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Audi A6 und VW Passat im Vergleichstest

Audi A6 und VW Passat

Fahrkomfort

In puncto Sitzkomfort bietet die A6-Preisliste auch Luxus-Extras, etwa eine Massagefunktion für 1.550 Euro. Doch schon die Sportsitze (635 Euro) überzeugen mit angenehmem Langstreckenkomfort und gutem Seitenhalt. Das aktiv belüftbare (295 Euro) und etwas hoch montierte Gestühl im Passat bietet dagegen kaum Seitenhalt. Das höhere Lautstärkeniveau im Wolfsburger spricht ebenfalls für den Ingolstädter – wie auch der angenehmere Geräuscheindruck im Audi A6. Das Fahrwerk des A6-Testwagens muss ohne einstellbare Dämpfer auskommen. Die nicht zu straffe Grundabstimmung verdaut Querfugen, grobe Unebenheiten oder auch Asphaltflicken daher nicht so souverän wie das VW-Fahrwerk. Dessen DCC-Dämpfer (1.070 Euro) lassen sich in drei Stufen einstellen.

Nachteil: Im Komfortmodus zeigt sich auf welligem Untergrund ein leichtes Nachwippen an der Hinterachse. Positiv: Bei beiden Kandidaten stellten wir auf den Marterstrecken keine störenden Einflüsse in der Lenkung fest. Bei maximaler Beladung, der VW Passat ist dann immerhin 2.130 kg schwer, kommt der Passat an seine Grenzen. Das Wippen nimmt ab, doch der Federweg ist bald erschöpft. Der Audi rollt dagegen voll beladen (2.155 kg) sogar etwas komfortabler ab als vorher.

FahrkomfortMax. PunkteAudi A6 2.0 TDIVW Passat 2.0 TDI BMT
Sitzkomfort vorn150123105
Sitzkomfort hinten1008072
Ergonomie150118121
Innengeräusche503936
Geräuscheindruck1007672
Klimatisierung504336
Federung leer200135137
Federung beladen200142140
Kapitelbewertung1000756719
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Motor & Getriebe

In den Testkandidaten arbeitet der bekannte Zweiliter-Common-Rail-TDI mit 177 PS (Audi) und 170 PS (VW). Dennoch wirkt das gut abgekoppelte Aggregat im A6 bei hohen Drehzahlen etwas zugeschnürter als das des VW. Dafür verbucht der Audi geringe Drehmomentvorteile (plus 30 Nm) sowie eine größere Laufruhe für sich. Der Audi A6 vertraut zudem auf rollwiderstandsoptimierte Leichtlaufreifen. Der Passat-Testwagen wartet mit dem aufpreispflichtigen Doppelkupplungsgetriebe auf, das sich auch verbrauchssenkend auswirken soll.

Deaktivierbare Start-Stopp-Systeme gibt es hier wie dort. Ergebnis: Unsere standardisierte Testfahrt bescheinigt beiden einen Dieselverbrauch von 6,6 Litern pro 100 km. Beim Beschleunigungsduell spielt der VW Passat sein geringes Mindergewicht und die Getriebevorteile aus. Erst bei der Höchstgeschwindigkeit muss er sich dem windschlüpfigeren und passend übersetzten Audi beugen. Dessen manuelles Sechsgang-Getriebe gefällt außerdem mit leichter Bedienbarkeit und präziser Führung.

Motor und getriebeMax. PunkteAudi A6 2.0 TDIVW Passat 2.0 TDI BMT
Beschleunigung150112114
Elastizität10000
Höchstgeschwindigkeit1507470
Getriebeabstufung1008285
Kraftentfaltung503132
Laufkultur1006866
Verbrauch325256256
Reichweite252222
Kapitelbewertung1000645645
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Audi A6 2.0 TDI

PS/KW 177/130

0-100 km/h in 8.60s

Vorderrad, 6 Gang manuell

Spitze 228 km/h

Preis 38.500,00 €

VW Passat 2.0 TDI BMT

PS/KW 170/125

0-100 km/h in 8.30s

Vorderrad, 6-Gang-Doppelkupplung

Spitze 223 km/h

Preis 33.825,00 €