Audi R6 (2018): Erste Informationen Kommt quattro-Urahn Audi R6?

Mit dem Audi quattro concept zeigte Audi bereits, wie ein neuer Mittelmotor-Sportwagen die Lücke zwischen TT und R8 füllen könnte. Spekulationen zufolge könnte der Audi R6 tatsächlich 2018 in Serie gehen.

Mit dem quattro concept und Sport quattro concept zeigte Audi bereits zwei Studien, die nicht nur dem Namen nach das Erbe des 1980er-Jahre-Sportlers Audi quattro weitertragen sollten. Auch optisch machten sie mit dicken Backen und kurzen Überhängen ganz auf quattro. War bislang eine quattro-Nachfolger allerdings reine Spekulation, scheinen die Pläne Medienberichten zufolge endlich soweit gereift, den quattro tatsächlich (wieder) in Serie zu bauen. Sowohl als Coupé als auch als Spyder angeboten, könnte der neue Sportler Audi R6 heißen. In den Abmessungen genau zwischen TT und R8 positioniert, soll der neue R6 dem Vernehmen nach auf der Plattform der Konzernbrüder Porsche 718 Boxster und 718 Cayman aufbauen. Die Vorteile dieser Kooperation liegen auf der Hand: Die gemeinsame technische Basis reduziert für beide Autohersteller die Kosten, bietet aber dank neuen Vierzylinder-Motoren in 718 Boxster und 718 Cayman ausreichend Raum für einen Audi-typischen Antrieb. Damit wäre auch klar, dass nicht wie bei der 2013er Studie Audi Sport quattro concept ein Hybrid-Antrieb für den Vortrieb sorgt, sondern ein klassischer Verbrenner.

 

Neuer R6 füllt Lücke zwischen TT und R8

Mutmaßlich kommt ein alter Bekannter – der 2,5-Liter-Fünfzylinder aus Audi RS 3 und Audi TT RS – im Audi R6 zum Einsatz. Der Fünfender würde nicht nur für mächtig Leistung im Audi R6 sorgen – in verschiedenen Ausbaustufen bis zu 400 PS –, sondern auch für den nötigen Respektabstand zum größeren Bruder R8 (V10 und 540 PS). Doch wird vermutlich auch der Audi R6 vom Allradantrieb quattro profitieren. Im Unterschied zum ähnlich starken Audi TT RS soll der R6 mit großer Sicherheit auf das Mittelmotor-Konzept aufbauen, was eine annähernd ausgeglichene Gewichtsverteilung zur Folge hätte. Das klingt doch nach idealen Voraussetzungen, das quattro-Erbe weiterzutragen – nur eben mit dem Motor in der Mitte, anstatt in der Front.

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