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Braune TÜV-Plakette läuft ab (Hauptuntersuchung)

TÜV überziehen kostet extra

Klebt auf dem Kennzeichen noch die braune TÜV-Plakette, wird der nächste Termin zur Hauptuntersuchung bei TÜV, GTÜ, DEKRA oder KÜS fällig. 2017 gilt der rosa Stempel.

Alle Jahre wieder ist es soweit: Das Auto muss in die Werkstatt zur Hauptuntersuchung (TÜV), um die Prüfung auf Vorschriftsmäßigkeit sowie Umweltverträglichkeit über sich ergehen zu lassen im Hinblick auf mögliche Sicherheitsmängel. Wer eine braune Plakette an den Kennzeichen seines Fahrzeuges angebracht hat, der muss noch im Jahr 2016 bei TÜV, GTÜ, DEKRA oder KÜS zum ausgiebigen Check vorfahren. Ist der Jahreswechsel erstmal vollzogen und am Wagen befindet sich immer noch die alte braune Plakette drohen ein Bußgeld und bei mindestens zwei Monaten Verzug noch eine vertiefte zusätzliche HU mit weiteren Zusatzkosten, so eine Information der Prüforganisation DEKRA.

Bildergalerie: TÜV-Plaketten und ihre Bedeutung

Häufigste TÜV-Mängel im Video:

 

Braune Plakette: TÜV noch 2016 fällig

Bußgelder: Wer bei Pkw, Motorrad und leichtem Anhänger die Frist für die HU um mehr als acht Monate überzieht, muss ein Bußgeld zahlen. Im Rahmen der Punktereform 2014 stieg die Strafe um 20 auf 60 Euro. Statt ehemals zwei Punkten gibt es dafür nur noch einen Punkt in Flensburg, allerdings ist der Führerschein auch schon nach acht statt bisher 18 Punkten weg! Das Überziehen des HU-Termins um mehr als zwei Monate kostet 15 Euro, um mehr als vier und bis zu acht Monaten 25 Euro. Bei Nutzfahrzeugen mit jährlicher HU-Pflicht beträgt das Bußgeld fürs Überziehen bei bis zu zwei Monaten 15 Euro, bei zwei bis vier Monaten 25 Euro. Für mehr als vier und bis zu acht Monate werden 60 statt 40 Euro fällig, und es gibt einen Punkt. Liegt der verpasste HU-Termin länger als acht Monate zurück, werden 75 Euro fällig, es droht ein Punkt.

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Patrick Freiwah