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Fisker EMotion (2017): Luxus-E-Auto (Update)

Fisker E-Auto heißt EMotion

Ein neues Luxus-E-Auto von Henrik Fisker hört auf den Namen EMotion und kommt in der zweiten Jahreshälfte 2017 mit revolutionärer Akku-Technik, 650 Kilometern Reichweite und futuristischem Design.

Henrik Fisker ist zurück mit einem neuen, reinen E-Auto, das auf den Namen Fisker EMotion (2017) hört. Nachdem er mit seinem ersten Auto, dem Fisker Karma, einem Elektro-Luxusauto mit Range-Extender, scheiterte, liegen nun alle Hoffnungen in dem neuen Flügeltürer. Im zweiten Halbjahr 2017 will der dänische Designer, der Sportwagen wie den BMW Z8 oder den Aston Martin DB9 entwarf, den Fisker EMotion präsentieren, der über 650 Kilometer Reichweite verfügen soll. Einer neuartigen Akku-Technologie sei Dank. Das Design soll die fortschrittliche Linie widerspiegeln, wie die ersten offiziellen Fotos zeigen. Scherenartig, gegenläufig öffnende Türen (im Englischen butterfly doors) heben den sportlichen wie geräumigen Fisker EMotion (2017) von der Masse ab. Die Front erinnert an Lamborhini, wohingegen die bumerangförmigen Scheinwerfer den aggressiven Anspruch des Fiskers mit eigenständiger Formensprache unterstreichen. Ebenso futuristisch wie das Design, sind die verwendeten Materialien. So setzt Fisker auf viel Karbon und Aluminium für die Karosserie, um das E-Auto möglichst leicht zu halten. Dank des modernen Antriebsstrangs soll der Fisker EMotion so nicht nur die enorme Reichweite von rund 650 Kilometern schaffen, sondern auch eine Höchstgeschwindigkeit  von 259 km/h erreichen.

Bildergalerie starten: Fisker EMotion (2017)

Fisker Karma im Video:

 

Fisker EMotion kommt im zweiten Halbjahr 2017

Der Antrieb des neuen Fisker EMotion (2017) stammt von einer neuen Tochterfirma namens Fisker Nanotech. Die neuen Wunder-Batterien werden zwar auch Lithium enthalten, den konventionellen Lithium-Ionen-Akkus durch eine neuartige Verpackung und leichtere Materialien aber überlegen sein, so Fisker. Nicht nur die Reichweite, auch die Lebensdauer soll dadurch signifikant steigen. Die neuartige Akku-Technologie ist angeblich allen bisherigen Systemen deutlich überlegen und wird deshalb den Massenmarkt erobern, ist sich Fisker sicher: "Auch dort werden wir mehr Reichweite für weniger Geld bieten als die Konkurrenz." Während für den Fisker EMotion (2017) noch kein Preis bekannt ist, denkt der Designer schon weiter: Nach dem Luxus-Elektroauto soll ein massenkompatibler Wagen folgen, der preislich unter 40.000 Euro liegt. Damit bekäme nach dem Tesla Model S dann auch Model 3 Konkurrenz. Eine Vorstellung, die Elon Musk gar nicht schmecken dürfte. Musk hatte sich schon nach Erscheinen des Fisker Karma negativ über ihn geäußert und den Wagen ein mittelmäßiges dafür aber teures Produkt genannt. Man darf gespannt sein, wie diese elektrisierende Story zwischen ziemlich besten Feinden und ihren Produkten weitergeht.

Mehr zum Thema: Fisker Karma im Fahrbericht

Lena Reuß/Alexander Koch/Michael Strathmann