Möchten Sie auf die mobile Seite wechseln?

JA NEIN

Bentley Continental GT und Mercedes CL 600 im Vergleichstest

Wahrer Luxus

Ausstaffiert mit allen erdenklichen technischen und komfortfördernden Finessen und angetrieben von gewaltigen Zwölfzylinder-Triebwerken mit Biturbo-Aufladung, katapultieren sich der 560 PS starke Bentley Continental GT sowie der Mercedes CL 600 mit 517 PS in den Olymp der automobilen Träume

Wem eine S-Klasse in Vollausstattung zu profan erscheint, oder wer nur in Ausnahmefällen mehr als einen Passagier ins Auto bittet, kann es sich leisten, zu einem dieser Coupés zu greifen – entsprechende Bonität vorausgesetzt. Denn Mercedes verkauft den neuen CL 600 zu Preisen ab 153510 Euro, Bentley offeriert den Continental GT für mindestens 177730 Euro. Das zum Test herangezogene GT-Sondermodell namens "Diamond Series" (anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Fertigung im englischen Crewe) schlägt sogar mit 199753 Euro zu Buche. Angesichts dieser Summen erwarten wir mehr als extravagantes Styling und potente Zwölfzylinder-Motoren.

Karosserie

Trotz einer stattlichen Länge von 4,81 Metern herrschen im Bentley nicht gerade üppige Platzverhältnisse. Vorn sitzt man etwas hoch, genießt aber durchaus eine ansprechende Bewegungsfreiheit, aber im Fond wird es eng. Das stark abfallende Dach zwingt zu einer nach vorn gekrümmten Haltung, weshalb sich der Aufenthalt für Erwachsene nur auf Kurzstrecken empfiehlt. Der CL (5,07 Meter) wartet mit spürbar luftigeren Verhältnissen auf. Im Hinterzimmer des 600er fühlen sich zwei Personen sogar dauerhaft wohl. Als überraschend geräumig entpuppen sich auch die Kofferräume: Der Bentley hat ein Stauvolumen von 370 Litern, während der Mercedes CL sogar 490 Liter bietet. Eine kleine Durchreiche (GT: Serie, CL: 351 Euro) bescheinigt den Coupés eine verblüffend praktische Seite. Die Handhabung der unzähligen Funktionen und Einstellungen bedarf indes bei beiden Autos einer Eingewöhnungs- und Lernphase. Besonders der Umgang mit dem zentralen Comand-Controller sowie den zwei so genanntenToggle-Scheiben im Lenkrad des CL will geübt sein. Bei der Sicherheitsausstattung zeigt Mercedes auf, was derzeit möglich ist: Vom Intelligent Light System (Bi-Xenon inklusive Abbiege-, Kurven-, Autobahn-, Landstraßen- und Nebellicht-Funktion) über ein aktives Abstandsradar bis hin zu Nachtsichtassistent und Presafe präsentiert die Stuttgarter Nobel-Karosse ein fast lückenloses Netzwerk. Der Bentley verzichtet zwar auf solche Details, schützt seine Insassen aber ebenfalls umfangreich und besitzt sogar an allen vier Plätzen Isofix-Bügel – ein Tribut an die Rechtslenker-Versionen.

KarosserieMax. PunkteMercedes CL 600Bentley Continental GT
Raumangebot vorn1008276
Raumangebot hinten1004132
Übersichtlichkeit703638
Bedienung/ Funktion1006670
Kofferraumvolumen1004026
Variabilität10035
Zuladung/ Anhängelast801922
Sicherheit15013075
Qualität/ Verarbeitung200195190
Kapitelbewertung1000612534
Bewertung aller Fahrzeuge ansehen

Inhaltsübersicht

Autos im Test

Mercedes CL 600

PS/KW 517/380

0-100 km/h in 4.20s

Hinterrad, 5 Gang Automatik

Spitze 250 km/h

Preis 153.510,00 €

Bentley Continental GT

PS/KW 559/411

0-100 km/h in 4.70s

Allradantrieb, permanent, 6 Gang Automatik

Spitze 318 km/h

Preis 177.730,00 €