Audi A4 Facelift (2019): Illustration (Update!) Umfangreiches Facelift für den A4

von Stefan Miete 18.10.2017

Der Audi A4 wird sich 2019 einem umfangreichen Facelift unterziehen. Wie die erste Illustration zeigt, werden die Eingriffe ins Blech tieferer Natur sein: ein größerer Grill, ausgeprägtere Radkästen und neue Leuchten. Alle Informationen zur Mittelklasse!

Obwohl der Audi A4 qualitativ und fahrdynamisch überzeugt, bleiben die Verkäufe hinter den Erwartungen zurück. Insbesondere das zu stark am Vorgänger orientierte Design steht in der Kritik. Für Abhilfe soll das umfangreiche Audi A4 Facelift (2019) sorgen, das selbst vor den Außenblechen nicht Halt macht. Statt der üblichen Stoßfänger-Kosmetik werden die komplette Frontmaske, die Kotflügel, sämtliche Leuchten und auch die Hauben auf Vordermann gebracht. Einzig die Rohkarosse samt der Fensterausschnitte und das Dach dürften unberührt bleiben. Beim Rest aber soll endlich die vielversprechende Linie von Chef-Designer Marc Lichte sichtbar werden, der die "Prologue"-Studien schuf und der zu Audi stieß, als der A4 längst fertig war. Dazu zählen beispielsweise das Sichtbarmachen des Allradantriebs durch stärker betonte Radhäuser und der breite Grill. Zu den technischen Neuerungen der umfangreichen, für 2019 geplanten Überarbeitung gehören zusätzliche Versionen unterschiedlicher Mild-Hybride mit 12 und 48 Volt. Audi verspricht sich durch das frühere Ausschalten des Motors im Start-Stopp-Betrieb zusätzliche Kraftstoffersparnis, da Nebenaggregate (Lenkung, Klimaanlage) dann elektrisch versorgt werden können. Eine Plug-in-Hybrid-Lösung wie beim technisch verwandten Q5 (2.0 TFSI, 252 PS plus zwei E-Motoren, 54 und 115 PS) gilt beim Audi A4 Facelift (2019) als unwahrscheinlich, da sich wegen der absehbar überschaubaren Nachfrage beide Modelle in die Quere kommen würden.

Alles zum Audi A4 (Video):

 

 

Illustration: Kommt so das Audi A4 Facelift (2019)?

Wie die Diesel-Palette des Audi A4 Facelift (2019) künftig aussehen soll, hat weniger technische als politische Gründe: Vieles spricht dafür, dass die kräftigen und dabei sehr sparsamen TDI im Programm bleiben, die derzeit ein Spektrum von 122 bis 272 PS abdecken und größtenteils mit SCR-Katalysator erhältlich sind. Und auch das Angebot der Erdgas-Varianten (A4 g-tron, 170 PS) soll ausgebaut werden. Die Aufwertung des A4 wird teuer, daher soll das Modell noch lange laufen. Vor 2023 ist mit einer Ablösung durch den auf dem Querbaukasten basierenden A4 ist nicht zu rechnen. Ein weiterer Grund ist das zeitgleiche Heranreifen einer weiteren, für die Zukunft des VW-Konzerns wichtigen Technologie: Gemeint ist der Modulare Elektrifizierungsbauksten, kurz MEB, dessen Module bedingt mit denen des Querbaukastens kompatibel sein werden. Somit wird es einen vollelektrifizierten A4 erst mit dem Abschied vom Längsbaukasten geben, und nicht etwa schon mit dem Audi A4 Facelift (2019).

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