Fahrbericht Range Rover Langversion: 5.0 V8 SC LWB in Fahrt Geländewagen mit Komfortsitzen

24.12.2013

Fahrbericht: In der um 20 Zentimeter verlängerten Version des Range Rover Geländewagen läßt sich der Chef bequem und luxuriös chauffieren

Langversionen kommen in Mode. In wichtigen Märkten wie China gilt es als schick, sich chauffieren zu lassen. So wurde zum Beispiel von der neuen Mercedes S-Klasse zuerst die verlängerte Variante entwickelt. Land Rover bietet der anspruchsvollen Kundschaft jetzt etwas ganz Besonderes an:

Zum ersten Mal seit 20 Jahren gibt es wieder eine Langversion des Edel-Geländewagens Range Rover. Die um 20 Zentimeter gestreckte Variante soll im Fond Erste-Klasse-Luxus bieten.

 

KOMFORTSITZE IM FOND

Und tatsächlich: Im neuen Range Rover Long Wheelbase (LWB) befinden sich die besten Plätze in der zweiten Reihe. Die ohnehin gute Beinfreiheit wurde nochmals um 18,6 Zentimeter verlängert. Die optionalen Executive Class-Einzelsitze lassen sich elektrisch in nahezu jede gewünschte  Komfortposition bringen: Die Neigung der Lehne kann um bis zu 17 Grad eingestellt werden.

Wer den Beifahrersitz auf Knopfdruck ganz nach vorn fahren lässt, kann sich so hinten rechts fast komplett hinlegen. Und speziell in der neuen Top-Ausstattung Autobiography Black bietet der Range nahezu jeden erdenklichen Komfort, vom Internetanschluss bis zum Kühlfach. Das serienmäßige Panorama-Glasdach sorgt für Licht im Innenraum. Der lange Range Rover wird als Diesel und Dieselhybrid (beide 340 PS) sowie mit dem Fünf-Liter-V8 angeboten.

Bei der ersten Fahrt mit dem per Kompressor aufgeladenen Benziner war von den 83 Kilogramm Mehrgewicht der Langversion nichts zu spüren. Die 510 PS und 625 Newtonmeter sind mehr als ausreichend, um den trotz Aluminium-Karosserie 2,4 Tonnen schweren Allradler sehr dynamisch in Bewegung zu setzen. Tempo 100 soll nach 5,8 Sekunden erreicht sein, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 225 km/h. Auch enge Landstraßen-Kurven bringen den Range nicht in Verlegenheit, die ausgezeichnete ZF-Achtstufen-Automatik schaltet weich und unaufgeregt.

Wie eine Sänfte gleitet das Luxus-SUV nahezu geräuschlos über harte Kanten, Schlaglöcher und tiefe Querrillen in der Fahrbahn. Im Fond ist man von alldem ohnehin gut abgeschirmt. Mehr Spaß hat allerdings eindeutig der Chauffeur  –  Grund  genug, ihm möglichst oft frei zu geben.

Unser Fazit

Der Range Rover Long Wheelbase ist ein ernsthafter Rivale für verlängerte Limousinen der Luxusklasse. Motor und Automatik sind erste Sahne

Klaus Uckrow

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