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Hummer

Hummer hat aus seinem Ursprung als amerikanischer Militär-Geländewagen nie ein Geheimnis gemacht. Als ziviles Gegenstück des HMMWV (High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicle, umgangsprachlich: Humvee), ist es vor allem der martialische Auftritt, der dem Hummer seine einzigartige Präsenz verleiht. Bereits 1992 brachte der Rüstungshersteller AM General mit dem H1 den ersten Hummer auf den Markt, der optisch wie technisch noch stark an das militärische Vorbild erinnerte und vor allem durch Mehrfach-Besitzer Arnold Schwarzenegger, Hummer-Fan der ersten Stunde, an Popularität gewann. 1999 gingen die Markenrechte dann an General Motors, die den schweren H1 optisch zähmten und 2003 als Nachfolge-Modell H2 präsentierten, welches aus dem Geländewagen ein zwar immer noch kompromissloses, aber dafür komfortables Mega-SUV machen sollte. Kritisch blieb der enorme Verbrauch des 330 PS starken V8-Benziners.

Der H3 war die letzte Inkarnation des Hummers

Am hohen Kraftstoff-Verbrauch änderte sich auch mit der 2005 erfolgten Einführung des Nachfolgemodells H3 kaum etwas. Zwar war der letzte von GM in Produktion geschickte Hummer kompakter als seine Vorläufer, schluckte aber immer noch verschwenderisch viel Benzin. Dabei ist der H3 nicht nur von außen deutlich geschrumpft. Auch der 3,7-Liter-Fünfzylinder bleibt mit seinen 246 PS hinter den kraftprotzenden H1 und H2 zurück, stattdessen stellte man beim Entwurf Handlichkeit und Luxus in den Vordergrund. Nach einem geplatzten Verkauf der Marke nach China stellte General Motors die Produktion weiterer Hummer 2009 ein.

Hummer H1 von Tupac: Auktion

Was eine "Hummer"-Auktion!

Zwanzig Jahre nach dessen Tod wurde nun der Hummer H1 von Rap-Legende Tupac versteigert. 300.000 Euro soll er gebracht haben.