Renault Mégane R.S.: IAA 2017 Mégane R.S. kommt zur IAA

von Alexander Koch 06.06.2017

Der Renault Mégane R.S. kommt zur IAA 2017 nach Frankfurt, das haben die Franzosen jetzt bei der Präsentation beim Formel-1-Rennen in Monaco verkündet. Dazu verraten sie ein paar neue Details.

Auch wenn der Renault Mégane R.S. erst auf der IAA 2017 (14. bis 24. September) in Frankfurt vollständig enthüllt wird, durfte Renault Formel 1-Pilot Nico Hülkenberg den Kompaktsportler bereits zum Großen Preis von Monaco präsentieren – im Erlkönig-Kostüm versteht sich. Und auch wenn Renault zur Präsentation auf der Grand-Prix-Strecke noch ein großes Geheimnis um den Kompaktsportler macht, verraten die Franzosen zumindest ein paar neue Details zum Mégane R.S.: So werden Kunden sich zwischen manueller Schaltung und dem Doppelkupplungsgetriebe EDC wählen können. Außerdem bekommt der sportliche Mégane LED-Zusatzscheinwerfer im Zielflaggendesign. Dass der Renault Mégane R.S. (2017) laut Patrice Ratti, Managing Director von Renault Sport Cars, nicht weniger werden soll als "Maßstab in der Klasse der Kompaktsportler" hat der Mégane R.S. schon auf Testfahrten bewiesen. Denn die Franzosen bescherten dem Renault Mégane R.S. noch vor dem Marktstart eine Aufgabe, an der so mancher auch in höherem Alter scheitert. Erlkönig-Fotos zeigten den Kompaktsportler aus Frankreich bei internen Vergleichsfahrten, für die offenbar der VW Golf R als Rivale und Messlatte ausgewählt wurde. Damit ist auch klar, welche Performance Renault von seinem Nachwuchs-Sportler erwartet: Der Wolfsburger ist die Referenz, die geschlagen werden soll. Dass der Prototyp des Renault Mégane R.S. (2017) zu diesem frühen Duell noch nicht im serienmäßigen Look antritt, ist für die Testfahrer völlig unerheblich.

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Renault Mégane R.S. (2017) im Teaser-Video:

 
 

Renault Mégane R.S. auf der IAA 2017

Dass der Renault Mégane R.S. die Erwartungen durchaus erfüllen kann, lässt Rennprofi Nico Hülkenberg bereits durchblicken: "Ich konnte das Auto bereits während seiner Entwicklung testen und war sofort begeistert vom Fahrwerk. Renault Sport hat großartige Arbeit geleistet und seine ganze Erfahrung in Sachen Performance eingebracht." Und obwohl Renault den Mégane R.S. in Monaco noch unter Tarnfolie versteckt, lässt sich schon klar das sportliche Design erkennen: Verbreiterte Radhäuser, riesige Lufteinlässe an der Front, eine großzügig dimensionierte Bremsanlage mit geschlitzten Scheiben und zwei mittig aus der provisorisch ausgeschnittenen Heckschürze ragende Endrohre sprechen für die Performance des kommenden Topmodells. Trotzdem bleibt die übrige Technik des Renault Mégane R.S. (2017) noch weitgehend im Dunkeln. Bei der Kraftquelle scheint der zwei Liter großer Turbo-Vierzylinder nicht mehr unumstritten. Möglicherweise kommt an seiner Stelle der 1,8-Liter-Vierzylinder aus der brandneuen Alpine zum Zuge. So oder so aber soll der sportlichste Mégane bis zu 300 PS auf die Kurbelwelle bringen können. Auch wenn die Gerüchte um eine Allrad-Version nicht verstummen wollen, setzt der französische Kompaktsportler seiner üppigen Leistung zum Trotz mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Frontantrieb.

Renault Mégane R.S. (2017)
Der Erlkönig des Mégane R.S. musste sich schon mit dem Golf R messen! © CarPix
 

Mégane R.S. mit mindestens 300 PS

Doch auch ohne Antriebsmoment könnte den Hinterrädern des Renault Mégane R.S. (2017) eine besondere Rolle zukommen: Die Nutzung der Allradlenkung 4Control ist keineswegs ausgeschlossen und könnte dem Kompaktsportler zu besonderer Agilität verhelfen. Erfahrungsgemäß frischen die Performance-Experten der Franzosen den Mégane im Lauf seines Autolebens immer wieder auf und bringen nach und nach die eine oder andere extrascharfe Version an den Start. Der Renault Mégane R.S. und steht im Herbst auf der IAA 2017 in Frankfurt. Bis dahin muss den Fans ein Teaser-Video mit einem vollständig verhüllten Sport-Mégane genügen. Mehr zum Thema: Alles zur IAA 2017

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