Zweitwagenversicherung: So spart man Den Zweitwagen günstig versichern

01.12.2016

Bei einer Zweitwagenversicherung sind viele oft von den hohen Kosten überrascht. Wir verraten wie man bei den Tarifen sparen kann und vergleichen die Anbieter in drei fiktiven Beispielen. Außerdem beantworten wir die wichtigsten Fragen.

Wer sich zum ersten Mal mit einer Zweitwagenversicherung beschäftigt, erlebt oft eine böse Überraschung: Der neue Kleinwagen ist teuer als der große Familienkombi, dabei hatte man eigentlich erwartet Geld zu sparen. Dass die Zweitwagenversicherung so teuer ist, liegt daran, dass viele Anbieter die Besitzer von Zweitautos wie Fahranfänger behandeln – sie weisen ihnen eine neue und damit niedrige Schadenfreiheitsklasse (SFK) zu. Wer einen versichert, fängt hier in der Regel wieder bei SFK 0 an – egal, wie viele Jahre er mit seinem Erstwagen schon unfallfrei unterwegs ist. Einige Anbieter stufen den Zweitwagen auch bei SFK 1/2 ein, aber in den letzten Jahren ist etwas Bewegung in die Zweitwagen-Einstufung gekommen: Die meisten Versicherungen bieten mittlerweile eine verbesserte Regelung an. Je nach Höhe der Erstwagen-Einstufung können Kunden mit ihrem neuen Auto in den Klassen zwei bis fünf starten. Einige wenige Versicherungen wie beispielsweise die Admiral Direkt oder die Direct Line haben dagegen komplett mit der teuren Einstufungs- Praxis bei der Zweitwagenversicherung gebrochen: Sie ordnen den Zweitwagen in der gleichen Schadenfreiheitsklasse ein wie das erste Auto.

Bei Beiträgen für Kfz-Versicherung sparen (Video):

 

So spart man bei der Zweitwagenversicherung

Verbesserte Tarife für die Zweitwagenversicherung gibt es bei vielen Assekuranzen allerdings nur, wenn beide Autos bei ihnen versichert sind. Auch der aktuelle Wagen des Partners kann nicht so einfach zum eigenen Zweitwagen umgestuft werden: Bei einigen Versicherungen gelten die Angebote nur für neu angemeldete Fahrzeuge. Außerdem schließen viele Anbieter junge Fahrer von den vergünstigten Zweitwagen-Tarifen aus. Doch gerade bei Fahranfängern lohnt sich die Zweitwagenversicherung. Denn sie steigen bei ihrer ersten Kfz-Versicherung in der Regel bei SFK 0 ein. Je nach Anbieter können sie beim Zweitwagen aber schon bei Stufe ½ einsteigen, sodass bis zu 20 Prozent gespart werden könnten. Wichtig ist: Das Kind als weiteren Fahrer unbedingt angeben, wenn ihr Auto bei den Eltern als Zweitwagen versichert wird – selbst wenn Vater oder Mutter bei der SFK ganz von vorn anfangen müssen. Wird an dieser Stelle getäuscht, kann die Versicherung im Ernstfall die Zahlung verweigern. Bei welchen Zweitwagenversicherungen besonders viel gespart werden kann, haben wir anhand von drei Beispielen mit dem Vergleichsportal Check24.de ermittelt. Wir zeigen sie in der Bildergalerie. Die wichtigsten Fragen zur Zweitwagenversicherung beantworten wir hier:

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Was ist die Schadenfreiheitsklasse?
Die Schadenfreiheitsklasse gibt den Rabatt an, den Autobesitzer für jedes Jahr ohne gemeldeten Kaskoschaden bekommen. Steigt die Klasse, sinkt der Beitrag. Muss die Versicherung nach einem Unfall aber zahlen, wird der Fahrer zurückgestuft – der Tarif wird wieder teurer. Das gilt sowohl für die Erst- als auch für die Zweitwagenversicherung.

Muss ich den Zweitwagen beim gleichen Anbieter wie den Erstwagen versichern?
Eine Pflicht beide Fahrzeuge bei einem Anbieter zu versichern, gibt es nicht. In der Regel ist es aber empfehlenswert die gleiche Versicherung für den Zweitwagen zu wählen, da man so häufigvon Rabatten profitieren kann.

Muss der Versicherungsnehmer auch der Fahrzeughalter des Zweitwagens sein?
Versicherungsnehmer und Fahrzeughalter können zwei unterschiedliche Personen sein. Wenn es sich jedoch um dieselbe Person handelt, kann man bei der Zweitwagenversicherung oft sparen.

Steigt man als Fahranfänger wieder bei SFK 0 ein, wenn man das Auto als Erstwagen übernimmt?
Fahranfänger sollten früher oder später selbst als Versicherungsnehmer eintreten, da sie nur so ihre SFK verbessern können und von den Rabatten profitieren. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, wie sie auf dem Zweitwagen angesammelte schadenfreie Jahre übernehmen können. Der SChadenfreiheitsrabatt lässt sich nämlich übertragen, sofern nachgewiesen werden kann, dass das Auto wirklich von der Person gefahren wurde.

Wird die Versicherung meines Erstwagens teurer, wenn ich mit dem Zweitwagen einen Unfall baue?
Nein, das ist nicht der Fall. Beide Versicherungsverträge werden isoliert voneinander betrachtet. Wenn mit dem Zweitwagen ein Unfall gebaut wird, wirkt sich das nicht auf die Kosten für den Erstwagen aus. Aber Vorsicht: Manche Versicherer bauen in ihren Verträgen eine Klausel ein, die Erst- und Zweitwagen koppelt, sodass im Schadensfall auch die Beiträge für das Hauptauto steigen.

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