Volvo S90 (2016): Preis (Update) Volvo S90 startet bei 42.750 Euro

25.01.2017
Inhalt
  1. Preis für den Volvo S90 startet bei 42.750 Euro
  2. Volvo S90 kommt mit Pilot Assist
  3. Volvo S90 im Euro-NCAP-Crashtest

Der Volvo S90 (2016) ist die Oberklassen-Limousine des schwedischen Autobauers und steht seit Juli 2016 zu einem Einstiegspreis von 42.750 Euro bei den Händlern. Die aktuellen Crashtest-Ergebnisse zeigen wie viel Sicherheit im neuen Flaggschiff der Schweden steckt.

Die Preise für den neuen Volvo S90 (2016) startet bei Basisversion ab 42.750 Euro. Für das Modell T6 AWD Inscription mit 320 PS werden 61.450 Euro fällig. Seit Juli 2016 wird der S90 an die deutschen Händler ausgeliefert. Mit dem neuen Volvo S90 nehmen die Schweden endgültig Abschied von den nordischen Traditionen. Denn die Zeiten, in denen die Autos aus Göteborg so kantig wie Legosteine und so schlicht aber funktional wie die Möbel von Ikea waren, sind offenbar ein für allemal vorbei. Als wenn es dafür nach der Neuauflage des XC90 in diesem Sommer noch eines Beweises bedurft hätte, treiben die Schweden ihren Stilwechsel deshalb jetzt beim neuen Flaggschiff S90 auf die Spitze: Klar und clean, aber trotzdem voller Leidenschaft gezeichnet und innen so nobel und modern gestaltet wie ein Designerhotel in Stockholm, gab die Fünf-Meter-Limousine zur Premiere auf der Detroit Auto Show 2016 den krassen Gegenentwurf zur deutschen Konkurrenz. Es gibt aber auch Parallelen zur neuen E-Klasse, die ebenfalls in Detroit Weltpremiere feierte: Auch bei den Schweden ist der Kombi zumindest in Europa das wichtigere Modell und folgte deshalb in kurzem Abstand schon im September.

Volvo Modellpalette bis 2016 im Video:

 
 

Preis für den Volvo S90 startet bei 42.750 Euro

So unkonventionell wie das Design mit dem riesigen Grill, den T-förmigen Tagfahrleuchten oder dem eigenwillig glatten Heck und das Ambiente mit dem riesigen Touchscreen in der Mittelkonsole, so eigenwillig ist auch der Antrieb der schwedischen Oberklasse-Limousine. Denn mit dem Wechsel auf die neue Plattform beschränken sich die Schweden auch beim Volvo S90 auf Vierzylinder-Motoren mit zwei Litern Hubraum und machen nur noch beim Sprit und beim Softwarestand für die Motorsteuerung einen Unterschied. Deshalb wird es genau wie beim XC90 zwei Diesel mit 190 oder 225 PS sowie zwei Benziner mit 254 oder 320 PS geben. Und für Überzeugungstäter mit schwerem Gasfuß kommt als gleichermaßen sportlichste wie sparsamste Variante der Volvo S90 T8 mit Plug-In-Hybrid und 400 PS. Der sollte für den Spurt von 0 auf 100 km/h nicht viel mehr als fünf Sekunden brauchen und zumindest in der Norm mit weniger als zwei Litern zufrieden sein. Schließlich schafft er mindestens ein Drittel der Messdistanz ganz ohne Sprit.

 

Volvo S90 kommt mit Pilot Assist

Der Volvo S90 will A6, 5er und E-Klasse aber nicht nur mit einem ganz eigenen Weg beim Design und der freiwilligen Selbstbeschränkung beim Antrieb kontern. Auch die Schweden haben sich voll dem autonomen Fahren verschrieben und feiern den Volvo S90 als wichtigen Schritt in diese Richtung, denn mit dem neuen Flaggschiff geht auch der neue Pilot Assist an den Start, der bis Tempo 130 alleine die Spur hält und sich dafür nicht einmal am Vordermann orientieren muss. Während die Autofahrer überall in der entwickelten Welt davon profitieren werden, gibt es zumindest ein Detail, mit dem die Schweden doch auf ihre nordischen Eigenheiten Rücksicht nehmen: Als erstes Auto der Welt bremst der Volvo S90 nicht nur automatisch für andere Fahrzeuge oder Fußgänger, sondern auch für Elche.

 

Volvo S90 im Euro-NCAP-Crashtest

Gemeinsam mit seinem Kombi-Bruder V90 wurde der Volvo S90 von der Euro NCAP einem Crashtest unterzogen. Dabei zeigen sich die Limousine wie auch der Kombi als vorbildlich. Das Ergebnis: Fünf von fünf Sternen. Bewertet wurden die Kategorien Schutz von Erwachsenen, Schutz von Kindern, Fußgängerschutz und Assistenzsysteme. Alle Insassen, sowohl Erwachsene als auch Kinder sind im Volvo S90 gut geschützt (95 bzw. 80 Prozent). Erwachsene Beifahrer und kleine Kinder laufen lediglich Gefahr bei einem Frontalzusammenstoß im im Brust- und Bauchbereich verletzt zu werden. Beim Fußgängerschutz besteht der S90 mit 76 Prozent. Es besteht lediglich das Risiko von Beinverletzungen am Stoßfänger vorne. Und da der Volvo bereits in der Basisversion mit umfangreichen Assistenten ausgestattet ist, erntet er auch in dieser Kategorie eine Best-Wertung mit 93 Prozent.

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Thomas Geiger

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