Tesla Model 3 (2017): Preis & Technische Daten (Update!) Erste Model 3 zu Kunden gerollt

von Lena Reuß 01.09.2017
Inhalt
  1. Preis: Tesla Model 3 (2017) ab 35.000 US-Dollar
  2. Tesla Model 3 (2017) mit Platz für Fünf
  3. 400.000 Reservierungen für Tesla Model 3 (2017)

Am Freitag, den 28. Juli 2017, konnte Elon Musk die ersten Tesla Model 3 (2017) an ihre neuen Besitzer übergeben. Im gleichen Zug wurde bekannt gegeben, dass auch das Model 3 in Zukunft vollautonom fahren wird. Der Einstiegspreis liegt bei 35.000 US-Dollar! Teslas erster günstigerer Wagen soll die Autokäufer außerhalb der Luxus-Nische ansprechen.

Jetzt ist es raus! Tesla will auch seinen günstigeren Wagen Model 3 (Preis: 35.000 US-Dollar) mit der Zeit komplett selbstfahrend machen. Das Fahrzeug bekomme dafür standardmäßig die volle Ausstattung aus acht Kameras und einem Dutzend Ultraschall-Sensoren, sagte Tesla-Chef Elon Musk im Anschluss an die Übergabe der ersten Tesla-Model-3-Wagen am 28. Juli 2017. Zunächst sollen nur die Fahrassistenz-Funktionen aktiviert werden, die Software zum autonomen Fahren werde später in die Fahrzeuge geladen. "Der Plan ist, dass alle Tesla Model 3 vollständig autonom fahren können", sagte Musk. Schon jetzt kann die Roboterwagen-Software im Hintergrund mitlaufen, um Daten für die Zukunft zu sammeln. Musk übergab in Teslas Werk im kalifornischen Fremont die ersten 30 Model 3 an ihre Besitzer. Inzwischen habe das Unternehmen mehr als eine halbe Million Vorbestellungen für das Fahrzeug. Die meisten davon stammten aus dem Heimatmarkt USA. Es ist das erste Update zu der Zahl, nachdem sich zur Ankündigung des Model 3 im Frühjahr vergangenen Jahres binnen weniger Wochen mehr als 370.000 Menschen auf die Warteliste setzen ließen. Da die Produktion erst nach und nach hochgefahren werde, bedeute dies auch, dass selbst die meisten Vorbesteller aus der ersten Welle bis tief ins Jahr 2018 auf ihre Wagen warten könnten. Wer jetzt ein Auto bestelle, komme Ende 2018 dran, sagte Musk.

 

Preis: Tesla Model 3 (2017) ab 35.000 US-Dollar

Zur Übergabe der ersten Model 3 gab Tesla auch mehr technische Daten des Fahrzeugs bekannt. So soll die Reichweite mit der Standard-Batterie bei 220 Meilen (354 Kilometer) liegen und die Höchstgeschwindigkeit bei 130 Meilen pro Stunde (209 km/h). Von Null auf 60 Meilen pro Stunde (96,5 km/h) beschleunigt der 588 PS starke Wagen dann in 5,6 Sekunden. Für einen Aufpreis von 9000 Dollar bietet Tesla außerdem eine leistungsstärkere Batterie an, mit der die Reichweite 310 Meilen (499 Kilometer) erreichen soll, während die Höchstgeschwindigkeit auf 225 Kilometer pro Stunde steigt. Von Null auf 60 Meilen pro Stunden geht es dann in nur noch 5,1 Sekunden. Für die Fahrassistenz-Funktionen werden 5000 Dollar fällig und für die spätere Fähigkeit zum autonomen Fahren noch einmal 3000 Dollar. Rechnet man alle diese Upgrades samt des bei Autofirmen üblichen Komfortpakets mit Glasdach, besserem Audiosystem und anderer Innenausstattung zusammen, ergibt sich bereits ein Preis von 57.000 Dollar. Und wenn man eine andere Farbe als Schwarz will, kommen noch einmal 1000 Dollar dazu. Preise für Europa soll es erst zu einem späteren Zeitpunkt geben.

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Tesla Model X (2016): Preis (Update!)  

Neue Preise für das Tesla Model X

Tesla Model 3 (2017) im Video:

 
 

Tesla Model 3 (2017) mit Platz für Fünf

Das Tesla Model 3 (2017) bietet Platz für fünf Passagiere, während die Rücksitzbank umklappbar ist und alternativ Platz für drei Kindersitze bereitstellt. Zusätzlich stehen 400 Liter Laderaum zur Verfügung. Wie erste Innenraumfotos bereits vermuten lassen, bekommt das Model 3 nur einen Touchscreen, der mit einer Größe von 15 Zoll in der Mittelkonsole prangt. Das Interieur ist minimalistisch gestaltet, außer dem Lenkrad und dem Touchscreen ziert das Cockpit nämlich vor allein eins: gähnende Leere. Am meisten wundert man sich wohl über die fehlende Instrumentenanzeige, die wird im Tesla Model 3 (2017) nämlich komplett durch ein Head-up-Display in der Windschutzscheibe ersetzt. Auch auf die Lüftungsausströmer wurde verzichtet, stattdessen verbirgt sich die Lüftung in einem Schitz in den Armaturen. Dabei ist das Design keine große Überraschung: Somit ziert der kleinste Tesla, wie auch schon das neueste Facelift des Model S, keinen Kühlergrill. Trotz seiner Ähnlichkeit wirkt es insgesamt kompakter als das Model S. Das bestätigen auch die konkreten Zahlen aus dem Daten-Leak: Mit 4694 Millimetern Länge ist das Tesla Model 3 (2017) fast 30 Zentimeter kürzer und damit ungefähr so lang wie eine Mercedes C-Klasse (4686 mm).

Präsentation des Tesla Model 3 (Video):

 
 

400.000 Reservierungen für Tesla Model 3 (2017)

Bereits im Februar begann die Produktion einer Vorserie des neuen E-Autos, um die frisch überarbeitete Tesla-Fabrik im US-amerikanischen Fremont für die Massenproduktion zu testen. Schließlich waren nach der ersten offiziellen Vorstellung des neuen Tesla Model 3 (2017) bis heute 400.000 Reservierungen eingegangen, was in harten Zahlen nicht weniger als 10 Milliarden US-Dollar an Einnahmen bedeutet. Wer jetzt noch ein Model 3 bestellen möchte, muss sich deswegen auf lange Lieferzeiten von über einem Jahr einstellen. Ausschlaggebend dafür ist vor allem der Preis: In den USA ist das Model 3 (2017) schon ab 35.000 US-Dollar erhältlich. Allerdings muss die Basis-Version noch auf Premium Features wie 21-Zöller, Glasdach oder Panorama-Sonnendach des Model S verzichten, später sollen sie in die Optionenliste des Model 3 aufgenommen werden. Der Autopilot soll jedoch in jeder Version an Bord sein. Mit dem günstigen Preis und praktischen Ausstattungsdetails drängt Tesla erstmals auf den Massenmarkt und will bis 2020 die Hürde von 500.000 Fahrzeugen überspringen.

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