gebracht, die Konsumenten den Umstieg von alten Dieselautos auf emmisionsfreundliche Alternativen schmackhaft machen soll. "Es müssen Anreize für den Umstieg von alten Diesel- auf Euro 6- und Elektroautos geschaffen werden", sagte der SPD-Politiker, der auch im Volkswagen-Aufsichtsrat sitzt, am 28. Juli 2017. Denkbar seien etwa "steuerliche Anreize oder eine Art Klimaprämie, die von Industrie und Staat angeboten wird". Die Industrie müsse sich zwar zur Nachbesserung von Diesel-Autos verpflichten, der Staat sei aber nicht minder in der Pflicht, großflächige Fahrverbote zu verhindern, und sei dies über finanzielle Anreize. Eine ähnliche Forderung kommt von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU). Statt einer Klimaprämie, schlägt dieser vor, die Kfz-Steuer als "Anreiz zum Kauf eines neuen, emissionsarmen Euro-6-Diesel" zu senken. Kritik am Vorschlag kam aus dem Bundesumweltministerium, aber auch aus der Oppisition von FDP und Grünen. "Die Konzerne sind selbst gefordert und in der Pflicht, die Abgas-Probleme zu lösen und die notwendigen technischen Nachrüstungen bei Diesel-Fahrzeugen schnell vorzunehmen. Das ist keine Aufgabe der Steuerzahler", sagte FDP-Chef Christian Lindner in einem Interview.

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