Audi A7 Sportback (2017): Preis & Technik Audi stellt seinen Luxusliner für Selbstfahrer vor

von Thomas Geiger 20.10.2017

Der neue Audi A7 Sportback (2017) ist vorgefahren. Wir haben alle Informationen zu den Motoren, den technischen Innovationen und den Preis. 

Kurz nach der Premiere der neuen Luxusklasse schieben die Herren der Ringe die zweite Auflage des Audi A7 Sportback (2017) hinterher. Während das Flaggschiff bei allem sportlichen Anspruch die formelle Luxuslimousine für Chefs und Chauffeure gibt, will der nächste A7 Sportback der lässige Luxusliner für verwöhnte Selbstfahrer werden. Und ganz nebenbei ist er auch noch ein bisschen billiger – schließlich starten die Preise zur Markteinführung im Frühjahr 2018 bei 67.800 Euro. Dafür gibt es ein viertüriges Coupé mit dem vom Vorgänger je nach Gusto geliebten oder gehassten Yacht-Heck, das sich ansonsten den Stil des neuen A8 zu eigen macht: Die entschlossenere Front hat einen ähnlich präsenten Grill und genauso stechende Scheinwerfer, die Silhouette des 4,97 Meter langen Blickfangs wirkt flacher und gestraffter und hinten sieht man beim Audi A7 Sportback (2017) wie bei künftig allen Audis aus der Oberklasse das durchgehende rote Lichtband, über dem sich ab Tempo 120 elektrisch ein Spoiler aus der bis ins Dach reichenden Heckklappe erhebt.

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Audi A7 Sportback (2017): Preis startet bei 67.800 Euro


Noch deutlicher sind allerdings die Parallelen zwischen A8 und Audi A7 Sportback (2017) im Innenraum. Denn genau wie im Flaggschiff haben die Bayern auch dem Sportback fast alle Schalter und Knöpfe verbannt. Stattdessen blickt man auf eine coole und cleane Landschaft aus Klavierlack und Glas, unter dem Touchscreens und Sensorfelder flimmern. Nur die Lüfterdüsen verstellt man künftig wieder manuell und das digitale Cockpit wirkt auf den ersten Blick ein bisschen kleiner. Eine der wenigen Tasten trägt das Kürzel „AI“ und steht für Audis künstliche Intelligenz und damit für ein Heer an Assistenzsystemen bis hin zum automatischen Garagenparken. Nur vom autonomen Staupiloten ist für den A7 noch keine Rede. Erstens, weil der dem Flaggschiff vorbehalten bleiben soll. Zweitens, weil die nötigen Sensoren womöglich den Preisrahmen gesprengt hätten und drittens, weil man sich in einem leidenschaftlichen Gran Tourismo wie dem Audi A7 Sportback (2017) selbst bei zähfließendem Verkehr das Steuer nicht aus der Hand nehmen lassen will. 

 

Die Motoren des neuen Audi A7 Sportback

Als treibende Kraft gibt es für den Audi A7 Sportback (2017) zunächst ausschließlich den neuen V6-Benziner aus dem A8, der nach der geänderten Nomenklatur als A7 55 TFSI verkauft wird. Immer mit Allrad und Siebengang-DSG gekoppelt, kommt er auch im Sportback mit dem neuen 48-Volt-Starter, der die Start-Stopp-Funktion verbessert, die Rekuperationsleistung erhöht und zugleich beim Anfahren ein bisschen boosten kann. So schafft der 340 PS und 500 Newtonmeter starke Dreiliter den Sprint in 5,3 Sekunden, dürfte ziemlich mühelos das selbstgewählte Limit von 250 km/h erreichen und soll auf dem Prüfstand trotzdem mit 6,8 Litern auskommen. Kurz danach kommen weitere Sechs- und Vierzylinder auch als Diesel und im Lauf des Lebenszyklus auch wieder ein S und wahrscheinlich sogar ein RS7. Die sonst eigentlich 100 Kilometer weiter im Süden beheimatete Freude am Fahren will Audi aber nicht nur mit dem neuen Motor und der Aussicht auf noch mehr Leistung schüren. Sondern zum ersten Mal bekommt der Audi A7 Sportback (2017) eine aktive Hinterachslenkung, mit der sich virtuell der Radstand verkürzt und das Coupé in Kurven deutlich agiler werden soll.

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von Thomas Geiger von Thomas Geiger
Unser Fazit

Der neue Audi A7 Sportback (2017) wirkt sehr viel gefälliger und vor allem frischer als sein zuletzt etwas verstaubter Vorgänger, macht insbesondere innen einen riesigen Schritt und bekommt mit all der Technologie aus dem A8 reichlich Rückenwind. Doch leicht dürfte sein Start nicht werden. Schließlich fällt er zusammen mit der Premiere des nächsten Mercedes CLS und einem neuen Achter von BMW. Während die Kunden im Sportback etwas locken lassen sollen, dürfte deshalb die Anspannung in Ingolstadt um so größer werden.

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