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Vergleichstest - Günstige Kleinwagen

Durchgestartet

Fahrkomfort

Bleiben wir noch etwas bei den orthopädisch relevanten Betrachtungen und inspizieren das Gestühl eingehender. Um es kurz zu machen: Es gibt schlechtere, aber auch erheblich bessere Sitze als die der Kandidaten. Die Sitzflächen könnten länger ausfallen, der Seitenhalt in Kurven an Präsenz zulegen. Mal stört die viel zu weiche Polsterung wie im C2, mal der Falten werfende Bezug des Picanto. Am besten gefällt noch der Getz, dessen Sitze angenehm straff geraten sind und sich per Rändelräder in Höhe und Sitzneigung justieren lassen. Allen dreien fehlts allerdings an nennenswerter Lendenwirbelunterstützung und damit an ausgeglichener Langstreckentauglichkeit. Noch ein Vorurteil, bitte? Nach landläufiger Meinung gelten französische Autos als kurvenscheue Straßensänften. Der C2 überrascht vielmehr mit straffer Federung, die langwellige Anregungen zwar ordentlich wegfiltert, gelegentlich aber zu stößigem Ansprechverhalten und Karosseriegeräuschen neigt. Wirklich unangenehm ist das allerdings nie. Im direkten Vergleich fallen Hyundai und Kia etwas ab, die von Unebenheiten zum Teil zum Karosseriezittern animiert werden. Dagegen stellen wir auf Autobahnen bei Richtgeschwindigkeit bei unserem Trio ein akzeptables Geräuschniveau sowie hohe Fahrwerksruhe fest.

FahrkomfortMax. PunkteKia Picanto 1.1 EXCitroën C2 1.1iHyundai Getz 1.1 GL
Sitzkomfort vorn150688084
Sitzkomfort hinten100353134
Ergonomie150848084
Innengeräusche50312427
Geräuscheindruck100404544
Klimatisierung50201818
Federung leer200708072
Federung beladen200535052
Kapitelbewertung1000401408415
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Motor & Getriebe

60 (Citroën) bis 65 PS (Kia) taugen zum Bäume ausreißen nur bedingt. Und dennoch wirkt keiner der Probanden untermotorisiert. Im Gegenteil: Von der leichten Anfahrschwäche des C2 abgesehen, ziehen diese vom Start weg gut davon und wissen mit Beschleunigungswerten von rund 15 Sekunden auf Tempo 100 zu überzeugen. Das zählt nicht zu den Qualitäten für Kavalierstarts oder gewagte Überholmanöver, reicht aber in nahezu allen Verkehrssituationen völlig aus. Allerdings sollte die Pariser Zentrale der Schaltung des C2 mehr Exaktheit und kürzere Wege spendieren, um noch mehr Quirligkeit zu erzeugen. Auffallend spritzig setzt sich hingegen der Kia in Szene: Dank seines passend abgestuften Getriebes und des auffallend gut am Gas hängenden Motors ist der Wieselcharakter des Picanto besonders ausgeprägt. Mit dem im Vergleich günstigsten Verbrauch von 6,3 Liter Normal auf 100 Kilometern unterbietet er die Konkurrenten zudem deutlich. Mit 8,2 Litern fällt hingegen der Getz negativ aus dem Rahmen. Dass der Hyundai zudem in puncto Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit das Schlusslicht markiert, sollte die Hyundai-Strategen über eine gründliche Antriebsrenovierung nachdenken lassen.

Motor und getriebeMax. PunkteKia Picanto 1.1 EXCitroën C2 1.1iHyundai Getz 1.1 GL
Beschleunigung200937969
Elastizität0---
Höchstgeschwindigkeit200242820
Getriebeabstufung100756876
Kraftentfaltung50403529
Laufkultur100575055
Verbrauch200177170158
Reichweite50181517
Kapitelbewertung900484445424
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Kia Picanto 1.1 EX

PS/KW 65/48

0-100 km/h in 14.20s

Frontantrieb, 5 Gang manuell

Spitze 154 km/h

Preis 8.700,00 €

Citroën C2 1.1i

PS/KW 60/44

0-100 km/h in 15.60s

Frontantrieb, 5 Gang manuell

Spitze 158 km/h

Preis 10.990,00 €

Hyundai Getz 1.1 GL

PS/KW 63/46

0-100 km/h in 16.60s

Frontantrieb, 5 Gang manuell

Spitze 150 km/h

Preis 9.990,00 €