Tesla Model 3 (2017): Preis & Technische Daten (Update) Elon Musk fährt erstes Model 3

von Lena Reuß 12.07.2017
Inhalt
  1. Erstes Tesla Model 3 (2017) vom Band gerollt
  2. Tesla Model 3 (2017) mit Platz für Fünf
  3. Serienproduktion Model 3 startete am 7. Juli

Die Serienproduktion des Tesla Model 3 (2017) läuft auf Hochtouren, so dass Tesla-Chef Elon Musk das neue E-Auto am 9. Juli ganz offiziell auf seinem Twitter-Feed vorstellen konnte. Auch erste technische Daten sind schon bekannt: 345 Kilometer Reichweite, Sprintwert von 5,6 Sekunden und Wartezeiten von über einem Jahr. Der Einstiegspreis liegt bei 35.000 US-Dollar!

Das Tesla Model 3 ist in die Serienproduktion gestartet, ein wichtiger Schritt für Tesla-Chef Elon Musk, der damit erstmalig Elektroautos zu günstigen Preisen für die breite Masse anbieten will. Die Regulierer haben mit dem Produktionsstart Anfang Juli 2017 die Freigabe für die Serienproduktion zwei Wochen früher als geplant erteilt und nun gibt es auch schon erste Bilder des produzierten Modells. Auf seiner Twitter-Seite postete Elon Musk am 9. Juli zwei Fotos des fabrikneuen Model 3. Noch bis Ende des Jahres soll die Produktion soweit hochgefahren werden, dass 20.000 Model 3 je Monat gefertigt werden. Die ersten 30 Kunden erhalten ihr Fahrzeug allerdings schon Ende Juli im Rahmen einer Feier. Was Musk indessen nicht gefallen dürfte: Schon vor der Präsentation wurde der Stromer komplett ungetarnt an einem Supercharger in Kalifornien abgestellt und von Reddit-Nutzer WattLOL fotografiert. Das abgelichtete Model 3 ist allerdings noch mit Messinstrumenten ausgestattet und auch die teilweise nicht ganz stimmigen Spaltmaße (beispielsweise an der Haube) deuten darauf hin, dass es sich nach wie vor um einen Prototypen handelt. Das Cockpit wurde zudem vom Fahrer abgedeckt, sodass hier vielleicht noch Neuerungen zu erwarten sind.

Tesla Model 3 (2017) im Video:

 
 

Erstes Tesla Model 3 (2017) vom Band gerollt

Nichtsdestotrotz verrät ein Vergleich zwischen Model S und Model 3, der angeblich von einem Tesla-Mitarbeiter geleakt wurde, bereits konkrete Spezifikationen, die Tesla-Chef Elon Musk bisher unter Verschluss gehalten hat. Dazu gehört der Sprintwert, der bis jetzt mit "unter sechs Sekunden" angeteasert wurde. Die konkreten Zahlen zeigen: Das 588 PS starke (Gesamtleistung) Model 3 bewältigt den Sprint von Null auf 60 Mph (96 km/h) in 5,6 Sekunden. Für Fans des Model S, das die gleiche Leistung in 2,3 Sekunden erbringt, mag das ernüchternd klingen, doch schon jetzt liegt auf der Hand, dass andere, noch schneller Varianten folgen, die dank besserer Akkus auch noch mehr Reichweite bieten. Zumal Tesla für das Model 3 (2017) gegen Aufpreis auch Allrad anbietet. Dem Leak zufolge schafft das neue E-Auto in seiner Basis-Version mit einer Akkuladung eine Reichweite von etwa 345 Kilometern. Die Aufladung ist am Supercharger möglich, wird aber stets berechnet. Ein Wermutstropfen: Schließlich konnten Fahrer eines Model S oder X die Supercharger bisher kostenlos nutzen.

Elektroauto Tesla Model X (2016)
Tesla Model X (2016): Preis (Update!)  

Model X profitiert von einem Update

 

Tesla Model 3 (2017) mit Platz für Fünf

Das Tesla Model 3 (2017) bietet Platz für fünf Passagiere, während die Rücksitzbank umklappbar ist und alternativ Platz für drei Kindersitze bereitstellt. Zusätzlich stehen 400 Liter Laderaum zur Verfügung. Wie erste Innenraumfotos bereits vermuten lassen, bekommt das Model 3 nur einen Touchscreen, der mit einer Größe von 15 Zoll in der Mittelkonsole prangt. Das Interieur ist minimalistisch gestaltet, außer dem Lenkrad und dem Touchscreen ziert das Cockpit nämlich vor allein eins: gähnende Leere. Am meisten wundert man sich wohl über die fehlende Instrumentenanzeige, die wird im Tesla Model 3 (2017) nämlich komplett durch ein Head-up-Display in der Windschutzscheibe ersetzt. Auch auf die Lüftungsausströmer wurde verzichtet, stattdessen verbirgt sich die Lüftung in einem Schitz in den Armaturen. Dabei ist das Design keine große Überraschung: Somit ziert der kleinste Tesla, wie auch schon das neueste Facelift des Model S, keinen Kühlergrill. Trotz seiner Ähnlichkeit wirkt es insgesamt kompakter als das Model S. Das bestätigen auch die konkreten Zahlen aus dem Daten-Leak: Mit 4694 Millimetern Länge ist das Tesla Model 3 (2017) fast 30 Zentimeter kürzer und damit ungefähr so lang wie eine Mercedes C-Klasse (4686 mm).

Präsentation des Tesla Model 3 (Video):

 
 

Serienproduktion Model 3 startete am 7. Juli

Bereits im Februar begann die Produktion einer Vorserie des neuen E-Autos, um die frisch überarbeitete Tesla-Fabrik im US-amerikanischen Fremont für die Massenproduktion zu testen. Schließlich waren nach der ersten offiziellen Vorstellung des neuen Tesla Model 3 (2017) bis heute 400.000 Reservierungen eingegangen, was in harten Zahlen nicht weniger als 10 Milliarden US-Dollar an Einnahmen bedeutet. Wer jetzt noch ein Model 3 bestellen möchte, muss sich deswegen auf lange Lieferzeiten von über einem Jahr einstellen. Ausschlaggebend dafür ist vor allem der Preis: In den USA ist das Model 3 (2017) schon ab 35.000 US-Dollar erhältlich. Allerdings muss die Basis-Version noch auf Premium Features wie 21-Zöller, Glasdach oder Panorama-Sonnendach des Model S verzichten, später sollen sie in die Optionenliste des Model 3 aufgenommen werden. Der Autopilot soll jedoch in jeder Version an Bord sein. Mit dem günstigen Preis und praktischen Ausstattungsdetails drängt Tesla erstmals auf den Massenmarkt und will bis 2020 die Hürde von 500.000 Fahrzeugen überspringen.

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