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Saab

1937 als Konstrukteur von Flugzeugen gegründet, führte Saab bereits 1947 mit dem Ursaab 92001 eine eigene PKW-Baureihe ein, die technisches Know-How aus dem Flugzeugbau mit zeitgemäßem Autodesign verknüpfen sollte. Firmeneigene Charakteristika wie das Zündschloss auf der Mittelkonsole oder die an ein Cockpit erinnernde Frontscheibe erinnern noch heute an die tiefe Verwurzelung des Hersteller in der Flugzeug-Technologie.  Bis zum Firmen-Aus 2011 gingen im schwedischen Trollhättan zahlreiche Saab vom Band, zunächst unter dem Namen Saab-Scania, ab 1990 im Joint Venture mit General Motors als Saab Automobile AB. Der nachfolgende Firmeninhaber Spyker, der Saab unter seiner Ägide weiterführen wollte, musste 2014 allerdings selbst Insolvenz anmelden. Immerhin: Mit Klassikern wie dem Saab 900 turbo und den Modellen Saab 9-3 und Saab 9-5, konnte der schwedische Konzern mit seinem exzentrischen Design und den Saab-typischen Turbo-Benzinern eine deutliche Duftmarke auf dem internationalen Automarkt hinterlassen und den Fortbestand des Namens sichern.

Unter NEVS plant Saab mit dem 9-3 den Neustart

Inzwischen gehört die Marke Saab dem asiatischen Konsortium NEVS, dessen Teilhaber um eine Fortführung der Saab-Produktion in Trollhättan kämpfen.  Nach Monaten der Unsicherheit stehen jetzt zumindest neue Pläne im Raum, den Produktionsbetrieb in Schweden wieder aufzunehmen und mit einem überarbeiteten Saab 9-3 neue Märkte zu erschließen. Außerdem plant NEVS bei einem guten Marktstart bis 2018 vier neue Saab-Modelle mit Elektro-Antrieb, darunter  einen SUV, Kombi und Mittelklasse-Wagen. Bis dahin bleiben alte Saab wohl erst mal Sammlerstücke.

Saab ist Tot: Keine Elektroautos

Saab ist endgültig Geschichte

Die schwedische Traditionsmarke Saab ist endgültig Geschichte. NEVS darf die Markenrechte für neue Elektroautos auf Basis des Saab 9-3 nicht nutzen.