Wildunfall - Maßnahmen: Mehr Sicherheit dank Forschungsprojekt Bis zu 80 Prozent

18.10.2013

2012 gab es rund 2500 Wildunfälle auf deutschen Straßen - mit Personenschaden. Anhand eines Forschungsprojektes soll diese Zahl verringert werden. Eine erste Bilanz fällt positiv aus

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jagdverband hat der ADAC ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, um die Wildunfall-Zahlen in Deutschland nach unten zu schrauben. Nun kann das Bemühen, mehr Sicherheit für Mensch und Tier zu erlangen, eine erste positive Zwischenbilanz vorweisen. Dank des Einsatzes von Duftzäunen und blauen Reflektoren ist die Zahl der Wildunfälle örtlich um bis zu 80 Prozent reduziert worden.

 

Wildunfall - Vorsorge: 25 Versuchsstrecken zu Testzwecken

Den Schauplatz für die Maßnahmen bilden 25 Versuchsstrecken im Bundesland Schleswig-Holstein, an welchen zuvor allesamt häufig Zwischenfälle registriert wurden. Ziel ist es, bis 2015 die langfristige Wirksamkeit zu untersuchen und den Einsatz optimieren zu können. Unterstützt wird das Gemeinschaftsprojekt auch vom schleswig-holsteinischen Landwirtschaftsministerium, dem zuständigen Landesjagdverband und weiteren Organisationen. Für die Durchführung ist das Institut für Wildbiologie in Göttingen zuständig.

Im vergangenen Jahr 2012 wurden in ganz Deutschland etwa 2500 Wildunfälle registriert, bei den auch Personen zu Schaden kamen. Eine vorläufige Auswertung für das Jagdjahr 2012/2013 ergibt, dass es insgesamt 210.000 Kollisionen zwischen Mensch und Tier gab.  "Trotz jahrelanger Aktivitäten gegen Wildunfälle gab es bislang kaum belastbare wissenschaftliche Daten über die Wirksamkeit der verschiedenen Maßnahmen. Die ersten Ergebnisse des Projekts stimmen mich optimistisch und zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind", so ADAC Präsident Peter Meyer.

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