Alkohol am Fahrrad-Lenker: Führerschein-Entzug droht Betrunken Radfahren

27.01.2017

Wer mit Alkohol im Blut Fahrrad fährt, riskiert unter Umständen sogar seinen Auto-Führerschein. Die Versicherungsexperten von direct line klären, wann es brenzlig wird

Tritt man nach einem feucht-fröhlichen Abend den Heimweg mit dem Drahtesel an, kann das nicht nur gefährlich und teuer werden, sondern unter Umständen auch den Autoführerschein kosten. Denn stark alkoholisiert auf das Fahrrad zu steigen, ist keine bloße Ordnungswidrigkeit, für die es ein Bußgeld geben kann, sondern eine Straftat.

 

Alkohol am Fahrrad-Lenker: Führerschein-Entzug droht

Hat der Radler mindestens 1,6 Promille im Blut oder zeigt bereits bei einem geringeren Pegel sichtliche Fahrauffälligkeiten, riskiert er seinen Führerschein. Die Fahrerlaubnisbehörde wird in einem solchen Fall prüfen, ob die Person generell ungeeignet ist, ein Auto zu fahren. Denn der Radler, der stark betrunken mit dem Fahrrad am Straßenverkehr teilnimmt, könnte dies künftig auch mit seinem Auto tun.

Verläuft die – umgangssprachlich oft auch als „Idiotentest“ bezeichnete – medizinisch-psychologische Untersuchung einwandfrei, kann der Radfahrer seinen Führerschein behalten. Besteht er diese jedoch nicht oder verweigert sie sogar, muss er mit dem Entzug des Führerscheins durch die Behörde rechnen.

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