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Die besten Kompakt-Vans: Seat Altea XL 2.0 TDI DSG Style

Test-Ratgeber: Daten, Messwerte, Kauftipp

Bewährte Technik von VW, vernünftige Preise: Der Spanier blieb trotzdem nur ein Geheimtipp

Anders als Skoda kam die VW-Tochter Seat bislang nicht so richtig in Fahrt. Eine teils seltsame Modellpolitik und anfängliche Qualitätsprobleme haben dem Ansehen der Marke geschadet. Beides ist mittlerweile längst Geschichte, trotzdem sind Autos wie der Kompaktvan Seat Altea nach wie vor nicht mehr als ein Geheimtipp. Dabei sind die Gene vorzüglich: moderne Turbo-Benziner und Turbodiesel von VW, die Plattform des Erfolgsmodells Golf, gute Qualität zu günstigen Preisen. So gibt es den Altea in der empfehlenswerten 19 Zentimeter längeren XL-Version und mit 85-PS-Benziner schon ab 15.990 Euro. Allerdings ist die Ausstattung recht bescheiden und lässt sich in diesem Fall auch nur begrenzt erweitern. Und Wunderdinge darf man von dem Triebwerk auch nicht erwarten.

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Da ist ein Zwei-Liter-Diesel mit 140 PS schon etwas anders, zumal das Fahrwerk des sportlich ambitionierten Spaniers keine Probleme bereitet. Die Federung ist zwar etwas hart, aber erstaunlich schluckfreudig. Der Laderaum fasst bis zu 1604 Liter, wenn die Rücksitzlehne komplett umgelegt ist. Durch einen doppelten Laderaumboden entsteht dann eine ebene Fläche, darunter bleibt ein geräumiges Fach für Kleinkram. Für weniger aufwändige Transportaufgaben lässt sich die Rücksitzbank um bis zu 14 Zentimeter in Längsrichtung verschieben. Ansonsten ist das Raumangebot auf allen Plätzen gut, eine dritte Sitzreihe ist für den Seat Altea XL nicht im Angebot. Dafür ist der lange Altea in der Version Freetrack auch mit Allradantrieb und mehr Bodenfreiheit erhältlich.
Klaus Uckrow

FAZIT
Mit einem moderaten Aufschlag von 700 Euro für die Langversion ist der Seat Altea XL eindeutig der bessere Altea, mit bis zu 1604 Liter Ladevolumen aber auch dann noch nicht einer der größten Kompaktvans. Die Qualität des Spaniers gefällt, die Technik von VW ist modern und solide.

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